Historisches Museum Frankfurt

Am Römerberg drängen sich die Kamerastative um Fachwerk und Rathausfassade – nur wenige Schritte weiter, am Saalhof direkt am Main, beginnt die Geschichte dahinter. Hier liegt das Historische Museum Frankfurt, das älteste Museum der Stadt. Als Stadtmuseum sammelt, bewahrt und erforscht es alles, was mit der Entwicklung Frankfurts zu tun hat: Objekte, Bilder, Modelle, Dokumente, aber auch Erinnerungen von Menschen, die hier leben. Zusammen mit dem Jungen Museum Frankfurt bildet es eine Museumsfamilie – ein Haus für die Geschichte, eines für die jüngsten Besucher.

Wer das Gelände betritt, läuft nicht durch ein einzelnes Gebäude, sondern durch ein kleines Ensemble aus Alt und Neu. Der Saalhof selbst umfasst rund 800 Jahre Frankfurter Baugeschichte, vom Stauferbau bis zum Zollgebäude des 19. Jahrhunderts. 2017 kam ein Ausstellungsbau hinzu, der neue Räume, einen öffentlichen Museumsplatz und aktuelle Perspektiven auf die Stadt mitbringt. Erzählt wird Frankfurt hier aus mehreren Blickwinkeln zugleich: als Bürgerstadt, als Geldstadt, als Weltstadt, als Erinnerungsort, als Stauferstadt – und als Großstadt, die sich gerade jetzt weiter verändert.

Der folgende Überblick führt durch Geschichte, Architektur und Ausstellungen des Museums und schließt mit den wichtigsten Informationen zu Tickets, Preisen und Eintritt.

Geschichte

1878 gegründet, ist das Historische Museum Frankfurt das älteste Museum der Stadt. Seine Gründung hatte einen politischen Hintergrund: Frankfurt hatte mit dem Ende der Freien Stadt seine Selbstständigkeit verloren, und das neue Museum sollte städtische Erinnerung bewahren – zugleich eine Bildungseinrichtung für die Bürgerschaft sein, nicht nur eine Kunstsammlung.

Genau das unterschied das Haus von Anfang an von klassischen Kunstmuseen. Gesammelt wurden Gemälde und Grafiken ebenso wie Möbel, Waffen, Alltagsgegenstände und Dokumente des städtischen Lebens. Frankfurt erschien damit nicht nur als Schauplatz großer Ereignisse, sondern als Stadt der Bürgerinnen und Bürger: Handwerk, Handel, Stiftungen, Migration, Vereine, Institutionen.

Im 20. Jahrhundert veränderte sich das Selbstverständnis mehrfach. Nach dem Ersten Weltkrieg rückte das Haus näher an ein Frankfurter Heimatmuseum heran. Im Zweiten Weltkrieg gingen Teile der Sammlung verloren, ein großer Teil konnte durch Auslagerung gerettet werden. Nach 1945 wurde der Saalhof am Römerberg zum festen Standort.

Einen echten Bruch brachte der Neubau von 1972: ein Sichtbetonbau an der Saalgasse, dazu eine Dauerausstellung, die das Museum bewusst als politischen Lernort verstand und gesellschaftliche Konflikte und Reformen in den Mittelpunkt stellte. Die Debatten darüber – bis heute als „Museumskontroverse“ bekannt – gehören inzwischen selbst zur Geschichte des Hauses, weil sie eine Grundsatzfrage aufwarfen: Wie soll ein Stadtmuseum Geschichte erzählen?

2011 wurde der Betonbau abgerissen. Die historischen Gebäudeteile des Saalhofs öffneten 2012 wieder, der neue Ausstellungsbau folgte 2017. Seither verbindet das Museum mittelalterliche Bausubstanz mit zeitgenössischen Sammlungen, partizipativen Formaten und aktuellen Fragen der Frankfurter Stadtgesellschaft.

Architektur

Das Historische Museum Frankfurt wirkt wie ein eigenes kleines Stadtviertel: mehrere Gebäude, gruppiert um einen öffentlichen Museumsplatz, dazwischen Treppen, Höfe und Blickachsen – kein einzelner geschlossener Museumsbau, sondern ein Quartier.

