Städel Museum

Das Städel Museum Frankfurt befindet sich am Schaumainkai 63 am Frankfurter Museumsufer. Es zählt zu den großen Kunstmuseen in Deutschland und zeigt europäische Kunst aus rund 700 Jahren. Der Rundgang reicht vom frühen 14. Jahrhundert über Renaissance, Barock, Goethezeit, 19. Jahrhundert und Klassische Moderne bis zur Gegenwartskunst. Zur Sammlung gehören Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Zeichnungen und Druckgrafiken.

Gegründet wurde das Museum durch das Testament des Frankfurter Bankiers und Kaufmanns Johann Friedrich Städel. Seine Stiftung verband von Anfang an zwei Aufgaben: eine öffentliche Kunstsammlung und die Ausbildung junger Künstler. Heute begegnen Besucher im Städel Werken von Jan van Eyck, Sandro Botticelli, Albrecht Dürer, Rembrandt, Johannes Vermeer, Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, Claude Monet, Max Beckmann, Pablo Picasso, Francis Bacon, Gerhard Richter und vielen weiteren Künstlern.

Alle Angaben zu Öffnungszeiten, Tickets und Eintrittspreisen stehen am Ende dieser Seite. Zuvor geht es um Städels Stiftung von 1815, um Oskar Sommers Museumsbau samt der unterirdischen Erweiterung von schneider+schumacher und um die Sammlungsbereiche von den Alten Meistern bis zur Gegenwartskunst.

Geschichte

Die Geschichte des Städel Museums beginnt mit Johann Friedrich Städel. Der Frankfurter Bankier und Kaufmann verfasste am 15. März 1815 sein Testament und bestimmte darin seine Kunstsammlung, sein Haus am Rossmarkt und sein Vermögen zur Grundlage eines Kunstinstituts. Nach seinem Tod 1816 wurde diese Stiftung wirksam. Daraus entstand eine Institution, die Kunst sammeln, öffentlich zeigen und künstlerische Ausbildung ermöglichen sollte.

Anfangs blieb die Sammlung noch eng an Städels Wohnhaus gebunden. 1833 erhielt das Museum ein erstes eigenes Ausstellungsgebäude an der Neuen Mainzer Straße. Dort entwickelte sich die Sammlung weiter, auch durch gezielte Ankäufe und durch die Arbeit früher Inspektoren und Direktoren. Johann David Passavant prägte das Haus im 19. Jahrhundert besonders stark. In seine Amtszeit fielen wichtige Erwerbungen, die den Bestand der italienischen und niederländischen Malerei ausbauten.

1878 zog das Städel an den heutigen Standort am Schaumainkai. Der Neubau von Oskar Sommer war als Gemäldegalerie geplant und gab dem Museum eine repräsentative Adresse am Main. Später wurde dieser Abschnitt zum Kern des Frankfurter Museumsufers. Das Städel war damit früh an einem Ort präsent, der heute für die Kulturstadt Frankfurt steht.

Im frühen 20. Jahrhundert veränderte sich die Sammlung deutlich. Unter Georg Swarzenski wurden französische Impressionisten und zeitgenössische Künstler angekauft. Auch Max Beckmann, der an der Städelschule lehrte, wurde für die Frankfurter Kunstgeschichte des Hauses bedeutend.

Während der NS-Zeit verlor das Museum durch die Beschlagnahmung moderner Kunst zahlreiche Werke. Zugleich ist diese Zeit wegen Erwerbungen aus jüdischem Besitz und wegen der Rolle einzelner Verantwortlicher ein problematisches Kapitel der Sammlungsgeschichte. Provenienzforschung und die Auseinandersetzung mit der eigenen Institutionengeschichte gehören deshalb zur Arbeit des Museums.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das beschädigte Gebäude wiederaufgebaut. In den folgenden Jahrzehnten ergänzte das Museum seine Bestände in mehreren Bereichen, besonders in der Kunst des 19. Jahrhunderts, der Klassischen Moderne, der Fotografie und der Gegenwartskunst. 2012 erhielt das Städel mit den unterirdischen Gartenhallen neue Räume für Kunst nach 1945. Heute ist das Haus zugleich historisches Kunstmuseum, Forschungsinstitution und Ort digitaler Kunstvermittlung.

Architektur

Das Hauptgebäude des Städel Museums am Schaumainkai wurde 1878 eröffnet. Der Architekt Oskar Sommer entwarf einen repräsentativen Museumsbau im Stil der Neorenaissance. Die Sandsteinfassade, die klare Gliederung, die Bogenfenster und der Mittelrisalit zeigen, dass das Gebäude ausdrücklich als Ort für Kunst und bürgerliche Bildung gedacht war.

