Das Museum für Kommunikation Frankfurt befindet sich am Schaumainkai 53 am Frankfurter Museumsufer. Es zeigt, wie Menschen seit Jahrtausenden Nachrichten übermitteln, speichern, verbreiten und kontrollieren. Der Rundgang reicht von frühen Schriftzeugnissen über Post, Telegrafie, Telefon, Rundfunk, Fernsehen und Internet bis zu sozialen Medien, Datenbrillen und Künstlicher Intelligenz. Technikgeschichte, Mediengeschichte, Alltagskultur und gesellschaftliche Fragen greifen dabei ineinander.
Die Dauerausstellung „Mediengeschichte(n) neu erzählt!“ führt auf 2.500 Quadratmetern durch die Geschichte der Kommunikation. Sie arbeitet mit Apparaten und Dokumenten, ebenso aber mit Biografien, Mitmachstationen, Kunstwerken und Gegenwartsfragen. Kinder finden im Museum eigene Angebote wie die Kinderwerkstatt; wechselnde Ausstellungen erweitern den Blick auf historische und gegenwärtige Kommunikationsthemen.
Wer sich vorab über Öffnungszeiten, Tickets und Eintrittspreise informieren möchte, findet diese Angaben am Ende der Seite. Zuvor geht es um die Entwicklung des Hauses vom Bundespostmuseum zum Kommunikationsmuseum, um den Bau von Behnisch & Partner und um die Ausstellungsbereiche.
Geschichte
Die Geschichte des Museum für Kommunikation Frankfurt reicht zurück bis zum Berliner Reichspostmuseum. Dieses wurde 1872 gegründet und entwickelte sich zu einer bedeutenden Sammlung zur Geschichte von Post, Verkehr, Nachrichtentechnik und Kommunikation. Während des Zweiten Weltkriegs wurden Teile der Sammlung ausgelagert. Nach 1945 gelangten Bestände nach Hessen und bildeten später den Grundstock für das Frankfurter Bundespostmuseum.
Am 31. Januar 1958 wurde das Bundespostmuseum am Schaumainkai eröffnet – eines der ersten Häuser an jenem Uferabschnitt, der später als Museumsufer bekannt wurde. Untergebracht war es zunächst in einer Gründerzeitvilla. Als Museum der Deutschen Bundespost erzählte es vor allem die Geschichte von Post, Fernmeldewesen, Technik und Nachrichtenübermittlung.
Mit der Zeit veränderte sich das Thema. Kommunikation ließ sich nicht mehr allein über Briefe, Postkutschen, Telefonapparate und Telegrafie erklären. Fernsehen, Computer, Internet, Mobilfunk, digitale Medien und soziale Netzwerke erweiterten den Gegenstand. Aus einem Postmuseum wurde schrittweise ein Museum, das Kommunikation als kulturellen, technischen und gesellschaftlichen Prozess behandelt.
Ein sichtbarer Einschnitt war die Eröffnung des Neubaus im Jahr 1990. Das Gebäude von Behnisch & Partner gab dem Museum mehr Ausstellungsfläche und eine neue architektonische Sprache. Glas, Aluminium, Offenheit und der große Lichthof passten zur inhaltlichen Neuorientierung.
Seit 1995 gehört das Museum zur Museumsstiftung Post und Telekommunikation. Zu dieser Stiftung zählen auch die Museen für Kommunikation in Berlin und Nürnberg sowie Sammlungsstandorte in Berlin-Tempelhof, Heusenstamm und Bonn. Das Frankfurter Haus ist damit Teil eines größeren Verbunds, der Kommunikationsgeschichte sammelt, bewahrt, erforscht und öffentlich vermittelt.
Heute behandelt das Museum Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Kommunikation. Der Blick reicht von materiellen Objekten bis zu digitalen Technologien, von der Postgeschichte bis zu Datenschutz, Teilhabe, Mediennutzung und Künstlicher Intelligenz.
Architektur
Das Museum für Kommunikation Frankfurt besteht aus zwei deutlich unterscheidbaren Gebäudeteilen: der historischen Villa am Schaumainkai und dem modernen Museumsneubau von Behnisch & Partner. Dieses Nebeneinander prägt den Ort. Die Villa erinnert an die frühe Phase des Bundespostmuseums, der Neubau steht für die Erweiterung vom Postmuseum zum Kommunikationsmuseum.
Der Museumsneubau wurde 1990 eröffnet. Die Hauptausstellungsfläche liegt im Untergeschoss. Diese Entscheidung hatte einen konkreten Grund: Der parkähnliche alte Baumbestand rund um die Villa sollte erhalten bleiben. Statt einen massiven Baukörper neben die Villa zu setzen, wurde ein großer Teil der Ausstellungsfläche unter die Erde verlegt.
Nach außen erscheint der Neubau leicht und transparent. Glas und Aluminium stehen im Kontrast zum warmen Sandstein der historischen Villa. Das zentrale architektonische Element ist ein angeschnittener Glaskegel. Darunter liegt ein Lichthof, von dem aus sich Blicke in verschiedene Geschosse öffnen. Besucher sehen Treppen, Ebenen, Ausstellungsflächen und Wege zugleich.
Diese Architektur passt zum Thema des Museums. Kommunikation bedeutet Austausch und Durchlässigkeit, aber auch Steuerung von Blicken und Wegen. Der Bau macht beides räumlich erfahrbar. Man bewegt sich nicht durch abgeschlossene Räume, sondern durch ein Gebäude, das Übergänge und Sichtbeziehungen betont.
Die Villa beherbergt heute vor allem Verwaltung und Bibliothek. Der Neubau nimmt Dauer- und Wechselausstellungen, Museumsshop, Café und Vermittlungsbereiche auf. Im ersten Obergeschoss befinden sich die Kinderwerkstatt und das Forum für kleinere Ausstellungen; im zweiten Obergeschoss werden größere Wechselausstellungen gezeigt. Auf dem Dach befindet sich eine Funkstation.
Das Gebäude ist damit mehr als eine Hülle für Kommunikationsthemen. Es gehört selbst zur Vermittlung: Offenheit, Blickkontakt, Wegeführung und technische Infrastruktur machen sichtbar, dass Kommunikation immer auch räumlich organisiert ist.
Ausstellungen und Sammlungen
Das Museum für Kommunikation Frankfurt zeigt Kommunikationsgeschichte nicht als reine Technikfolge. Zwar spielen Objekte wie Postkutschen, Telefone, Telegrafen, Radios, Fernsehgeräte, Computer und mobile Geräte eine zentrale Rolle. Der Rundgang fragt aber ebenso danach, wie Menschen diese Medien nutzen, wie sie Gesellschaft verändern und wer an Kommunikation teilnehmen kann.
Die Dauerausstellung trägt den Titel „Mediengeschichte(n) neu erzählt!“. