Landesmuseum Württemberg

Das Landesmuseum Württemberg im Alten Schloss in Stuttgart erzählt die Kulturgeschichte des deutschen Südwestens. Die Bestände reichen von steinzeitlichen Funden über Zeugnisse der Kelten und Römer bis zur mittelalterlichen Kunst, zur herzoglichen Kunstkammer und zur Geschichte des Königreichs Württemberg. Mehr als eine Million Objekte gehören zum Museum, im Stammhaus ist davon nur ein Teil zu sehen.

Zu den bekannten Exponaten zählen eiszeitliche Kunstwerke von der Schwäbischen Alb, die Funde aus dem keltischen Fürstengrab von Hochdorf, der „Krieger von Hirschlanden“ sowie Krone und Zepter der württembergischen Könige. Zwei große Rundgänge, „LegendäreMeisterWerke“ und „Wahre Schätze“, führen durch das Haus; Glas, historische Uhren und wissenschaftliche Instrumente kommen hinzu. Der Weg nach oben beginnt auf der Reitertreppe, auf der man vom Erdgeschoss aus einst zu Pferd in Richtung des früheren Festsaals gelangen konnte.

Wie es zu dieser Anlage kam und was Sie oben erwartet, zeigen die folgenden Kapitel zu Geschichte, Architektur und Ausstellungen; Tickets, Preise und Eintritt sind im letzten Abschnitt zusammengefasst.

Geschichte

Der älteste Kern der Sammlung entstand lange vor der Museumsgründung: Die Kunstkammer der Herzöge von Württemberg ist erstmals 1596 unter Herzog Friedrich I. belegt. Kunsthandwerk, Naturalien, wissenschaftliche Instrumente und Gegenstände aus fernen Weltregionen wurden dort gemeinsam gesammelt. Mehr als 4.000 Objekte dieser Kunstkammer sind erhalten geblieben.

Am 17. Juni 1862 gründete König Wilhelm I. von Württemberg die „Staatssammlung vaterländischer Kunst- und Alterthumsdenkmale“. Sie sollte kulturhistorisch bedeutende Gegenstände sichern und der Öffentlichkeit zugänglich machen. Im Lauf des 19. Jahrhunderts kamen Ankäufe, Schenkungen und Bestände des Württembergischen Altertumsvereins hinzu.

Nach dem Ende der Monarchie wurden die Sammlungen zunächst getrennt gezeigt: Die kunst- und kulturgeschichtlichen Bestände kamen als Schlossmuseum ins Neue Schloss, die archäologischen Objekte fanden im Alten Schloss ihren Platz. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg führte man beide Bereiche wieder zusammen; 1947 entstand daraus das Württembergische Landesmuseum.

Das Alte Schloss war zu diesem Zeitpunkt schwer beschädigt. 1931 hatte ein Kaminbrand den Dürnitzbau und beide Türme weitgehend zerstört, und noch während des Wiederaufbaus trafen 1944 Bomben das Gebäude – zwei Drittel des Arkadenhofs gingen verloren. Schon 1949 konnte das Museum wieder eine erste Ausstellung zeigen, doch erst 1971 waren alle Gebäudeteile erneut zugänglich.

Seit 2006 trägt die Institution den Namen Landesmuseum Württemberg. Das Alte Schloss ist ihr Stammhaus; weitere Sammlungen und Zweigmuseen liegen an anderen Standorten in Stuttgart und Baden-Württemberg.

Architektur

Landesmuseum Württemberg Stuttgart - Architektur: Renaissance-Innenhof des Alten Schlosses mit dreigeschossigen Arkaden und Säulen©© Landesmuseum Württemberg, Hendrik Zwietasch
Prachtvoller Renaissance-Arkadenhof des Alten Schlosses

Die Geschichte des Alten Schlosses reicht nach Darstellung des Museums bis um 950 zurück, als Herzog Liudolf von Schwaben an dieser Stelle eine Wasserburg anlegen ließ. Daraus entwickelte sich über die Jahrhunderte die Residenz der württembergischen Grafen und Herzöge, die rund 400 Jahre lang das politische Zentrum ihrer Herrschaft war.