Ältester Teil ist der Saalhof mit fünf erhaltenen historischen Gebäuden aus rund 800 Jahren: Reste des Stauferbaus mit Kapelle, der Rententurm aus der Mitte des 15. Jahrhunderts, das barocke Bernuspalais aus dem frühen 18. Jahrhundert sowie Burnitzbau und Zollgebäude von 1842. Zwischen 2008 und 2012 wurden diese Gebäude nach einem Konzept von Diezinger Architekten restauriert.

Der neue Ausstellungsbau stammt von Lederer Ragnarsdóttir Oei Architekten aus Stuttgart und wurde 2017 fertiggestellt. Eine Freitreppe und ein öffentlicher Platz öffnen das Areal zur Stadt hin. In Form und Maßstab orientiert sich der Bau an der Kleinteiligkeit der Frankfurter Altstadt, ohne historische Häuser nachzubilden – Mainsandstein, Basalt und Naturputz verbinden ihn stattdessen mit seiner Umgebung.

Für die Museumsarbeit ist das mehr als Kulisse. Der Saalhof erzählt von mittelalterlicher Herrschaft, Hafen, Handel und städtischer Verwaltung. Der Neubau schafft dagegen Räume für Stadtgeschichte im 21. Jahrhundert: offen, zugänglich, mit Platz für wechselnde Perspektiven. Und der Museumsplatz selbst ist kein bloßer Durchgang, sondern verbindet Alt- und Neubau zu einem Ort, der auch außerhalb der Ausstellungsräume öffentlich bleibt – Stadtgeschichte als Gespräch, nicht als abgeschlossenes Kapitel.

Ausstellungen und Sammlungen

Eine einfache Zeitleiste wäre diesem Haus zu wenig. Die Ausstellungen arbeiten mit Objekten, Modellen, Bildern, persönlichen Erinnerungen und künstlerischen Formen – und zeigen Frankfurt dadurch aus vielen Blickwinkeln zugleich: als mittelalterlichen Herrschaftsort, als Messestadt, als Bürgerstadt, als Finanzplatz, als Einwanderungsstadt, als Protestort, als Kulturstadt, als Alltagsraum.

Vieles erschließt sich über konkrete Dinge: ein Stadtmodell, eine Küche, ein Globus, ein Gemälde, ein Möbelstück, ein Schild aus dem Stadtraum. Jedes dieser Objekte erzählt etwas über Macht, Handel, Wohnen, Glauben, Arbeit, Migration oder das Selbstbild der Stadt – diese Objektorientierung ist es, die verhindert, dass Stadtgeschichte hier abstrakt bleibt.

Mehrere Dauerausstellungen strukturieren den Rundgang. „Frankfurt Einst?“ blickt über fünf Themengalerien und 100 ausgewählte Objekte auf die Stadtgeschichte. „Frankfurt Jetzt!“ fragt dagegen, wie Menschen heute in Frankfurt leben. Die „Schneekugel“ versammelt acht künstlerische Modelle zu typischen Zuschreibungen an die Stadt. Und „Stauferzeit“ verbindet mittelalterliche Geschichte mit originalen Bauteilen des Saalhofs und dem Stauferhafen.

Im Sammlermuseum stehen zwölf ehemals private Sammlungen im Zentrum – ein guter Beleg dafür, wie stark Bürgerinnen, Bürger, Stifter und Sammler die Frankfurter Erinnerungskultur geprägt haben. Für Familien, Kinder, Jugendliche und Schulklassen kommt das Junge Museum Frankfurt hinzu, mit eigenen Ausstellungen, Werkstätten, Hands-on-Stationen und Spielräumen.

Dauerausstellungen

„Frankfurt Einst?“ folgt keinem streng chronologischen Rundgang, sondern ordnet Stadtgeschichte nach prägenden Eigenschaften. Fünf Galerien tragen die Namen Stadtbilder, Bürgerstadt, Geldstadt, Weltstadt und „100 x Frankfurt“ – sie behandeln Selbstbilder der Stadt, politische Beteiligung, Handel, Finanzen, Migration, internationale Verflechtungen und Alltagsgeschichte.

