Das Senckenberg Naturmuseum Frankfurt gehört zu den bekanntesten Naturkundemuseen in Deutschland. Es befindet sich an der Senckenberganlage im Stadtteil Westend, nahe der Bockenheimer Warte, und zeigt die Entwicklung des Lebens, die Vielfalt der Arten, Fossilien, Dinosaurier, Säugetiere, Vögel, Insekten, Meeresorganismen und Themen aus der Naturforschung. Getragen wird das Haus von der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, deren Arbeit seit dem 19. Jahrhundert Forschung, Sammlung und Vermittlung zusammenführt.
Zu den bekanntesten Exponaten zählen die Dinosaurier, das Skelett von Diplodocus longus, die Vormenschen-Darstellung „Lucy“, die Dodo-Rekonstruktion, die Anakonda mit Wasserschwein und das elfte Exemplar des „Urvogels“ Archaeopteryx. Der Rundgang stellt große naturkundliche Objekte neben Fragen zu Evolution, Biodiversität, Klima, Lebensräumen und dem Verhältnis von Mensch und Natur.
Geschichte, Architektur und Ausstellungsbereiche des Hauses beschreiben die folgenden Abschnitte; am Ende stehen die praktischen Angaben zu Öffnungszeiten, Tickets und Eintrittspreisen.
Geschichte
Die Geschichte des Senckenberg Naturmuseums Frankfurt beginnt nicht mit einem Museumsbau, sondern mit einer bürgerlichen Wissenschaftsgesellschaft. Namensgeber ist der Frankfurter Arzt und Naturforscher Johann Christian Senckenberg. Er brachte 1763 sein Vermögen in eine Stiftung ein, aus der unter anderem medizinische Einrichtungen, eine öffentlich zugängliche Bibliothek, ein chemisches Laboratorium, ein Gewächshaus für Arzneipflanzen und das Bürgerhospital hervorgingen.
Die heutige Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung wurde am 22. November 1817 von 32 wissenschaftlich interessierten Frankfurter Bürgern gegründet. Sie trug zwar den Namen Senckenberg, blieb institutionell aber unabhängig von der Dr. Senckenbergischen Stiftung. Ein konkreter Auslöser war ein Vorfall auf der Frankfurter Messe: Ein seltener schwarzer Seehund aus der Adria wurde dort als Kuriosität gezeigt und nach seinem Tod nicht sachgerecht bewahrt. Der Fall machte deutlich, dass Frankfurt eine Institution brauchte, die naturkundliche Objekte sammelt, untersucht und erhält.
Ein früher Grundstock entstand durch die Sammlung von Johann Georg Neuburg, der der neuen Gesellschaft seine Säugetier- und Vogelsammlung vermachte. In den folgenden Jahrzehnten wuchs Senckenberg rasch. Expeditionen, private Schenkungen, wissenschaftliche Arbeit und die Unterstützung Frankfurter Bürgerfamilien stärkten die Sammlung.
Das erste Museum lag am Eschenheimer Turm. Als die Räume nicht mehr ausreichten, begann 1904 der Bau eines neuen Ausstellungshauses am heutigen Standort. Am 13. Oktober 1907 wurde das Museum eröffnet. Zur Einweihung stiftete das American Museum of Natural History ein Skelett von Diplodocus longus, das erste Dinosaurierskelett des Museums. Seitdem gehören Dinosaurier zu den bekanntesten Besuchermotiven.
Mit dem Umzug wurde auch das Verhältnis von Ausstellung und Forschung neu organisiert. Schausammlung und Forschungssammlung trennte man voneinander, hielt sie fachlich aber eng zusammen. Genau dieses Prinzip prägt Senckenberg bis heute: Das Museum zeigt Naturgeschichte als öffentlich sichtbaren Teil einer Forschungseinrichtung, nicht als abgetrennten Schaubetrieb.
Architektur
Das Senckenberg Naturmuseum steht an der Senckenberganlage, in unmittelbarer Nähe zur Bockenheimer Warte und zum früheren Campus Bockenheim der Goethe-Universität. Der Standort erklärt viel über die Geschichte des Hauses. Das Museum entstand nicht als einzelner Schaubau ohne wissenschaftliches Umfeld, sondern inmitten von Forschungsinstituten, Universität und bürgerlicher Wissenschaftskultur.