Der Dürnitzbau geht in wesentlichen Teilen auf das Mittelalter zurück, seine prägende Gestalt erhielt die Anlage aber erst im 16. Jahrhundert. Unter Herzog Christoph wurde aus der bestehenden Burg eine vierflügelige Renaissance-Residenz. Drei große Rundtürme, der mehrgeschossige Arkadenhof und die 1562 eingeweihte Schlosskirche stammen aus dieser Phase.

Eine Besonderheit ist die Reitertreppe. Sie ist breit und flach genug angelegt, dass man vom Erdgeschoss aus zu Pferd in Richtung des früheren Festsaals gelangen konnte. Heute führt sie zu den großen Schausammlungen in den oberen Etagen.

Nach den Zerstörungen von 1931 und 1944 leitete Paul Schmitthenner den Wiederaufbau. Das Schloss wurde dabei nicht vollständig historisch rekonstruiert: Die neuen Gebäudeteile sollten sich an der früheren Architektur orientieren und zugleich als Museumsräume funktionieren. Zwischen 1947 und 1971 wurden Dürnitz und Arkadenhof wiederhergestellt.

Unter der Schlosskirche liegt die Königsgruft. Dort sind König Karl von Württemberg, Königin Olga und drei weitere Mitglieder der königlichen Familie bestattet.

Ausstellungen und Sammlungen

Landesmuseum Württemberg Stuttgart – Ausstellung "Die kleine Hexe": Kindergruppe vor einem riesigen Buch in der interaktiven Mitmach-Ausstellung im Kindermuseum Junges Schloss©© Landesmuseum Württemberg, Gordon Koelmel
Ausstellung: Die kleine Hexe im Kindermuseum Junges Schloss

Das Landesmuseum verbindet Archäologie mit Kunst- und Kulturgeschichte. Im Alten Schloss spannt sich der zeitliche Bogen von den frühesten Zeugnissen menschlichen Lebens in Südwestdeutschland bis zum Ende der württembergischen Monarchie und zum Beginn des 20. Jahrhunderts.

Die Schausammlung „LegendäreMeisterWerke“ folgt dieser Entwicklung chronologisch. Auf 2.400 Quadratmetern sind mehr als 1.500 Objekte aus rund 240.000 Jahren Regionalgeschichte zu sehen. Der Rundgang beginnt bei frühen Menschen im Neckarraum und führt über Steinzeit, Bronze- und Eisenzeit, römische Herrschaft und Mittelalter bis zum Herzogtum und Königreich Württemberg.

„Wahre Schätze“ folgt einem anderen Prinzip: Hier stehen drei Sammlungsbereiche nebeneinander – klassische Antike, frühe Kelten und die Kunstkammer der württembergischen Herzöge. Griechische Vasen, römische Bildnisse und Mumienporträts treffen auf keltische Grabfunde und Objekte frühneuzeitlichen Sammelns.

Im Untergeschoss zeigen weitere Dauerausstellungen Glas sowie historische Uhren und wissenschaftliche Instrumente. Im dritten Obergeschoss gehört außerdem das Kindermuseum Junges Schloss zum Landesmuseum; seine wechselnden Mitmachausstellungen richten sich an Kinder und Familien.

Dauerausstellungen

Landesmuseum Württemberg Stuttgart - Ausstellung "LegendäreMeisterWerke": Prachtvoller barocker Prunkschlitten mit vergoldeten Schnitzereien im Ausstellungsraum©© Landesmuseum Württemberg, Christoph Düpper
Ausstellung: LegendäreMeisterWerke

„LegendäreMeisterWerke“ beginnt mit einem 240.000 Jahre alten Travertinblock aus Bad Cannstatt. Spätere Stationen zeigen eiszeitliche Kunst, Werkzeuge und Musikinstrumente aus den Höhlen der Schwäbischen Alb; das etwa 38.000 Jahre alte Löwenköpfchen aus Mammutelfenbein zählt zu den frühen figürlichen Arbeiten. Weiter geht es über die Römer und das Mittelalter bis zu den württembergischen Herzögen und Königen.