Die Lage am südlichen Mainufer prägt die Wirkung des Museums. Das Städel steht nicht in einer abgeschlossenen Parkanlage, sondern an einer städtischen Achse mit Blick zum Main und zur Innenstadt. Später entwickelte sich um diesen Standort das Museumsufer, an dem heute mehrere Frankfurter Museen liegen.

Im Inneren folgt das historische Gebäude der Logik einer Gemäldegalerie. Treppen, Oberlichtsäle, Raumfolgen und Wandflächen sind auf die Präsentation von Kunst ausgerichtet. Die Architektur tritt im Ausstellungsrundgang meist hinter die Werke zurück, gibt ihnen aber einen festen Rahmen. Besonders die Alten Meister und die Kunst des 19. Jahrhunderts profitieren von dieser klassischen Museumsstruktur.

1990 wurde ein Erweiterungsbau von Gustav Peichl eröffnet. Er schuf zusätzliche Räume, darunter Flächen für Sonderausstellungen, und ergänzte das historische Gebäude um flexiblere Ausstellungsbereiche. Damit reagierte das Museum auf ein gewachsenes Ausstellungsprogramm und auf neue Anforderungen an Transport, Klima, Licht und Präsentation.

Die markanteste Erweiterung entstand 2012. Das Frankfurter Architekturbüro schneider+schumacher entwarf die unterirdischen Gartenhallen für die Gegenwartskunst. Von außen ist dieser Bau vor allem durch die runden Oberlichter im Städel Garten sichtbar. Unter der Rasenfläche liegen helle Ausstellungsräume, die rund 3.000 Quadratmeter zusätzliche Fläche bieten.

Diese Erweiterung verändert den Charakter des Museums, ohne das historische Hauptgebäude zu verdrängen. Alte Meister, Moderne und Gegenwartskunst liegen nun in unterschiedlichen architektonischen Räumen, bleiben aber Teil eines gemeinsamen Rundgangs. Das passt zur Sammlung selbst: Sie ist historisch gewachsen, aber nicht auf eine Epoche beschränkt.

Ausstellungen und Sammlungen

Städel Museum - Frankfurt am Main - Gartenhallen: Großer weißer Ausstellungsraum mit moderner Kunst, Skulpturen auf Sockeln und Schriftzug im Boden.©© Anagoria, Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Gartenhallen: Gegenwartskunst und Skulpturen im Städel

Das Städel Museum zeigt europäische Kunst aus rund 700 Jahren. Die Sammlung ist in mehrere große Bereiche gegliedert: Alte Meister, Kunst der Moderne, Gegenwartskunst, Graphische Sammlung, Fotografie und Skulptur. Besucher begegnen keiner enzyklopädischen Weltkunstsammlung, sondern einem historisch gewachsenen Bestand mit starkem europäischem Schwerpunkt.

Die Alten Meister reichen vom frühen 14. Jahrhundert bis um 1800. Hier stehen religiöse Tafelmalerei, niederländische und italienische Renaissance, deutsche Kunst um Dürer und Holbein, niederländischer Barock sowie französische und italienische Malerei im Mittelpunkt. Werke von Jan van Eyck, Fra Angelico, Sandro Botticelli, Albrecht Dürer, Lucas Cranach, Rembrandt, Johannes Vermeer, Nicolas Poussin und Antoine Watteau gehören zu den bekannten Bezugspunkten.

Die Kunst der Moderne umfasst das 19. Jahrhundert und die Klassische Moderne bis 1945. In diesem Bereich begegnen Besucher romantischen Landschaften, Realismus, Impressionismus, Symbolismus, Expressionismus, Kubismus, Neuer Sachlichkeit und Surrealismus. Frankfurt selbst ist hier stark präsent, etwa durch Max Beckmann und durch Werke, in denen Stadt, bürgerliche Kultur und moderne Kunstentwicklung zusammenkommen.

Die Gegenwartskunst seit 1945 wird in den Gartenhallen gezeigt. Dort befinden sich Arbeiten von Francis Bacon, Georg Baselitz, Gerhard Richter, Sigmar Polke, Andy Warhol, Yves Klein, Richard Serra, Donald Judd, Anselm Kiefer und weiteren Künstlern. Die unterirdischen Räume erlauben größere Formate, Installationen und eine andere Hängung als die historischen Galerieräume.

Zur Sammlung gehören außerdem über 100.000 Zeichnungen und Druckgrafiken. Diese Graphische Sammlung ist wegen der Empfindlichkeit vieler Arbeiten nicht dauerhaft vollständig ausgestellt, kann aber in Auswahl und im Studiensaal erschlossen werden. Der Bereich Fotografie ergänzt die Sammlung um ein Medium, das im Städel neben Malerei, Grafik und Skulptur gezeigt wird.

