Das Museum am Löwentor Stuttgart gehört zum Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart und befindet sich am Rand des Rosensteinparks. Während Schloss Rosenstein die biologische Ausstellung des Hauses zeigt, widmet sich das Museum am Löwentor der Paläontologie und Geologie. Auf rund 3.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche führt es durch die Erdgeschichte Südwestdeutschlands und zeigt Fossilien, Lebensraumnachbildungen, Skelette, Modelle und Fundzusammenhänge.
Der Rundgang verbindet Originalfossilien mit wissenschaftlich rekonstruierten Urzeitlandschaften. Sie begegnen frühen Meeresorganismen, Panzerlurchen, Fischechsen, Dinosauriern, Ammoniten, eiszeitlichen Säugetieren und dem Steinheimer Schädel; auch das Bernstein-Kabinett gehört zur Ausstellung. Das Museum macht sichtbar, wie sich Lebensräume über Millionen Jahre verändert haben und welche Rolle Fossilien für heutige Forschung zu Evolution, Erdgeschichte und Biodiversität spielen.
Zwei Häuser, eine Sammlung: Wie sich diese Arbeitsteilung zwischen Gegenwart und Erdgeschichte im Museum am Löwentor entfaltet, zeigen die folgenden Kapitel zu Geschichte, Architektur und Ausstellungen – Tickets, Preise und Eintritt folgen am Schluss.
Geschichte
Die Geschichte des Museums am Löwentor beginnt nicht erst mit dem heutigen Gebäude: Das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart steht in der Tradition der herzoglich-württembergischen Kunstkammer, deren naturkundliche Bestände bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen. Im Jahr 1791 wurde eine Naturaliensammlung gegründet, die als Ausgangspunkt des heutigen Naturkundemuseums gilt.
1817 erklärte König Wilhelm I. das Naturalienkabinett zur öffentlichen Sammlung des Staates. Im 19. Jahrhundert wurden die naturkundlichen Bestände deutlich erweitert – für Geologie, Paläontologie und Mineralogie waren Oscar Fraas und später Eberhard Fraas prägend. Sie bauten die wissenschaftliche Arbeit aus und stärkten die Sammlung fossiler Funde aus Württemberg und darüber hinaus.
Vor dem Zweiten Weltkrieg befanden sich die Sammlungen in der Stuttgarter Innenstadt. 1944 wurde das damalige Museumsgebäude schwer zerstört. Ein Teil der Bestände war zuvor ausgelagert worden und blieb erhalten, viele Objekte gingen jedoch verloren. Nach dem Krieg wurde die Naturaliensammlung 1950 in „Staatliches Museum für Naturkunde in Stuttgart“ umbenannt.
Schloss Rosenstein wurde ab 1950 für die zoologische Schausammlung ausgebaut. Für die paläontologischen und geologischen Sammlungen fehlte jedoch lange ein geeigneter Ausstellungsort. Unter Direktor Bernhard Ziegler wurde schließlich der Neubau am Löwentor realisiert. Im Dezember 1985 eröffnete das Museum am Löwentor am Nordwestrand des Rosensteinparks.
Seitdem ist es der paläontologische Ausstellungsort des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart. Die Ausstellung wurde in mehreren Etappen überarbeitet und erweitert. Mit den Bereichen zur frühen Erdgeschichte und zum Tertiär entstand eine fast durchgehende Zeitreise durch rund 250 Millionen Jahre Erdgeschichte Südwestdeutschlands.
Architektur
Das Museum am Löwentor wurde gezielt für die paläontologische Sammlung gebaut. Der Bau entstand von 1981 bis 1985 am Rand des Rosensteinparks, an der Kreuzung von Ehmannstraße und Nordbahnhofstraße. Er unterscheidet sich deutlich von Schloss Rosenstein: Dort prägt ein historisches Gebäude die biologische Ausstellung, hier wurde ein moderner Museumsbau für Fossilien, Forschung und Magazinflächen geschaffen.