„Wahre Schätze“ gliedert sich in Antike, Kelten und Kunstkammer. Die Keltensammlung stützt sich unter anderem auf 13 Prunkgräber des 7. bis 5. Jahrhunderts vor Christus aus dem Umfeld von Hohenasperg, Heuneburg und Albvorland. Zu den bekannten Exponaten gehören die Funde aus Hochdorf und der „Krieger von Hirschlanden“.

„Glas aus vier Jahrtausenden“ zeigt im Gewölbe des Dürnitzbaus rund 700 Glasobjekte. Ein wesentlicher Teil stammt aus der Sammlung Ernesto Wolf, die zwischen 1991 und 2003 erworben wurde. Die Ausstellung reicht von der späten Bronzezeit bis ins 19. Jahrhundert.

„GENAU! Uhren und andere geistreiche Erfindungen“ präsentiert eine Auswahl aus der Uhren- und Instrumentensammlung. Der Gesamtbestand umfasst rund 700 Zeitmesser und etwa 300 wissenschaftliche Instrumente.

Sammlungen

Landesmuseum Württemberg Stuttgart - Sammlung "Wahre Schätze" - Kelten: Ausstellungsraum mit dem Hochdorf-Prunkwagen, Stelen und antiken Grabbeigaben in Vitrinen©© Landesmuseum Württemberg, Christoph Düpper
Ausstellung: Wahre Schätze – Kelten

Die archäologischen Bestände dokumentieren Südwestdeutschland von der Steinzeit bis ins frühe Mittelalter. Einen großen Teil der Objekte lieferten Grabungen der staatlichen Denkmalpflege, hinzu kamen historische Privatsammlungen und ältere Bestände aus der herzoglichen Kunstkammer.

Besonders umfangreich sind die frühkeltischen Fundkomplexe: Hochdorf, Kleinaspergle und Hirschlanden geben Einblicke in Bestattung, Repräsentation und soziale Hierarchien der Eisenzeit. Die Antikensammlung richtet den Blick dagegen auf den Mittelmeerraum – griechische Vasen, etruskische Arbeiten, römische Porträts und Objekte aus dem griechisch-römischen Ägypten gehören dazu.

Die Kunst- und Kulturgeschichte umfasst landesgeschichtliche wie internationale Bestände: die Kunstkammer und den württembergischen Kronschatz, spätmittelalterliche Skulpturen, Kunsthandwerk, Möbel, Textilien, Glas sowie Uhren und wissenschaftliche Instrumente. Die Kunstkammer besitzt neben europäischen Arbeiten auch früh nach Stuttgart gelangte Objekte aus anderen Weltregionen, darunter zwei aztekische Federschilde.

Das Münzkabinett umfasst rund 120.000 Objekte. Der Schwerpunkt liegt auf Münzen und Medaillen Südwestdeutschlands und des Hauses Württemberg, ergänzt durch Papiergeld, Prägewerkzeuge, Gemmen, Siegel und Orden.

Insgesamt betreut das Landesmuseum mehr als eine Million Objekte. Viele davon befinden sich in Depots oder in digitalen Sammlungen, andere sind als Leihgaben in anderen Museen unterwegs.

Bedeutung und Einordnung

Das Landesmuseum Württemberg ist kein Geschichtsmuseum, das sich allein auf schriftliche oder politische Zeugnisse stützt. Archäologische Funde, Kunstwerke, Herrschaftsinsignien und Alltagsgegenstände wirken zusammen, um den Wandel von Gesellschaft, Religion, Wirtschaft und Lebensweise zu vermitteln.

Die Sammlungsschichten verraten zugleich ihre Herkunft. Die herzogliche Kunstkammer steht für das fürstliche Sammeln der Frühen Neuzeit, die Staatssammlung von 1862 folgte bereits einem öffentlichen kulturhistorischen Auftrag. Spätere archäologische Grabungen, Übernahmen und private Sammlungen erweiterten den Bestand.