Im obersten Stockwerk des Ausstellungshauses liegt „Frankfurt Jetzt!“, ganz auf die Gegenwart gerichtet. Kernstück ist das Frankfurt-Modell von Herman Helle: eine künstlerische Stadtlandschaft auf mehr als 70 Quadratmetern, die auf Befragungen von 1.166 Frankfurterinnen und Frankfurtern aus dem Jahr 2015 beruht. Stadtlabor und „Bibliothek der Generationen“ ergänzen den Bereich.

Zurück ins Mittelalter führt „Stauferzeit“ – mit dem Saalhof selbst, dem Stauferbau, der Entwicklung der Bürgergemeinde, dem Messeprivileg und der mittelalterlichen Stadtbefestigung als roten Fäden. Ein besonders anschaulicher Fund ist dabei der Stauferhafen: Die mittelalterliche Kaianlage kam im Juni 2012 bei Bauarbeiten ans Licht und ist heute im Museum zu sehen.

Im Sammlermuseum warten zwölf ehemals private Sammlungen des 17. bis 20. Jahrhunderts – Gemälde, Kunstkammerstücke, Waffen, Globen, wissenschaftliche Instrumente, Erinnerungsobjekte. Unter dem Museumsplatz schließlich liegt die „Schneekugel“ mit acht künstlerischen Modellen zu Frankfurter Zuschreibungen wie „Bankfurt“, „Jüdische Stadt“, „Kritische Stadt“ oder „Ewige Baustelle“.

Sammlungen

Die Sammlungen des Historischen Museums Frankfurt sind bewusst breit angelegt: Kunst, Grafik, Fotografie, Modelle, Möbel, Kleidung, Spielzeug, wissenschaftliche Instrumente, Waffen, Alltagsobjekte, Werbeträger, Zeugnisse der Stadt- und Gesellschaftsgeschichte. Entscheidend ist dabei selten der materielle Wert eines Objekts – wichtiger ist die Frage, was es über Frankfurt erzählt.

Rund 3.200 Werke umfasst allein die Gemäldesammlung. Wichtige Grundbestände gehen auf Schenkungen und Erwerbungen des 19. Jahrhunderts zurück, darunter die Sammlung des Fürstprimas Carl von Dalberg, das Prehnsche Gemäldekabinett und die Sammlung Daems. Das Prehnsche Gemäldekabinett allein vereint über 800 Miniaturgemälde in 32 Klappkästen – eine der besonderen bürgerlichen Sammlungen des Hauses.

Rund 76.000 Handzeichnungen, Druckgrafiken, Karten, Postkarten und Plakate zählt die Grafische Sammlung, mit einem klaren Schwerpunkt auf Geschichte und Topografie Frankfurts. Für ein Stadtmuseum sind solche Stadtansichten, Pläne und Karten besonders wertvoll: Sie zeigen, wie Frankfurt zu unterschiedlichen Zeiten gesehen, geordnet und dargestellt wurde.

Zu den bekanntesten Objekten gehören das Altstadtmodell der Brüder Hermann und Robert Treuner, der Schöner-Globus von 1515, die Nachbildungen der Reichsinsignien von 1913, die Frankfurter Küche, das Gontardsche Puppenhaus, der Barckhaussche Kunstschrank, der Stauferhafen sowie zahlreiche Objekte aus Frankfurter Firmen-, Konsum- und Alltagsgeschichte.

Ein einheitlicher Kunstbestand ist so nicht entstanden – eher ein Archiv der Stadt. Es zeigt, wie Frankfurt gewohnt, regiert, verteidigt, bebaut, beworben, erinnert, kritisiert und immer wieder neu verändert wurde.

Bedeutung und Einordnung

Für Frankfurt ist dieses Museum vor allem deshalb wichtig, weil es die Stadt nicht aus einer einzigen Perspektive erzählt. Mittelalterliche Herrschaftsgeschichte, bürgerliche Sammlungen, jüdische Geschichte, Demokratiegeschichte, Finanz- und Messegeschichte, Migration, Alltagskultur und Gegenwartsfragen greifen hier ineinander. Diese Breite unterscheidet das Haus von Museen, die sich auf eine Epoche oder ein Fachgebiet konzentrieren.

