Das Porsche Museum Stuttgart befindet sich am Porscheplatz in Stuttgart-Zuffenhausen, direkt am Stammsitz der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, und zeigt die Geschichte der Marke Porsche – ihrer Konstruktionen, Serienfahrzeuge, Rennwagen, Prototypen und Designideen. Auf 5.600 Quadratmetern Ausstellungsfläche begegnen Sie einer wechselnden Auswahl von mehr als 80 Fahrzeugen sowie zahlreichen Kleinexponaten, Medien und Dokumenten.
Der Museumsbesuch führt durch Sportwagen- und Unternehmensgeschichte, beginnt aber nicht erst mit dem Porsche 356 von 1948: Auch die frühen Konstruktionen Ferdinand Porsches, der Typ 64, der Volkswagen-Bezug, Motorsportentwicklungen, der Porsche 911, Transaxle-Modelle, Supersportwagen und moderne Antriebskonzepte gehören zur Erzählung. Das Museum arbeitet mit wechselnden Fahrzeugen aus einer großen Sammlung und versteht sich auch als „rollendes Museum“ – viele historische Fahrzeuge bleiben fahrbereit und werden außerhalb des Hauses eingesetzt.
5.600 Quadratmeter, mehr als 80 Fahrzeuge, ein „rollendes Museum“ – die folgenden Kapitel führen durch Geschichte, Architektur und Ausstellungen, Tickets und Preise folgen ganz am Ende.
Geschichte

Die Geschichte des Porsche Museums ist eng mit dem Standort Zuffenhausen verbunden: Porsche verlegte sein Konstruktionsbüro 1938 aus der Stuttgarter Innenstadt dorthin. Aus den frühen Arbeiten, die dort entstanden, entwickelte sich später die Sportwagengeschichte der Marke. Der Typ 64 von 1939 gilt dabei als ein früher Bezugspunkt, auch wenn der erste Sportwagen mit dem Namen Porsche erst nach dem Zweiten Weltkrieg entstand.
Dieser erste Sportwagen war der Porsche 356 „Nr. 1″ Roadster: gebaut 1948 im österreichischen Gmünd, mit allgemeiner Betriebserlaubnis ab dem 8. Juni 1948. Ab 1950 wurden Porsche-Sportwagen in Stuttgart-Zuffenhausen gefertigt. Damit wurde der heutige Museumsstandort zu einem Ort, an dem Entwicklung, Produktion, Sammlung und Markengeschichte räumlich eng beieinanderliegen.
Ein erstes Porsche-Werksmuseum war seit 1976 für die Öffentlichkeit zugänglich – auf dem Werksgelände, in einer ehemaligen Motorenfertigungshalle, mit einer wechselnden Auswahl historischer Fahrzeuge auf kleiner Fläche. Schon damals war das Prinzip wichtig, nicht alle Fahrzeuge dauerhaft abzustellen: Viele Exponate blieben einsatzfähig und wurden immer wieder ausgetauscht.
Mit wachsender Sammlung wurde das alte Museum zu klein, Porsche entschied sich für einen Neubau am Porscheplatz. 2004 gab der Vorstand den Neubau bekannt, 2005 gewann das Wiener Büro Delugan Meissl den Wettbewerb. Der Bau begann im Oktober 2005, im Dezember 2008 wurde das Gebäude an den Bauherrn übergeben.
Am 28. Januar 2009 wurde das neue Porsche Museum offiziell eröffnet, seit dem 31. Januar 2009 ist es für Sie zugänglich. Seitdem ist das Museum nicht nur Schausammlung, sondern auch Archivstandort, Veranstaltungsort, Werkstatt, Vermittlungsort und Ausgangspunkt für historische Markenarbeit.
Architektur

Das Porsche Museum wurde von Delugan Meissl Associated Architects entworfen. Der Bau steht am Porscheplatz in Zuffenhausen und fällt vor allem durch seinen schwebend wirkenden Ausstellungskörper auf: Dieser obere Baukörper ruht auf wenigen tragenden Kernen und hebt sich deutlich vom Sockel ab. Dadurch entsteht der Eindruck, als liege die Ausstellung nicht fest auf dem Boden, sondern als bewege sie sich über dem Platz.
Die Architektur arbeitet stark mit Gegensätzen: Sockel und Ausstellungsbau, Glas und geschlossene Flächen, schwere Konstruktion und leichte Wirkung. Der obere Museumskörper ist polygonal geformt und mit einer rautenartigen Fassade versehen. Die Nordseite mit dem Porsche-Schriftzug wirkt als Schauseite zum Stadtraum.