Das Alte Schloss ist dabei mehr als eine Hülle: In dem Bau, in dem die württembergischen Grafen und Herzöge über Jahrhunderte residierten, sind heute Kunstkammer, Kronschatz und Zeugnisse ihrer Herrschaft zu sehen.

Zum Landesmuseum gehören außerdem weitere Standorte. Das Haus der Musik im Fruchtkasten liegt unmittelbar am Schillerplatz, außerhalb Stuttgarts zählen unter anderem das Museum der Alltagskultur in Waldenbuch und mehrere Zweigmuseen zum Verbund. Diese Häuser sind eigenständige Besuchsziele.

Highlights

Die wichtigsten Objekte lassen sich zu einer Route durch das Haus aneinanderreihen:

  • Auf der Reitertreppe und im Arkadenhof greifen Renaissance-Architektur und Museumsrundgang unmittelbar ineinander. Die Treppe führt heute zu den beiden großen Schausammlungen.
  • In „LegendäreMeisterWerke“ begegnet Ihnen früh die Eiszeitkunst von der Schwäbischen Alb. Das rund 38.000 Jahre alte Löwenköpfchen aus Mammutelfenbein steht gemeinsam mit weiteren Tierdarstellungen, Schmuck und frühen Musikinstrumenten für die Kunst der Altsteinzeit.
  • Am Ende dieses Rundgangs liegt der Württembergische Kronschatz. Krone, Zepter und weitere höfische Objekte schließen die Geschichte des Herzogtums und Königreichs Württemberg ab.
  • In „Wahre Schätze“ wechselt der Blick zu den Kelten. Das unberaubte Fürstengrab von Hochdorf lieferte zahlreiche Beigaben und zeigt zusammen mit weiteren Prunkgräbern die materielle Kultur der keltischen Eliten im 7. bis 5. Jahrhundert vor Christus. Der „Krieger von Hirschlanden“, eine steinerne Figur, gehört zu den bekannten Zeugnissen frühkeltischer Bildkunst in Südwestdeutschland.
  • Zur Kunstkammer der Herzöge gehören mehr als 4.000 erhaltene Objekte, die eine Sammlungstradition bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen lassen. Kunsthandwerk und Naturalien wurden dort ohne die später üblichen Museumsgrenzen zusammengetragen.
  • Im Untergeschoss zeigt „Glas aus vier Jahrtausenden“ rund 700 ausgewählte Objekte im Gewölbe des Dürnitzbaus. Sie machen die technische und gestalterische Entwicklung des Materials über mehrere Jahrtausende sichtbar.

Direkt gegenüber, am Schillerplatz, wartet mit dem Haus der Musik im Fruchtkasten ein weiterer Standort des Landesmuseums – eine Adresse für alle, die sich mit historischen Musikinstrumenten und Klangtechnik näher beschäftigen möchten.

Tickets, Preise und Angebote

Für die Schausammlungen des Landesmuseums Württemberg im Alten Schloss kosten Tickets 8,00 € für Erwachsene, ermäßigt zahlen Sie 6,00 €. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre haben freien Eintritt. Für Sonderausstellungen gelten gesonderte Preise. Tickets können Sie vorab online kaufen.

Für das Kindermuseum Junges Schloss im dritten Obergeschoss gelten eigene Eintrittspreise und Zeitfenster-Tickets. Das reguläre Ticket für die Schausammlungen berechtigt nicht zum Eintritt in die Mitmachausstellung. Umgekehrt gilt: Ein Ticket für das Junge Schloss schließt am selben Tag den Besuch der Schausammlungen im Alten Schloss ein.

Mit der StuttCard ist der Eintritt in die Schausammlungen und Sonderausstellungen des Landesmuseums sowie in das Junge Schloss kostenlos. Die Karte ermöglicht außerdem den Besuch weiterer Museen und Sehenswürdigkeiten in Stuttgart.

Für den Rundgang durch die kulturhistorischen Sammlungen im Alten Schloss sollten Sie etwa 2 bis 3 Stunden einplanen.