Der Neubau von 1907 ersetzte die älteren Räume am Eschenheimer Turm. Das Gebäude wurde als Ausstellungshaus für naturkundliche Sammlungen geplant. Große Säle, hohe Raumabschnitte und breite Wege ermöglichen die Präsentation großer Skelette, Präparate und geologischer Objekte. Besonders die Dinosaurier wirken durch den Maßstab des Raums, nicht allein durch ihre wissenschaftliche Bedeutung.
Die Architektur folgt damit einer Funktion, die sich von Kunstmuseen deutlich unterscheidet. Naturkundemuseen brauchen Raumhöhe, belastbare Strukturen, klare Wegeführung und Vitrinenbereiche für sehr unterschiedliche Objektgruppen: kleine Insekten, große Säugetiere, Fossilienplatten, Skelette, Dioramen, Modelle und interaktive Stationen. Das Senckenberg Naturmuseum ist entsprechend als Arbeits- und Ausstellungshaus angelegt.
Im 20. Jahrhundert wurde das Gebäude mehrfach angepasst. Kriegsschäden, Wiederaufbau, neue Ausstellungskonzepte und veränderte Anforderungen der Vermittlung führten zu Umbauten. Die Ausstellung entwickelte sich von stärker lexikalisch geordneten Präsentationen hin zu Themenräumen, in denen Lebensräume, Evolution, Biodiversität und Forschung stärker erklärt werden.
Der bauliche Zusammenhang mit der Forschung bleibt bestehen. Senckenberg ist mehr als ein Museum: Ausstellungsräume, Sammlung, Forschung, Bibliothek, Präparation und Bildungsarbeit gehören institutionell zusammen. Die Architektur bildet dafür den sichtbaren öffentlichen Zugang – Besucher betreten ein Museum, dessen Objekte aus laufender wissenschaftlicher Arbeit hervorgehen.
Ausstellungen und Sammlungen

Das Senckenberg Naturmuseum Frankfurt zeigt Naturgeschichte in großer thematischer Breite. Die Ausstellungen reichen von Dinosauriern, Fossilien und Evolution über Vögel, Säugetiere, Insekten, Wale, Elefanten, Flüsse, Korallenriffe und Tiefsee bis zu Gehirnen, Natur und Medizin sowie Stadtinsekten. Historische Sammlungsstücke stehen dabei neben neueren Formen der Vermittlung.
Der Rundgang macht deutlich, dass Natur nicht in einzelnen Gruppen verstanden werden kann. Fossilien zeigen frühere Lebenswelten, Präparate dokumentieren Artenvielfalt, Dioramen erklären Lebensräume, und interaktive Bereiche knüpfen Beobachtung an Forschung. Besucher begegnen Objekten aus unterschiedlichen Erdzeitaltern und Regionen, aber auch Themen mit direktem Gegenwartsbezug: Biodiversitätsverlust, Umweltveränderungen, Klima, Stadtökologie und medizinische Forschung.
Zu den stark wahrgenommenen Bereichen gehören die Dinosaurier. Dort begegnen Besucher Tieren aus Trias, Jura und Kreide, darunter Plateosaurus, Diplodocus, Triceratops, Tyrannosaurus und Flugsaurier. Die Ausstellung zeigt nicht nur einzelne Skelette, sondern ordnet sie zeitlich und evolutionär ein.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Grube Messel. Die Fossilienfundstätte bei Darmstadt gehört zum UNESCO-Welterbe und bewahrt außergewöhnlich gut erhaltene Pflanzen- und Tierfossilien aus der Zeit vor rund 48 Millionen Jahren. Im Museum wird diese frühe tropische Lebenswelt mit Fossilien, Rekonstruktionen und Forschungsergebnissen vermittelt.
Die Sammlung hinter dem Museum ist deutlich größer als der ausgestellte Teil. Senckenberg bewahrt rund 40 Millionen naturkundliche Objekte aus mehr als zwei Jahrhunderten Forschungsgeschichte. Nur ein kleiner Ausschnitt ist im Museum sichtbar. Die Ausstellung Faszination Vielfalt macht dieses Verhältnis selbst zum Thema und zeigt etwa 1.000 biologische und geologische Objekte aus den Sammlungen in einer großen Wandvitrine.