Die Architektur des Museums arbeitet mit großen, offenen Räumen. Die Schausammlung ist als Ein-Raum-Museum mit mehreren Ebenen angelegt. Auf rund 3.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche gibt es keine trennenden Zwischenwände – dadurch lassen sich Lebensraumnachbildungen, Skelette, Fossilien und Modelle in größeren Zusammenhängen zeigen.
Die Raumhöhe von bis zu 14 Metern erlaubt großformatige Präsentationen. Urzeitlandschaften, große Reptilien, eiszeitliche Tiere und Hängungen von Skeletten benötigen viel Höhe und Abstand. Die Architektur schafft dafür eine offene Halle, in der die Ausstellung nicht in kleine Kabinette zerfällt.
Zum Museumskomplex gehören neben dem Ausstellungsgebäude auch Funktionsbereiche für Forschung, Magazine, Werkstätten, Präparation, Verwaltung und Bibliothek. Ein Teil dieser Bereiche liegt unterirdisch oder abseits der Ausstellung. Damit verbindet der Bau zwei Aufgaben: öffentliche Präsentation und wissenschaftliche Arbeit.
Vor dem Museum steht die Eisenplastik „Saurier“ von Bernhard Luginbühl. Sie wurde zwischen 1982 und 1984 geschaffen und 1984 aufgestellt. Die Skulptur gehört zum äußeren Erscheinungsbild des Museums und nimmt das paläontologische Thema auf, bevor Sie die Ausstellung betreten.
Ausstellungen und Sammlungen
Das Museum am Löwentor zeigt die Erdgeschichte vor allem über Fossilien aus Südwestdeutschland. Die Region ist dafür besonders ergiebig, weil Gesteinsschichten aus Trias, Jura, Tertiär und Quartär zahlreiche Funde bewahrt haben. Die Ausstellung macht daraus keine abstrakte Zeittafel, sondern rekonstruiert frühere Lebensräume.
Der Rundgang führt durch mehrere Erdzeitalter: Er beginnt bei frühen Abschnitten der Erdgeschichte, behandelt dann Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper, führt weiter durch Schwarzen, Braunen und Weißen Jura und endet mit Tertiär, Quartär und Bernstein-Kabinett. Dabei werden Tiere, Pflanzen, Klima, Meere, Flüsse, Küsten, Wälder, Wüsten und Eiszeitlandschaften miteinander verbunden.
Fossilien stehen im Mittelpunkt, werden aber nicht isoliert präsentiert. Viele Funde sind in Lebensraumnachbildungen eingebunden – so lässt sich nachvollziehen, in welcher Umwelt ein Tier lebte, welche anderen Organismen denselben Lebensraum teilten und warum bestimmte Fossilien überhaupt erhalten blieben.
Das Museum zeigt auch, wie stark heutige Forschung auf historischen Sammlungen beruht. Fossilien dokumentieren nicht nur einzelne ausgestorbene Arten – sie geben Hinweise auf Evolution, Artensterben, Klimawechsel, Meeresräume, Sedimente und ökologische Zusammenhänge. Damit verbindet das Museum Erdgeschichte mit aktuellen Fragen zur Biodiversität.
Dauerausstellungen

Die Dauerausstellung im Museum am Löwentor ist als Zeitreise angelegt. Sie führt durch mehrere hundert Millionen Jahre und bleibt dabei stark auf Südwestdeutschland bezogen. Am Anfang stehen Ediacarium und Erdaltertum: Diese Bereiche zeigen frühe Lebensformen, die Entwicklung mariner Ökosysteme, die „kambrische Explosion“, den Landgang von Pflanzen und Tieren sowie das Massenaussterben am Ende des Perms.
Mit dem Buntsandstein beginnt das Erdmittelalter. Die Ausstellung zeigt eine Landschaft, die durch Klima, Tektonik und zeitweise wassergefüllte Becken geprägt war. Im Muschelkalk rückt ein flaches Meer in den Mittelpunkt: Dort entstanden Schillbänke, und Reptilien drangen in aquatische Lebensräume vor.