Im Inneren führt eine lange Rolltreppe vom Eingangsbereich hinauf in die Ausstellung, dort öffnet sich eine weitgehend stützenfreie, weiß gestaltete Ausstellungsebene. Die Fahrzeuge stehen nicht in engen Kabinetten, sondern in einer offenen Raumlandschaft – Rampen, Blickachsen und wechselnde Ebenen führen durch die Präsentation und erlauben unterschiedliche Perspektiven auf die Exponate.
Der Ausstellungsbereich umfasst rund 5.600 Quadratmeter. Zum Gebäude gehören außerdem Unternehmensarchiv, Museumswerkstatt, Shop, Gastronomie, Konferenzbereiche und Veranstaltungsflächen – die Museumswerkstatt ist durch Glas einsehbar und macht sichtbar, dass Pflege, Restaurierung und Erhalt der Fahrzeuge Teil des Museumsbetriebs sind.
Vor dem Museum steht die Skulptur „Inspiration 911″ von Gerry Judah: Drei hohe Stelen tragen jeweils einen Porsche 911 aus unterschiedlichen Epochen. Die Skulptur verlegt die Museumslogik nach außen – schon auf dem Porscheplatz wird sichtbar, dass der 911 für die Marke und für das Museum eine zentrale Rolle spielt.
Ausstellungen und Sammlungen

Das Porsche Museum zeigt keine starre Dauerschau mit immer gleichen Fahrzeugen – die Ausstellung ist wechselnd angelegt. Grundlage ist eine große Fahrzeugsammlung, aus der jeweils eine Auswahl im Museum präsentiert wird, sodass sich Modelle, Themen und Perspektiven regelmäßig verändern können.
Die Ausstellung führt von frühen Konstruktionen und Entwicklungsaufträgen über den Porsche 356 bis zur langen Geschichte des 911. Hinzu kommen Rennwagen, Prototypen, Designstudien, Transaxle-Modelle, Supersportwagen, Le-Mans-Fahrzeuge, Rallyeautos und aktuelle technische Entwicklungen. Viele Exponate stehen für bestimmte Phasen der Unternehmensgeschichte: Aufbaujahre, Serienfertigung, Motorsport, Export, Designwandel, Leichtbau, Turbo-Technik, Aerodynamik und Elektrifizierung.
Ein chronologischer Rundgang stellt die Renn- und Serienfahrzeuge des Unternehmens vor. Zugleich erlaubt das Museum thematische Zugänge: So können Sie den 911 als Langzeitmodell verfolgen, Motorsportentwicklungen vergleichen oder an Prototypen sehen, wie Entwürfe, Studien und technische Versuche spätere Serienfahrzeuge beeinflussten.
Wichtig ist das Prinzip des „rollenden Museums“: Ein großer Teil der historischen Fahrzeuge ist fahrbereit und wird nicht nur als abgeschlossenes Museumsobjekt behandelt, sondern nimmt an historischen Rennveranstaltungen, Rallyes, Präsentationen und Markenveranstaltungen teil. Das unterscheidet die Sammlung von rein statischen Automobilsammlungen.
Zur Ausstellung gehören auch Kleinexponate, Dokumente, Medien, Modelle und interaktive Stationen. Sie erweitern den Blick über das Fahrzeug hinaus: Konstruktion, Design, Motoren, Motorsportgeschichte, Produktionsorte und Unternehmenskultur werden dadurch verständlicher.
Dauerausstellungen

Die Dauerausstellung des Porsche Museums ist dauerhaft im Grundkonzept, aber nicht in jeder Fahrzeugzusammenstellung gleich. Der Rundgang beginnt mit frühen Konstruktionen und Vorläufern – dazu gehören technische Entwicklungen Ferdinand Porsches, der Volkswagen-Bezug und der Typ 64. Diese Vorgeschichte ist wichtig, weil sie zeigt, dass der Porsche-Sportwagen nicht aus dem Nichts entstand.
Ein zentraler Abschnitt gilt dem Porsche 356: Der 356 „Nr. 1″ Roadster markiert die Geburtsstunde der Marke Porsche. Spätere 356-Modelle zeigen, wie aus dem ersten Einzelstück eine Sportwagenserie wurde – an ihnen lassen sich Karosserieentwicklung, Leichtbau, Motorsportnähe und die zunehmende internationale Ausrichtung der Marke nachvollziehen.