Dauerausstellungen

Die Dauerausstellung des Städel Museums ist nach Epochen und Sammlungsbereichen gegliedert. Im historischen Gebäude liegt ein Schwerpunkt auf den Alten Meistern. Dort führt der Rundgang von mittelalterlichen Tafelbildern über Renaissance und Barock bis zur Kunst um 1800. Zu den bekannten Werken gehören die „Lucca-Madonna“ von Jan van Eyck, Botticellis „Weibliches Idealbildnis“, das „Paradiesgärtlein“, Vermeers „Der Geograf“ und Rembrandts „Die Blendung Simsons“.

Ein weiterer Bereich gilt der Kunst des 19. Jahrhunderts. Hier hängen Werke von Caspar David Friedrich, Gustave Courbet, Claude Monet, Édouard Manet, Edgar Degas, Pierre-Auguste Renoir, Max Liebermann und Johann Heinrich Wilhelm Tischbein. Tischbeins „Goethe in der römischen Campagna“ gehört zu den bekanntesten Bildern des Hauses und bringt Kunstgeschichte und Frankfurter Erinnerungskultur zusammen.

Die Kunst der Moderne führt weiter zu Max Beckmann, Ernst Ludwig Kirchner, Franz Marc, August Macke, Otto Dix, Pablo Picasso, Henri Matisse, Max Ernst und weiteren Künstlern. Besonders Max Beckmann hat für das Städel Gewicht, weil er in Frankfurt lebte und an der Städelschule lehrte. Seine Werke stehen im Museum nicht isoliert, sondern in einem städtischen und kunsthistorischen Zusammenhang.

Die Gegenwartskunst wird in den Gartenhallen präsentiert. Diese Räume unterscheiden sich deutlich von den historischen Sälen. Die Hängung kann offener wirken, größere Arbeiten haben mehr Platz, und Skulpturen oder installative Werke treten stärker in den Raum. Dadurch verändert sich auch die Art des Sehens: Besucher bewegen sich nicht mehr nur entlang von Wänden, sondern durch größere räumliche Zusammenhänge.

Ergänzend zur Dauerausstellung zeigt das Museum regelmäßig Sonderausstellungen zu einzelnen Künstlern, Epochen, Sammlungsfragen oder übergreifenden Themen. Welches Projekt gerade läuft, steht auf der Website des Städel.

Sammlungen

Die Sammlung des Städel Museums umfasst rund 3.100 Gemälde, 660 Skulpturen, über 100.000 Zeichnungen und Druckgrafiken sowie 4.600 Fotografien. Diese Zahlen zeigen die Breite des Hauses, aber auch ein aufschlussreiches Verhältnis: Nur ein Teil des Bestands ist dauerhaft ausgestellt. Viele Arbeiten auf Papier, Fotografien und empfindliche Objekte werden aus konservatorischen Gründen in wechselnden Präsentationen gezeigt.

Die Gemäldesammlung bildet den Kern des Museums. Sie reicht von mittelalterlicher Tafelmalerei bis zur Gegenwart und ist besonders stark in der europäischen Malerei vertreten. Italienische, niederländische, deutsche, französische und später internationale Positionen bilden die Hauptlinien. Einzelne Werke zählen auch deshalb, weil sie seit langer Zeit zum Bestand gehören und ihre Geschichte an die des Museums geknüpft ist.

Die Graphische Sammlung besitzt eine eigene Stellung. Zeichnungen und Druckgrafiken ermöglichen einen anderen Blick auf Kunst: auf Entwurf, Linie, Arbeitsprozess, Reproduktion und künstlerisches Denken. Werke von Albrecht Dürer, Rembrandt, Tizian, Eugène Delacroix, Paul Cézanne, Ernst Ludwig Kirchner, Pablo Picasso und Jackson Pollock zeigen, dass dieser Bereich mehr ist als eine Ergänzung der Malerei.

Die Fotografie wurde vor allem durch umfangreiche Übernahmen und Erwerbungen seit 2008 ausgebaut. Arbeiten von Künstlern wie August Sander, Man Ray, Dora Maar, Andreas Gursky, Candida Höfer, Thomas Ruff, Thomas Struth, Wolfgang Tillmans oder Jeff Wall zeigen die Entwicklung des Mediums von der Frühzeit bis zur zeitgenössischen Fotokunst.