Der Keuper führt in wechselnde Landschaften aus Flussdeltas, Sümpfen, trockenen Bereichen und Seen. Panzerlurche wie Mastodonsaurus und krokodilähnliche Räuber wie Batrachotomus machen diese Zeit anschaulich. Im Jura zeigt das Museum die Meere Südwestdeutschlands: den Posidonienschiefer des Schwarzen Juras, den besser durchlüfteten Braunen Jura und die Riff- und Lagunenlandschaften des Weißen Juras.
Das Tertiär behandelt die Zeit nach dem Asteroideneinschlag vor 66 Millionen Jahren, den Aufstieg der Säugetiere, den Rheingraben, das Randecker Maar, das Steinheimer Becken und die Entwicklung der Landschaft zwischen Alpen und Alb. Im Quartär stehen Eiszeitalter, Mammute, Höhlenbären, Rentierherden und frühe Menschen im Mittelpunkt. Das Bernstein-Kabinett ergänzt den Rundgang um fossile Einschlüsse von Pflanzen und Kleintieren.
Sammlungen

Die Sammlung des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart umfasst über 12 Millionen wissenschaftlich kuratierte Objekte. Sie ist nicht auf das Museum am Löwentor beschränkt, sondern verteilt sich auf Zoologie, Botanik, Mykologie, Paläontologie und Geologie. Für das Museum am Löwentor sind vor allem paläontologische und geologische Bestände zentral.
Diese Sammlung reicht von fossilen Pflanzen und Wirbellosen über Meeressaurier, Amphibien, Reptilien, Dinosaurier und Säugetiere bis zu eiszeitlichen Menschenfunden. Viele Objekte stammen aus Südwestdeutschland, darunter Fundstellen der Schwäbischen Alb, des Posidonienschiefers, des Keupers, des Steinheimer Beckens und des Randecker Maars.
Ein wichtiger Bestand sind die Fossilien aus den Gesteinsschichten des Jura. Fischsaurier, Ammoniten, Seelilien, Haie, Meereskrokodile und andere Organismen zeigen, dass Südwestdeutschland lange Zeit von Meeren bedeckt war. Die Erhaltung vieler Fossilien hängt mit den jeweiligen Ablagerungsbedingungen zusammen.
Die Trias-Bestände zeigen eine andere Welt. Panzerlurche, frühe Reptilien, krokodilartige Räuber und frühe Dinosaurier stehen für Landschaften, die zwischen Trockenräumen, Flüssen, Seen und Meeresvorstößen wechselten. Solche Funde sind für die Rekonstruktion früher Landökosysteme wichtig.
Zum Profil des Hauses gehört auch der Steinheimer Schädel. Er zählt zu den bekannten menschlichen Fossilien aus Baden-Württemberg und steht im Quartär-Bereich für die frühe Menschheitsgeschichte in Mitteleuropa.
Die Sammlung ist zugleich Forschungsgrundlage. Historische und neue Funde helfen, Biodiversität über lange Zeiträume zu verstehen: Sie zeigen, wie Arten entstehen, wie Ökosysteme auf Klimaveränderungen reagieren und welche Folgen Massenaussterben für die Entwicklung des Lebens hatten.
Bedeutung und Einordnung
Das Museum am Löwentor ist innerhalb der Stuttgarter Museumslandschaft der Ort für Erdgeschichte, Fossilien und Paläontologie. Zusammen mit Schloss Rosenstein bildet es den öffentlichen Ausstellungsbereich des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart. Während Schloss Rosenstein heutige biologische Vielfalt und Lebensräume behandelt, zeigt das Museum am Löwentor die Vorgeschichte dieser Vielfalt.
Seine Bedeutung liegt vor allem im regionalen Bezug. Südwestdeutschland gehört zu den fossilreichen Landschaften Europas. Die Ausstellung nutzt diese geologische Situation und macht sichtbar, dass Erdgeschichte nicht nur in fernen Fundgebieten stattfand – viele gezeigte Entwicklungen lassen sich mit Landschaften verbinden, die heute als Schwäbische Alb, Neckarraum, Steinheimer Becken oder Randecker Maar bekannt sind.