Der Porsche 911 bildet einen weiteren Schwerpunkt. Seit seiner Präsentation in den 1960er Jahren entwickelte er sich über zahlreiche Generationen weiter. Im Museum wird sichtbar, wie stark sich Technik, Sicherheit, Leistung und Gestaltung verändert haben, ohne die Grundform vollständig aufzugeben.
Motorsport ist im Porsche Museum kein Randthema: Fahrzeuge wie 550 Spyder, 908, 917, 962 oder 911 GT1 zeigen, wie eng Porsche seine Serien- und Rennsportgeschichte miteinander verbindet. Leichtbau, Aerodynamik, Motorenkonzepte und Dauerhaltbarkeit werden hier nicht theoretisch erklärt, sondern an konkreten Fahrzeugen sichtbar.
Weitere Bereiche führen zu Transaxle-Modellen wie 924, 928 oder 944, zu Supersportwagen wie 959, Carrera GT und 918 Spyder sowie zu Prototypen und Studien. Dadurch entsteht kein reiner 911-Rundgang, sondern ein breiterer Blick auf die Marke Porsche.
Sammlungen
![Porsche Museum - Stuttgart – GT-Rennsport: Porsche 911 GT3 R Rennwagen aus der DTM und Porsche Cayman GT4 Clubsport [© Porsche AG]](https://www.museovia.com/wp-content/uploads/porsche-museum-stuttgart-porsche-cayman-gt4-clubsport-300x200.jpg?wsr)
Die Fahrzeugsammlung des Porsche Museums umfasst rund 800 Fahrzeuge, darunter knapp 200 Motorsportfahrzeuge. Im Museum selbst wird jeweils eine Auswahl gezeigt; weitere Fahrzeuge befinden sich in Sammlung, Depot, Werkstatt oder auf Reisen. Dieser Bestand deckt die Modellgeschichte von frühen Konstruktionen bis in die Gegenwart ab.
Ein Schwerpunkt liegt auf frühen Sportwagen: Der Porsche 356 „Nr. 1″ Roadster, Gmünd-Modelle und frühe Serienfahrzeuge machen nachvollziehbar, wie Porsche nach 1948 eine eigene Sportwagenlinie aufbaute. Diese Fahrzeuge verbinden konstruktive Einfachheit, geringes Gewicht und sportliche Ausrichtung.
Der 911-Bestand ist für das Museum besonders wichtig. Verschiedene Generationen zeigen, wie ein Modell über Jahrzehnte verändert werden kann, ohne seine Grundidentität zu verlieren. Coupé, Targa, Turbo, Carrera-Modelle und Rennsportableitungen lassen sich im Zusammenhang betrachten.
Die Rennwagensammlung führt in eine andere Dimension der Marke. Porsche 550, 908, 917, 935, 956, 962 und spätere Le-Mans-Fahrzeuge zeigen Motorsport als Labor für Technik, Material, Aerodynamik und Zuverlässigkeit. Einige Modelle stehen für konkrete Siege, andere für technische Versuche oder Reglements bestimmter Rennserien.
Auch Prototypen und Studien gehören zum Profil der Sammlung. Sie zeigen Entwürfe, die nicht immer direkt in Serie gingen, aber spätere Entwicklungen beeinflussten. Dazu gehören Konzeptfahrzeuge, Designstudien und Forschungsfahrzeuge.
Das Unternehmensarchiv ergänzt die Fahrzeugsammlung. Es bewahrt Akten, Fotografien, Filme, Bücher, technische Dokumente und weitere Materialien zur Unternehmensgeschichte. Dadurch kann das Museum nicht nur Fahrzeuge zeigen, sondern ihre Entstehung, Nutzung, Kommunikation und spätere Rezeption dokumentieren.
Bedeutung und Einordnung
Das Porsche Museum ist ein Markenmuseum, aber nicht nur eine Fahrzeugpräsentation. Es zeigt, wie eng Porsche mit dem Standort Zuffenhausen, mit Sportwagendesign, Motorsport und industrieller Entwicklung verbunden ist. Wer das Museum besucht, sieht deshalb auch ein Stück Stuttgarter Industriegeschichte.
Seine besondere Stellung entsteht aus der Verbindung von Sammlung, Werk, Archiv und fahrbereiten Exponaten. Viele Fahrzeuge sind nicht endgültig stillgelegt, sondern werden weiterhin bewegt. Damit bleibt Technik erfahrbar: Motorengeräusch, Fahrverhalten, Materialbelastung und Wartung gehören zur historischen Arbeit des Museums.