Museen in der Umgebung vom Landesmuseum Württemberg

Das Alte Schloss steht mitten in der Stuttgarter Innenstadt, und weitere Kulturorte sind nicht weit. So lässt sich der Besuch gut mit Sammlungen und Ausstellungen zu Kunst, Geschichte und regionaler Kultur verbinden.

Entfernung: 0,13 km

Haus der Musik im Fruchtkasten - Stuttgart - Außenansicht: Historisches Spätgotik-Gebäude am Schillerplatz mit Stiftskirche und SchillerdenkmalKIKI-generiert
Haus der Musik im Fruchtkasten

Entfernung: 0,18 km

Kunstmuseum Stuttgart - Außenansicht: Moderner Glaskubus am Kleinen Schlossplatz mit Jubiläumsbeschriftung Doppelkäseplatte©© Dirk Wilhelmy
Kunstmuseum Stuttgart

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Staatsgalerie Stuttgart - Außenansicht: Klassizistisches Hauptgebäude der Alten Staatsgalerie©© Staatsgalerie Stuttgart
Staatsgalerie Stuttgart

Adresse, Öffnungszeiten und Kontaktinfos

Um Ihren Besuch im Museum zu planen, finden Sie hier alle wichtigen Informationen zur Adresse, zu den Öffnungszeiten und zu den Kontaktmöglichkeiten vom Landesmuseum Württemberg in Stuttgart.

Adresse

Landesmuseum Württemberg – Altes Schloss
Schillerpl. 6
70173 Stuttgart
Deutschland

Öffnungszeiten

  • Montag geschlossen
  • Dienstag bis Sonntag
    11:00 – 17:00 Uhr

Kontakt

Häufige Fragen zum Landesmuseum Württemberg

Im Alten Schloss kommen mehrere Sammlungen unter einem Dach zusammen, und nicht alles, was zum Landesmuseum gehört, liegt im Stammhaus. Die Antworten helfen bei der Orientierung vor dem ersten Besuch.

Was zeigt das Landesmuseum Württemberg?

Das Stammhaus behandelt die Kulturgeschichte Württembergs und Südwestdeutschlands von der Steinzeit bis zum frühen 20. Jahrhundert. Hinzu kommen eigenständige Bestände zur klassischen Antike, zur herzoglichen Kunstkammer, zu Glas sowie zu historischen Uhren und wissenschaftlichen Instrumenten.

Welche Dauerausstellungen gibt es im Alten Schloss?

Die beiden großen Schausammlungen heißen „LegendäreMeisterWerke“ und „Wahre Schätze“. Hinzu kommen „Glas aus vier Jahrtausenden“ sowie „GENAU! Uhren und andere geistreiche Erfindungen“.

Gehört das Kindermuseum Junges Schloss zum Landesmuseum Württemberg?

Das Kindermuseum Junges Schloss befindet sich im dritten Obergeschoss des Alten Schlosses und gehört organisatorisch zum Landesmuseum Württemberg. Für die wechselnden Mitmachausstellungen gelten jedoch eigene Eintrittspreise und Tickets.

Welche Objekte sollte man besonders beachten?

Zu den bekannten Exponaten gehören eiszeitliche Kunstwerke von der Schwäbischen Alb, die Funde aus dem Fürstengrab von Hochdorf, der „Krieger von Hirschlanden“, die Kunstkammer sowie Krone und Zepter der württembergischen Könige.

Ist das Haus der Musik Teil des Landesmuseums?

Ja. Das Haus der Musik im Fruchtkasten gehört zum Landesmuseum Württemberg, liegt aber in einem eigenen Gebäude am Schillerplatz. Für einen Besuch empfiehlt es sich deshalb, beide Häuser als getrennte Museumsstandorte einzuplanen.

Wo erfährt man etwas über die jüngere Geschichte Baden-Württembergs?

Das Landesmuseum führt seine landesgeschichtliche Präsentation bis zum Ende des Königreichs und ins frühe 20. Jahrhundert. Für die politische und gesellschaftliche Geschichte des modernen Baden-Württemberg ist das eigenständige Haus der Geschichte Baden-Württemberg die passendere Ergänzung.