Das Museum ist auch ein Forschungsmuseum. Die Ausstellung steht in Verbindung mit wissenschaftlichen Sammlungen, Grabungen, Präparation, Dokumentation und Biodiversitätsforschung. Fossilien werden nicht nur als Schauobjekte gezeigt, sondern als Datenquellen für Evolution, Klima, Artenwandel und frühere Lebensräume.
Für Familien und Schulklassen ist das Museum gut zugänglich, weil es große Modelle, Originalfossilien und anschauliche Räume verbindet. Für Erwachsene bietet es zugleich genug Tiefe, um geologische Zeiträume, Fossilerhaltung und wissenschaftliche Methoden besser zu verstehen.
Im Vergleich zu Technik- oder Kunstmuseen in Stuttgart eröffnet das Museum am Löwentor einen anderen Maßstab. Es erzählt nicht Stadt- oder Industriegeschichte, sondern die lange Naturgeschichte eines Raums, lange bevor Menschen Städte bauten.
Highlights im Museum am Löwentor
Der Rundgang im Museum am Löwentor funktioniert besonders gut, wenn Sie nicht nur einzelne Saurier suchen, sondern auf die wechselnden Lebensräume achten.
- Überblick – Zeitreise ohne Ortswechsel
Die Ausstellung führt durch rund 250 Millionen Jahre Erdgeschichte Südwestdeutschlands. So wird deutlich, wie oft sich Klima, Meere, Landschaften und Tierwelt in derselben Region verändert haben. - Trias – Panzerlurche und frühe Reptilien
Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper zeigen, wie sich nach dem Massenaussterben am Ende des Perms neue Lebensgemeinschaften entwickelten. Mastodonsaurus, Batrachotomus und frühe Reptilien machen diese Phase besonders anschaulich. Ein besonderes Highlight ist der lebensgroße Gresslyosaurus (Plateosaurus), der die Welt der frühen Dinosaurier eindrucksvoll veranschaulicht. - Schwarzer Jura – Das Posidonienschiefer-Meer
Im Schwarzen Jura entstanden Bedingungen, unter denen große Fischsaurier und andere Meerestiere besonders gut erhalten blieben. Der Bereich erklärt, warum Sauerstoffmangel am Meeresboden für die Fossilerhaltung wichtig sein konnte. - Weißer Jura – Riffe der Schwäbischen Alb
Die Ausstellung zeigt Riff- und Lagunenlandschaften dort, wo heute die Schwäbische Alb liegt. Fossilien aus diesen Schichten machen sichtbar, dass die heutige Landschaft auf eine lange Meeresgeschichte zurückgeht. - Tertiär – Randecker Maar und Steinheimer Becken
Der Tertiär-Bereich verbindet regionale Fundstellen mit größeren erdgeschichtlichen Prozessen: Asteroideneinschlag, Vulkanismus, Rheingraben, Alpenhebung und Säugetierentwicklung werden als zusammenhängende Veränderungen gezeigt. - Quartär – Eiszeit und frühe Menschen
Mammute, Höhlenbären, Rentierherden und der Steinheimer Schädel führen in das Quartär. Der Bereich zeigt, wie stark Klimawechsel Tierwelt, Pflanzenwelt und menschliche Entwicklung prägten. Zu den eindrucksvollsten Darstellungen des Bereichs gehört die Rekonstruktion einer Wollhaarmammut-Familie. - Bernstein – Das Bernstein-Kabinett
Bernstein bewahrt kleine Tiere und Pflanzen in besonderer Erhaltung. Insekten, Spinnen oder Pflanzenteile zeigen Details, die in anderen Fossilien oft verloren gehen. - Wissenschaft – Forschung hinter den Fossilien
Das Museum macht deutlich, dass Fossilien nicht nur betrachtet, sondern untersucht, bestimmt, verglichen und konserviert werden. Wer genauer hinsieht, erkennt in vielen Objekten Hinweise auf Fundort, Ablagerung, Präparation und wissenschaftliche Deutung.