Für die Automobilgeschichte ist Porsche vor allem durch den 356, den 911, den Motorsport und technische Konzepte wie Leichtbau, Turboaufladung, Transaxle-Bauweise und Hybridtechnik relevant. Das Museum ordnet diese Entwicklungen nicht als einzelne technische Erfolge, sondern als wiederkehrende Arbeitsfelder ein.
Architektonisch steht das Haus für eine andere Haltung als das Mercedes-Benz Museum im Neckarpark. Während dort der Rundgang stark als Zeitspirale inszeniert ist, wirkt das Porsche Museum kompakter und konzentrierter. Die Fahrzeuge stehen in einer offenen weißen Ausstellungslandschaft; der Bau setzt auf die Wirkung von Körper, Fläche, Licht und Bewegung.
Für Stuttgart ergänzt das Porsche Museum den Blick auf Automobilgeschichte in der Stadt. Zusammen mit dem Mercedes-Benz Museum zeigt es, warum Stuttgart als einer der wichtigen Orte des Automobilbaus gilt. Gleichzeitig bleibt der Porsche-Blick enger auf Sportwagen, Rennsport, Designentwicklung und Markenidentität gerichtet.
Highlights
Im Porsche Museum lohnt sich ein Rundgang, der nicht nur nach bekannten Modellnamen sucht. Viele Exponate erklären, wie Porsche technische Lösungen, Formideen und Motorsportwissen über Jahrzehnte weiterentwickelte.
Der Ursprung: Porsche 356 „Nr. 1″ Roadster
Der Porsche 356 „Nr. 1″ Roadster steht für den Beginn der Sportwagenmarke. Er zeigt noch deutlich die Nähe zu frühen Konstruktionen und zum Volkswagen-Umfeld, trägt aber bereits die Idee eines leichten, sportlichen Porsche.
Der 911 als roter Faden
Kaum ein Modell prägt das Museum so stark. Unterschiedliche Generationen machen sichtbar, wie sich ein Fahrzeug über Jahrzehnte verändern kann, ohne sein Grundprinzip aufzugeben.
Rennwagen der Motorsportgeschichte
Im Museum lassen sich Aerodynamik, Leichtbau, Langstreckentechnik und Reglementfragen an konkreten Fahrzeugen nachvollziehen – sie stehen für sehr unterschiedliche Phasen des Motorsports:
- Porsche 550
- 908
- 917
- 956
- 962
- 911 GT1
Der Porsche 917
Er gehört zu den bekanntesten Rennwagen der Marke, ist eng mit Le Mans verbunden und zeigt, wie stark Porsche in den 1960er und 1970er Jahren den internationalen Langstreckensport prägte.
Nicht nur Heckmotor: die Transaxle-Linie
Die Transaxle-Bauweise mit Motor vorn und Getriebe an der Hinterachse steht für eine eigene Entwicklungslinie, sichtbar etwa am 924 und am 928.
Höchstleistung: die Supersportwagen
Die Fahrzeuge zeigen, wie Porsche Leistung, Leichtbau, Elektrifizierung, Design und technische Erprobung miteinander verband – keine einfache Fortschrittslinie, sondern unterschiedliche Antworten auf ihre Zeit:
- 959
- Carrera GT
- 918 Spyder
- weitere Konzeptfahrzeuge
Werkstatt und Archiv als Ausstellungsteil
Die einsehbare Museumswerkstatt und das Unternehmensarchiv machen deutlich, dass historische Fahrzeuge Pflege, Dokumentation und Fachwissen brauchen. Die Sammlung lebt nicht nur durch Ausstellung, sondern durch Erhalt und Nutzung.
Architektur als erster Eindruck
Der schwebend wirkende Ausstellungskörper, die Rolltreppe, die weiße Ausstellungsebene und die Skulptur „Inspiration 911″ prägen den Eindruck noch vor den einzelnen Fahrzeugen.
Wer den Besuch thematisch erweitern möchte, kombiniert das Porsche Museum gut mit dem Mercedes-Benz Museum: Beide Häuser zeigen Automobilgeschichte in Stuttgart, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte – Porsche konzentriert sich auf Sportwagen, Rennsport und Markenentwicklung, Mercedes-Benz stärker auf die allgemeine Geschichte des Automobils und die Breite der Mobilität.