Auch die Lage prägt die Wirkung: unmittelbar am Römerberg, in Sichtweite von Alter Nikolaikirche, Mainkai, Dom, Paulskirche und Neuer Altstadt. Viele Themen, die im Museum behandelt werden, finden sich wenige Schritte weiter tatsächlich im Stadtraum wieder.

Bemerkenswert ist zudem der Umgang mit der Gegenwart: Das Museum sammelt nicht nur Vergangenes, sondern fragt aktiv, wie Frankfurt heute erlebt wird. Stadtlabor, „Bibliothek der Generationen“ und Junges Museum machen Bewohnerinnen und Bewohner nicht nur zu Publikum, sondern zu Menschen mit eigenen Erinnerungen und Deutungen.

Für Familien bietet das Junge Museum einen eigenen Zugang. Wer sich stärker für Geschichte interessiert, findet im Saalhof, am Stauferhafen, im Altstadtmodell und im Sammlermuseum besonders dichte Bereiche – nicht nur Einzelobjekte, sondern Zusammenhänge zwischen Stadtplanung, Handel, Politik, Migration und Erinnerung.

Highlights

Diese Räume und Objekte machen Stadtgeschichte im Historischen Museum Frankfurt besonders konkret:

  • Für den Einstieg: die „Schneekugel“. Acht künstlerische Stadtmodelle greifen typische Zuschreibungen an Frankfurt auf, darunter „Bankfurt“, „Jüdische Stadt“, „Kritische Stadt“ und „Ewige Baustelle“.
  • Ein Schlüsselobjekt der Stadtgeschichte: das Altstadtmodell der Brüder Treuner. Es zeigt die Frankfurter Altstadt im Zustand von 1927 – ein Stadtbild, das im Zweiten Weltkrieg größtenteils zerstört wurde.
  • Archäologisch besonders bedeutend: der Stauferhafen. Die mittelalterliche Kaianlage wurde 2012 bei Bauarbeiten zum Museumsquartier entdeckt und ist heute im Haus zu sehen.
  • Für den Blick auf Frankfurter Bürgerkultur: das Sammlermuseum im Saalhof, mit zwölf ehemals privaten Sammlungen von Bürgern, Stiftern und Sammlern.
  • Ein außergewöhnliches Einzelstück: der Schöner-Globus von 1515 – der weltweit älteste Globus mit dem Eintrag „AMERICA“ auf dem südamerikanischen Kontinent.
  • Für Familien: das Junge Museum Frankfurt mit interaktiven Ausstellungen, Werkstätten, historischen Spielräumen und Hands-on-Stationen.
  • Für Alltagsgeschichte: die Frankfurter Küche, Symbol für modernes Wohnen, Rationalisierung des Haushalts und die Wohnungsbaugeschichte des Neuen Frankfurt.
  • Als Abschluss des Rundgangs: „Frankfurt Jetzt!“ – wie Bewohnerinnen und Bewohner ihre Stadt heute beschreiben, erinnern und mitgestalten.

Wer den Besuch thematisch erweitern möchte, kann das Historische Museum Frankfurt gut mit der Neuen Altstadt, der Paulskirche oder dem Städel Museum verbinden: Die Neue Altstadt zeigt einen aktuellen Umgang mit Rekonstruktion und Stadtraum, die Paulskirche führt zur Demokratiegeschichte, das Städel ergänzt den Blick auf Frankfurter Sammlungs- und Kunstgeschichte.

Tickets, Preise und Angebote

Für die Dauerausstellungen im Historischen Museum und im Jungen Museum zahlen Erwachsene 8,00 €, der ermäßigte Eintritt beträgt 4,00 €. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt – ein Vorteil, der einen Familienbesuch günstiger macht als in vielen anderen Frankfurter Museen.