Dauerausstellungen

Die Dauerausstellungen des Senckenberg Naturmuseums sind nach großen Themen der Naturkunde gegliedert. Dinosaurier gehört zu den bekanntesten Bereichen. Die Ausstellung behandelt das Erdmittelalter mit Trias, Jura und Kreide und zeigt, dass die ausgestellten Tiere nicht alle zur gleichen Zeit lebten. Der zentrale Diplodocus, der Plateosaurus, Triceratops, Tyrannosaurus und Flugsaurier machen die zeitliche Spannweite sichtbar.
Weltnaturerbe Grube Messel widmet sich einer der bedeutendsten Fossilienfundstätten Deutschlands. Die Ausstellung erklärt, warum in den Ablagerungen der Grube so viele Details erhalten blieben: Blätter, Insekten, Fische, Vögel, Fledermäuse und Säugetiere zeigen eine Lebenswelt aus dem Eozän. Besonders bekannt sind die frühen Pferdeverwandten aus Messel.
In Wale und Elefanten stehen die größten Tiere der Gegenwart und ihre Entwicklungsgeschichte im Mittelpunkt. Das Skelett eines Finnwals zeigt die Dimension moderner Meeressäuger, während Elefanten und ihre ausgestorbenen Verwandten die Entwicklung großer Landsäugetiere veranschaulichen.
Die Ausstellung Vögel zeigt zahlreiche Vogelarten und macht auch ausgestorbene Arten sichtbar. Dazu passt die Dodo-Rekonstruktion, die an ein durch menschliches Handeln verschwundenes Tier erinnert. Tiefsee und Meeresforschung führt in einen Lebensraum, der große Teile der Erde umfasst und dennoch nur schwer zugänglich ist. Dort werden Organismen der Tiefsee, Forschungstechnik und der Einfluss des Menschen auf die Meere thematisiert.
Weitere Dauerausstellungen behandeln Säugetiere, Insekten, Flüsse, Korallenriff, Stadtinsekten, Gehirne, Dioramen sowie das Verhältnis von Natur und Medizin. Die Aha?! Forschungswerkstatt ergänzt diese Bereiche um einen stärker mitmachorientierten Zugang zu naturwissenschaftlichen Fragen.
Sammlungen

Die Sammlungen der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung umfassen biologische und geologische Objekte aus mehr als 200 Jahren Forschung. Sie dienen nicht nur der Ausstellung, sondern vor allem der wissenschaftlichen Arbeit. Sammlungen sind in der Naturkunde Archive der Erde: Sie bewahren Arten, Fundorte, Zeiträume, Gesteine, Fossilien und Vergleichsmaterial.
Im Museum wird nur ein kleiner Teil dieser Bestände gezeigt. Dennoch geben die Ausstellungen einen Eindruck der Breite: Fossilien, Skelette, Präparate, Modelle, Gesteine, Mineralien, Insekten, Vögel, Säugetiere, Reptilien, Meerestiere und Pflanzenbezüge bilden zusammen eine materielle Grundlage für Fragen nach Evolution, Verbreitung, Anpassung und Veränderung.
Eine besondere Rolle spielen Fossilien. Sie machen frühere Lebenswelten sichtbar und schlagen die Brücke zu Paläontologie, Geologie und Evolutionsforschung. Dazu gehören Dinosaurier, Messel-Fossilien, Archaeopteryx, Flugsaurier und zahlreiche weitere Zeugnisse ausgestorbener Organismen.
Die zoologischen Sammlungen reichen von kleinen Insekten bis zu großen Wirbeltieren. Aufschlussreich ist der Vergleich zwischen ausgestellten Präparaten und wissenschaftlichen Beständen: Im Museum begegnen Besucher einzelnen sichtbaren Beispielen; in der Forschung dienen große Serien von Objekten dazu, Arten zu bestimmen, Verbreitungsmuster zu erkennen und Veränderungen über Zeiträume hinweg zu untersuchen.
Mit Ausstellungen wie Faszination Vielfalt macht Senckenberg diese Sammlungslogik selbst sichtbar. Dort zeigt eine große Wandvitrine etwa 1.000 Objekte und verdeutlicht, wie unterschiedlich naturkundliche Sammlungen sein können. Ein Käfer, ein Vogel, ein Mineral und ein Fossil stehen nicht zufällig nebeneinander, sondern als Teile eines Forschungsansatzes, der belebte und unbelebte Natur gemeinsam betrachtet.