Auch Skulpturen gehören zum Bestand. Im Museum und im Städel Garten begegnen Besucher ausgewählten Werken von Auguste Rodin, Naum Gabo, Georg Baselitz, Richard Serra, Tobias Rehberger und weiteren Künstlern. Im Zusammenspiel mit den Gartenhallen wird Skulptur dabei nicht nur als einzelnes Objekt, sondern als Teil von Raum und Bewegung erfahrbar.

Bedeutung und Einordnung

Das Städel Museum ist für Frankfurt zentral, weil es aus einer bürgerschaftlichen Stiftung hervorging und bis heute eng mit der Stadt zusammenhängt. Johann Friedrich Städels Testament formulierte im frühen 19. Jahrhundert ein Modell, das Sammlung, Öffentlichkeit und künstlerische Ausbildung zusammenführte. Für die Entwicklung bürgerlicher Kunstmuseen in Deutschland ist dieser Ansatz wegweisend.

Die Sammlung erlaubt einen langen Rundgang durch die europäische Kunstgeschichte. Besucher können an einem Ort sehen, wie sich Bildthemen, Materialien, Stile, Auftraggeber, Künstlerrollen und Betrachtererwartungen verändert haben. Der Weg von mittelalterlicher Andachtskunst zu Gegenwartskunst ist im Städel räumlich erfahrbar.

Für Frankfurt hat das Museum eine doppelte Funktion. Es zeigt internationale Kunst und bewahrt zugleich Werke mit direktem Stadtbezug: Tischbeins Goethe-Bild, Max Beckmanns Frankfurter Jahre, die Geschichte der Städelschule und die Rolle des Museumsufers.

Hinzu kommt die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte. Die NS-Zeit, der Verlust moderner Werke, Fragen nach Raubkunst und Provenienzforschung gehören zur institutionellen Verantwortung des Hauses. Ein Museum dieser Art bewahrt nicht nur Kunst, sondern muss auch erklären, wie Werke in seine Sammlung gelangten.

Heute erweitert das Städel seine Arbeit durch digitale Angebote, Forschungsprojekte, Bildungsformate und die Digitale Sammlung. Damit ist es kein rein historischer Ort: Ein klassischer Museumsbestand trifft auf neue Formen der Vermittlung, ohne dass der Kern der Sammlung aus dem Blick gerät.

Highlights

Der Bestand ist bei den Alten Meistern so dicht, dass sich ein Besuch allein damit füllen ließe: Jan van Eycks „Lucca-Madonna“, Botticellis „Weibliches Idealbildnis“, das „Paradiesgärtlein“, Vermeers „Der Geograf“ und Rembrandts „Die Blendung Simsons“ hängen hier in einem Rundgang. Zwei Werke haben darüber hinaus einen besonderen Bezug zur Stadt: Tischbeins „Goethe in der römischen Campagna“ verbindet Italiensehnsucht mit Frankfurter Erinnerungskultur, und Max Beckmann ist für das Haus mehr als ein Name in der Sammlung – er lebte in Frankfurt und lehrte an der Städelschule.

Die zweite Ebene bilden jene Bereiche, die im Rundgang leicht untergehen. Die Graphische Sammlung zeigt Entwurf, Linie und Arbeitsprozess statt fertiger Gemälde. Die Fotografie steht im Städel gleichberechtigt neben Malerei, Grafik und Skulptur und wird dadurch kunsthistorisch eingeordnet statt als Sonderthema behandelt. Und die 2012 eröffneten Gartenhallen unter der Rasenfläche des Städel Gartens bieten der Kunst nach 1945 andere Raumverhältnisse als die historischen Säle – von außen nur an den runden Oberlichtern zu erkennen.

Wer das Städel Museum besucht, sollte diese Bereiche einplanen:

  • Die Alten Meister von van Eyck bis Vermeer
  • Tischbeins „Goethe in der römischen Campagna“
  • Die Werke von Max Beckmann
  • Die Kunst des 19. Jahrhunderts mit Monet, Manet und Degas
  • Die Graphische Sammlung
  • Der Sammlungsbereich Fotografie
  • Die Gartenhallen mit Kunst nach 1945
  • Der Städel Garten mit Skulpturen und Oberlichtern

Wer den Besuch thematisch erweitern möchte, kann das Städel Museum gut mit der Liebieghaus Skulpturensammlung oder dem Museum für Moderne Kunst verbinden. Das Liebieghaus vertieft den Blick auf Skulptur, während das Museum für Moderne Kunst stärker auf Kunst der Gegenwart ausgerichtet ist.

Tickets, Preise und Angebote

Der Eintritt ins Städel Museum kostet 19 € für Erwachsene, ermäßigt 17 €. Das Familienticket kostet 30 €, Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt. Tickets können vorab online oder an der Museumskasse gekauft werden.