Wer den Besuch thematisch erweitern möchte, kann das Museum am Löwentor gut mit Schloss Rosenstein verbinden. Beide Häuser gehören zum Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart: Das Museum am Löwentor zeigt die Erd- und Lebensgeschichte der Vergangenheit, Schloss Rosenstein die biologische Vielfalt der Gegenwart.
Tickets, Preise und Angebote
Tickets für das Museum am Löwentor in Stuttgart kosten 8,00 € für Erwachsene. Ermäßigte Eintrittskarten sind für 5,00 € erhältlich, Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre erhalten freien Eintritt. Ihre Tickets können Sie vorab online kaufen.
Wer neben dem Museum am Löwentor auch Schloss Rosenstein besuchen möchte, kann ein Kombiticket kaufen; der Preis liegt bei 12,00 € regulär und 9,00 € ermäßigt. Mit der City Card – StuttCard ist der Besuch des Naturkundemuseums am Löwentor kostenfrei und lässt sich mit weiteren Angeboten in Stuttgart verbinden.
Für den Rundgang durch die Ausstellung zu Fossilien, Sauriern und Urzeittieren sollten Sie etwa 1,5 bis 2 Stunden einplanen.
Museen in der Umgebung vom Museum am Löwentor
Naturgeschichte ist nicht das einzige Thema in der näheren Umgebung des Museums am Löwentor – weitere Museen und kulturelle Ziele in Stuttgart laden dazu ein, den Blick um Wissenschaft, Technik, Kunst und Stadtgeschichte zu erweitern.
Adresse, Öffnungszeiten und Kontaktinfos
Um Ihren Besuch im Museum zu planen, finden Sie hier alle wichtigen Informationen zur Adresse, zu den Öffnungszeiten und zu den Kontaktmöglichkeiten vom Museum am Löwentor in Stuttgart.
Häufige Fragen zum Museum am Löwentor
Die folgenden Fragen orientieren sich an typischen Suchintentionen rund um das Museum am Löwentor: Dauerausstellung, Fossilien, Dinosaurier, Besuch mit Kindern, Führungen und Barrierefreiheit.
Das Museum am Löwentor ist die paläontologische und geologische Ausstellung des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart. Es zeigt Fossilien und rekonstruierte Lebensräume aus der Erdgeschichte, besonders mit Bezug zu Südwestdeutschland.
Zu sehen sind Fossilien, Skelette, Modelle, Lebensraumnachbildungen und geologische Zusammenhänge. Der Rundgang führt durch Ediacarium, Erdaltertum, Trias, Jura, Tertiär, Quartär und das Bernstein-Kabinett.
Ja. Das Museum zeigt Dinosaurier und andere Urzeitreptilien. Dazu kommen Tiere, die häufig mit Dinosauriern verwechselt werden, etwa Fischsaurier, Flossenechsen, Panzerlurche und krokodilähnliche Räuber.
Ja. Große Modelle, Fossilien, Urzeitlandschaften, Audioguides für Kinder und Familienführungen machen das Museum für Kinder gut zugänglich. Besonders beliebt sind Saurier, Mammute, Höhlenbären und das Bernstein-Kabinett.
Ja. Das Museum bietet Führungen für Erwachsene, Familien, Kinder, Schulklassen und Gruppen an. Themen sind unter anderem Highlights der Ausstellung, Saurier, Eiszeit, Tastführungen und Führungen in Einfacher Sprache oder Deutscher Gebärdensprache.
Die Ausstellungen und Räume des Naturkundemuseums Stuttgart sind nach offizieller Angabe weitgehend für rollstuhlfahrende und gehbehinderte Menschen zugänglich. Es gibt außerdem Angebote wie Tastführungen, Führungen in Einfacher Sprache und Führungen in Deutscher Gebärdensprache. Für individuelle Anforderungen sollten Sie vor dem Besuch die aktuelle Barrierefreiheitsseite des Museums prüfen.