Bedeutung und Einordnung
Das Senckenberg Naturmuseum Frankfurt prägt die Museumslandschaft der Stadt, weil es einen anderen Zugang zur Welt eröffnet als Kunst-, Stadt- oder Geschichtsmuseen. Es behandelt Erdgeschichte, Evolution, Artenvielfalt, Lebensräume und Forschung. Damit steht es in Frankfurt für naturwissenschaftliche Bildung, aber auch für die Frage, wie Menschen ihre Umwelt verstehen und verändern.
Die besondere Stellung des Museums ergibt sich aus seiner Trägerschaft durch die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. Das Haus zeigt nicht nur fertige Erkenntnisse, sondern gehört zu einer Institution, die sammelt, forscht, publiziert und ausbildet. Diese Nähe zur Wissenschaft unterscheidet das Museum von reinen Erlebnis- oder Technikformaten.
Auch historisch besitzt Senckenberg ein eigenes Profil. Die Gesellschaft entstand 1817 aus bürgerlichem Interesse an Naturforschung. Das Museum von 1907 machte diese Arbeit in größerem Maßstab sichtbar. Die organisatorische Trennung von Schausammlung und Forschungssammlung bei gemeinsamer Leitung und fachlicher Nähe zeigt ein Museumsverständnis, das Öffentlichkeit und Forschung zusammenhält.
Für Besucher ist das Museum besonders zugänglich, weil viele Themen über große Objekte verständlich werden: Dinosaurier, Wale, Elefanten, Dodo, Anakonda, Fossilien und Dioramen sind unmittelbar anschaulich. Gleichzeitig führen sie zu komplexeren Fragen. Warum sterben Arten aus? Wie entsteht Vielfalt? Welche Rolle spielt der Mensch in Ökosystemen? Was erzählen Fossilien über Klima und Lebensräume früherer Erdzeitalter?
Innerhalb Frankfurts ergänzt Senckenberg die Kulturorte am Museumsufer und in der Innenstadt um einen naturkundlichen Schwerpunkt. Wer die Stadt mit Kindern besucht, naturwissenschaftlich interessiert ist oder Forschung anschaulich erleben möchte, findet hier eines der zentralen Museen.
Highlights
Einige Objekte und Ausstellungsbereiche prägen den Besuch besonders stark, weil in ihnen Forschung, Sammlung und Vermittlung unmittelbar zusammenkommen:
- Die Dinosaurier
Der Dinosaal gehört zu den bekanntesten Bereichen des Museums. Diplodocus, Plateosaurus, Triceratops, Tyrannosaurus und weitere Tiere zeigen das Erdmittelalter in mehreren Zeitabschnitten. - Lucy
Das berühmte Fundstück von Australopithecus afarensis steht für die Erforschung der Menschwerdung. Die Ausstellung erklärt zentrale Schritte wie aufrechten Gang, Werkzeuggebrauch, Gehirnentwicklung und frühe kulturelle Ausdrucksformen. - Der Dodo
Die Lebendrekonstruktion von Raphus cucullatus wurde von der Präparatorin Hildegard Enting erarbeitet. Sie zeigt einen Vogel, dessen Aussterben auf menschliche Nutzung, eingeschleppte Tiere und zerstörte Gelege zurückgeht. - Die Anakonda mit Wasserschwein
Die über fünf Meter lange Große Anakonda gehört zu den ältesten Publikumslieblingen des Museums. Das Exponat zeigt eine Würgeschlange beim Verschlingen ihrer Beute und führt Präparation und Verhaltensdarstellung zusammen. - Archaeopteryx Nr. 11
Das elfte bekannte Exemplar des „Urvogels“ Archaeopteryx wird in der Schatzkammer gezeigt. Sein erhaltenes Federkleid macht es für die Darstellung des Übergangs von Dinosauriern zu Vögeln besonders aussagekräftig. - Weltnaturerbe Grube Messe
Fossilien aus der Grube Messel geben Einblick in eine Lebenswelt vor rund 48 Millionen Jahren. Der Bereich führt regionale Erdgeschichte und internationale Forschung zusammen. - Tiefsee und Meeresforschung
Die Ausstellung behandelt den größten Lebensraum der Erde und zeigt, wie Wissenschaftler die Tiefsee mit Robotern, Forschungstechnik und biologischen Proben untersuchen. - Faszination Vielfalt
Die große Wandvitrine zeigt etwa 1.000 biologische und geologische Objekte. Sie macht sichtbar, wie breit naturkundliche Sammlungen angelegt sind und wie eng Forschung zu belebter und unbelebter Natur zusammengehört.