Wer neben den Dauerausstellungen auch alle weiteren Ausstellungen im Museum besuchen möchte, ist mit dem Tagesticket für 12,00 € bzw. ermäßigt 6,00 € am besten beraten. Eintrittskarten können vorab online gebucht werden. Das lohnt sich insbesondere an Wochenenden und Feiertagen, wenn der Saalhof stärker besucht ist.

Auch mit der Frankfurt Card lässt sich beim Eintritt sparen: Inhaber erhalten 50 % Rabatt auf den Eintrittspreis und können zudem den öffentlichen Nahverkehr in Frankfurt kostenlos nutzen. Das ist besonders praktisch, wenn neben dem Historischen Museum noch weitere Ziele in der Stadt auf dem Programm stehen.

Für den Rundgang durch das Stadtmuseum am Saalhof sollten Besucherinnen und Besucher etwa 2 bis 3 Stunden einplanen – genug Zeit für Saalhof, Sammlermuseum und mindestens eine der beiden großen Dauerausstellungen.

Museen in der Umgebung vom Historischen Museum Frankfurt

Rund um das Historische Museum Frankfurt liegt die Altstadt selbst wie eine Fortsetzung des Rundgangs: weitere Museen und historische Sehenswürdigkeiten in unmittelbarer Nähe laden dazu ein, Frankfurt aus kunst-, kultur- und stadtgeschichtlicher Perspektive weiter zu entdecken.

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Städel Museum - Außenansicht

Adresse, Öffnungszeiten und Kontaktinfos

Um Ihren Besuch im Museum zu planen, finden Sie hier alle wichtigen Informationen zur Adresse, zu den Öffnungszeiten und zu den Kontaktmöglichkeiten vom Historischen Museum in Frankfurt am Main.

Adresse

Historisches Museum Frankfurt
Saalhof 1
60311 Frankfurt am Main
Deutschland

Öffnungszeiten

  • Montag
    geschlossen
  • Dienstag bis Sonntag
    11:00 – 18:00 Uhr

Kontakt

Häufige Fragen zum Historischen Museum Frankfurt

Wer einen Besuch plant oder sich für Stadtgeschichte, Frankfurter Altstadt und Museumsarchitektur interessiert, hat häufig ähnliche Fragen. Die folgenden Antworten geben einen schnellen Überblick über die wichtigsten Informationen zum Historischen Museum Frankfurt.

Was ist das Historische Museum Frankfurt?

Das Historische Museum Frankfurt ist das Stadtmuseum Frankfurts. Es zeigt Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Stadt anhand von Objekten, Modellen, Bildern, Sammlungen und partizipativen Ausstellungen.

Warum ist das Historische Museum Frankfurt bekannt?

Bekannt ist das Museum für den Saalhof, das Altstadtmodell der Brüder Treuner, die „Schneekugel“, den Stauferhafen, das Sammlermuseum und die Verbindung von Stadtgeschichte mit Gegenwartsfragen.

Was sieht man in den Dauerausstellungen?

Zu sehen sind unter anderem „Frankfurt Einst?“, „Frankfurt Jetzt!“, „Stauferzeit“, die „Schneekugel“ und das Sammlermuseum. Die Ausstellungen behandeln mehr als 1.000 Jahre Stadtgeschichte, das mittelalterliche Frankfurt, private Sammlungen und das heutige Leben in der Stadt.

Was ist der Saalhof?

Der Saalhof ist ein historischer Gebäudekomplex am Main und Teil des Museums. Er umfasst fünf Gebäude aus rund 800 Jahren, darunter den Stauferbau, den Rententurm, das Bernuspalais, den Burnitzbau und das Zollgebäude.

Ist das Historische Museum Frankfurt für Kinder geeignet?

Ja. Das Junge Museum Frankfurt gehört zur Museumsfamilie und richtet sich besonders an Kinder, Jugendliche, Familien und Schulen – mit interaktiven Ausstellungen, Werkstätten, historischen Spielräumen und Mitmachstationen.

Was sollte man im Historischen Museum Frankfurt nicht verpassen?

Empfehlenswert sind das Altstadtmodell, die „Schneekugel“, der Stauferhafen, der Schöner-Globus von 1515, das Sammlermuseum, die Frankfurter Küche und der Bereich „Frankfurt Jetzt!“.