Tickets, Preise und Angebote
Ein Tagesticket für das Porsche Museum in Stuttgart kostet 15,00 € für Erwachsene. Familien erhalten ein Familienticket bereits ab 25,00 €, Kinder bis einschließlich 10 Jahre haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt.
Wer das Museum bis spätestens 10:00 Uhr besuchen möchte, kann das Early-Bird-Ticket für 12,00 € kaufen und dabei gegenüber dem regulären Eintrittspreis sparen. Für einen späteren Besuch bietet sich das Abendticket für ebenfalls 12,00 € an, mit dem der Eintritt ab 16:00 Uhr möglich ist. Die vergünstigten Tickets sind somit an die jeweilige Einlasszeit gebunden. Alle Tickets können sie vorab online buchen.
Unser Tipp: Mit der StuttCard ist der Eintritt ins Porsche Museum kostenlos. Gleichzeitig profitieren Sie von kostenfreien oder vergünstigten Eintritten zu zahlreichen weiteren Sehenswürdigkeiten in Stuttgart – ideal, um Ihren Museumsbesuch mit weiteren Highlights der Stadt zu verbinden.
Für den Rundgang durch die Ausstellung zur Sportwagen- und Motorsportgeschichte von Porsche sollten Sie etwa 1,5 bis 2 Stunden einplanen.
Museen in der Umgebung vom Porsche Museum
Rund um das Porsche Museum in Stuttgart lässt sich der Besuch gut mit weiteren Museen und kulturellen Zielen im Stadtgebiet verbinden – die nähere Umgebung ergänzt die Automobil- und Technikgeschichte um Einblicke in Kunst, Kultur und die Geschichte Stuttgarts.
Adresse, Öffnungszeiten und Kontaktinfos
Um Ihren Besuch im Museum zu planen, finden Sie hier alle wichtigen Informationen zur Adresse, zu den Öffnungszeiten und zu den Kontaktmöglichkeiten vom Porsche Museum in Stuttgart.
Häufige Fragen zum Porsche Museum
Die folgenden Fragen orientieren sich an typischen Suchintentionen rund um das Porsche Museum Stuttgart: Standort und Anfahrt, Eintrittspreise, gezeigte Modelle, besondere Fahrzeuge in der Sammlung sowie die Dauer eines Rundgangs.
Das zentrale Markenmuseum von Porsche ist das Porsche Museum in Stuttgart-Zuffenhausen. Andere Porsche-Standorte wie die Experience Center sind keine eigenständigen Porsche Museen.
Das Porsche Museum befindet sich am Stammsitz von Porsche in Stuttgart-Zuffenhausen, direkt neben dem Unternehmenssitz und dem Werk – die Adresse lautet Porscheplatz 1, 70435 Stuttgart.
Das reguläre Tagesticket kostet 15,00 €. Ein Familienticket ist ab 25,00 € erhältlich, Early-Bird-Tickets bis 10 Uhr und Abendtickets ab 16 Uhr kosten jeweils 12,00 €. Kinder bis einschließlich zehn Jahre erhalten in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt.
Die Ausstellung wechselt regelmäßig. Zu den Fahrzeugen, die Porsche für das Museum nennt, gehören unter anderem der Porsche 356 „Nr. 1″ Roadster, der 550 Spyder, verschiedene Generationen des 911, der 917, der 959, der Carrera GT und der 918 Spyder sowie zahlreiche Rennwagen und Prototypen.
Ein einzelnes „teuerstes“ Fahrzeug weist Porsche für seine Museumssammlung nicht aus – für die historischen Exponate werden keine offiziellen Markt- oder Versicherungswerte veröffentlicht. Diese Frage lässt sich deshalb nicht belastbar mit einem bestimmten Museumsfahrzeug beantworten.
Der Porsche 356 „Nr. 1″ Roadster von 1948 ist das erste Fahrzeug, das den Namen Porsche trägt. Noch älter ist der ebenfalls ausgestellte Egger-Lohner C.2 Phaeton von 1898: Er gilt als älteste erhaltene Konstruktion, an der Ferdinand Porsche mitgearbeitet hat, trägt aber noch nicht den Markennamen Porsche.
Für den eigentlichen Museumsrundgang sollten Sie etwa 90 Minuten einplanen. Wer die Fahrzeuge, Medienstationen und den kostenlosen Multimedia-Guide ausführlicher nutzen möchte, kann problemlos zwei Stunden oder länger im Museum verbringen.