Wer den Besuch thematisch erweitern möchte, kann das Senckenberg Naturmuseum gut mit dem Palmengarten oder dem Zoo Frankfurt verbinden. Alle drei Orte beschäftigen sich auf unterschiedliche Weise mit Natur, Artenvielfalt und dem Verhältnis des Menschen zur lebendigen Umwelt.
Tickets, Preise und Angebote
Der Eintritt ins Senckenberg Naturmuseum Frankfurt kostet 12,00 € für Erwachsene und 6,00 € ermäßigt. Der ermäßigte Preis gilt unter anderem für Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren sowie für Schüler und Studierende. Kinder bis einschließlich 5 Jahre haben freien Eintritt. Familien mit zwei Erwachsenen und bis zu drei Kindern zahlen 30,00 €. Wir empfehlen Ihnen Ihr Tickets vorab online zu kaufen, um Wartezeiten zu vermeiden.
Mit der Frankfurt Card erhalten Besucher nicht nur ermäßigten Eintritt ins Senckenberg Naturmuseum, sondern können auch den öffentlichen Nahverkehr in Frankfurt nutzen. Darüber hinaus bietet diese City Card zahlreiche weitere Vergünstigungen und Ermäßigungen für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Frankfurt.
Für den Rundgang sollten ca. 2 bis 3 Stunden eingeplant werden.
Museen in der Umgebung vom Senckenberg Naturmuseum Frankfurt
Vom Senckenberg Naturmuseum sind es nur wenige Schritte zur Bockenheimer Warte, einem der zentralen Verkehrsknotenpunkte Frankfurts. Von dort erreicht man in kurzer Zeit weitere Museen und Sehenswürdigkeiten der Stadt, sodass sich der Besuch unkompliziert mit anderen Zielen im Westend oder am Museumsufer kombinieren lässt.
Adresse, Öffnungszeiten und Kontaktinfos
Um Ihren Besuch im Museum zu planen, finden Sie hier alle wichtigen Informationen zur Adresse, zu den Öffnungszeiten und zu den Kontaktmöglichkeiten vom Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main.
Häufige Fragen zum Senckenberg Naturmuseum Frankfurt
Vor einem Besuch tauchen meist dieselben praktischen und inhaltlichen Fragen auf – von der genauen Adresse über die Eignung für Kinder bis zu den bekanntesten Exponaten. Die folgenden Antworten fassen die wichtigsten Punkte zum Senckenberg Naturmuseum Frankfurt zusammen.
Das Senckenberg Naturmuseum Frankfurt ist ein Naturkundemuseum der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. Es zeigt Dinosaurier, Fossilien, Tiere, Lebensräume, Evolution und Themen der Naturforschung.
Die offizielle und beste Bezeichnung lautet Senckenberg Naturmuseum Frankfurt. Umgangssprachlich wird auch „Senckenberg-Museum“ verwendet, für eine Museumsseite ist die offizielle Form aber genauer.
Das Museum befindet sich an der Senckenberganlage 25 in Frankfurt am Main, nahe der Bockenheimer Warte. Es liegt in der Nähe des früheren Campus Bockenheim der Goethe-Universität.
Zu sehen sind unter anderem Dinosaurier, Fossilien aus der Grube Messel, Wale, Elefanten, Vögel, Säugetiere, Insekten, Dioramen, Tiefseeorganismen, Gehirne, Stadtinsekten und Objekte aus den wissenschaftlichen Sammlungen.
Ja. Das Museum eignet sich sehr gut für Kinder und Familien, weil viele Inhalte über große Skelette, Tierpräparate, Fossilien, Dioramen, Mitmachbereiche und anschauliche Themenräume vermittelt werden.
Dazu zählen die Dinosaurier, Lucy, der Dodo, die Anakonda mit Wasserschwein, Archaeopteryx Nr. 11, die Grube-Messel-Ausstellung, die Tiefsee-Ausstellung und Faszination Vielfalt.
Ja. Träger ist die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. Forschung, Sammlung und Ausstellung gehören bei Senckenberg zusammen, auch wenn Schausammlung und Forschungssammlung organisatorisch getrennt sind.