Tipp für Sparfüchse: Jeden Dienstag ab 15 Uhr gibt es das Dienstags-Special für 10 €. Es gilt für die Dauerausstellung und alle aktuellen Sonderausstellungen.

Mit der Frankfurt Card erhalten Besucher ebenfalls eine Ermäßigung auf den Eintritt und profitieren von weiteren Vergünstigungen bei zahlreichen Frankfurter Museen und Sehenswürdigkeiten.

Für den Rundgang durch die Sammlung am Schaumainkai sollten 2 bis 3 Stunden eingeplant werden.

Museen in der Umgebung vom Städel Museum

Hinter dem Museum liegt der Städel Garten mit seinen Skulpturen und den runden Oberlichtern der Gartenhallen – ein ruhiger Abschluss, bevor es zurück auf den Schaumainkai geht. Von dort sind die benachbarten Häuser und Ausstellungsorte in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar, sodass sich mehrere Besuche an einem Nachmittag aneinanderreihen lassen.

Entfernung: 0,21 km

Museum für Kommunikation Frankfurt - Außenansicht: Moderne Glasarchitektur und Eingangsbereich am Frankfurter Museumsufer
Museum für Kommunikation Frankfurt - Außenansicht

Entfernung: 0,91 km

Historisches Museum - Frankfurt am Main - Außenansicht: Rote Sandsteinfassade mit Rautenmuster und Eingangsbereich
Historisches Museum Frankfurt - Außenansicht

Entfernung: 1,10 km

Struwwelpeter Museum - Frankfurt am Main - Außenansicht: Das Museumsgebäude am Hühnermarkt in der Neuen AltstadtKIKI-modifiziert
Struwwelpeter Museum - Außenansicht

Adresse, Öffnungszeiten und Kontaktinfos

Um Ihren Besuch im Museum zu planen, finden Sie hier alle wichtigen Informationen zur Adresse, zu den Öffnungszeiten und zu den Kontaktmöglichkeiten vom Städel Museum in Frankfurt am Main.

Adresse

Städel Museum
Schaumainkai 63
60596 Frankfurt am Main
Deutschland

Öffnungszeiten

  • Montag
    geschlossen
  • Dienstag bis Mittwoch
    10:00 – 18:00 Uhr
  • Donnerstag
    10:00 – 21:00 Uhr
  • Freitag bis Sonntag
    10:00 – 18:00 Uhr

Kontakt

Häufige Fragen zum Städel Museum

Vor dem Besuch stellen sich meist dieselben Fragen – zur Gründungsgeschichte, zum Umfang der Sammlung und zu den unterirdischen Gartenhallen. Die folgenden Antworten fassen die wichtigsten Punkte zusammen.

Was ist das Städel Museum Frankfurt?

Das Städel Museum Frankfurt ist ein Kunstmuseum am Frankfurter Museumsufer. Es zeigt europäische Kunst aus rund 700 Jahren, vom frühen 14. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Wer hat das Städel Museum gegründet?

Das Museum geht auf Johann Friedrich Städel zurück. Der Frankfurter Bankier und Kaufmann bestimmte 1815 in seinem Testament seine Kunstsammlung, sein Haus und sein Vermögen für ein öffentliches Kunstinstitut.

Was sieht man in der Sammlung?

Die Sammlung umfasst Alte Meister, Kunst des 19. Jahrhunderts, Moderne, Gegenwartskunst, Zeichnungen, Druckgrafiken, Fotografien und Skulpturen. Zu den bekannten Künstlern gehören Jan van Eyck, Botticelli, Dürer, Rembrandt, Vermeer, Monet, Beckmann, Picasso, Bacon und Richter.

Was sind die Gartenhallen im Städel Museum?

Die Gartenhallen sind der 2012 eröffnete unterirdische Erweiterungsbau für Gegenwartskunst. Sie wurden vom Frankfurter Architekturbüro schneider+schumacher entworfen und liegen unter dem Städel Garten.

Ist das Städel Museum auch für Kinder geeignet?

Ja. Das Museum bietet Führungen, Workshops und Vermittlungsangebote für Kinder, Familien und Schulklassen. Viele Werke lassen sich auch ohne kunsthistorisches Vorwissen gut erschließen.

Was sollte man im Städel Museum nicht verpassen?

Dazu zählen die Alten Meister, Tischbeins „Goethe in der römischen Campagna“, die Werke von Max Beckmann, die Graphische Sammlung, die Fotografie und die Gartenhallen mit Gegenwartskunst.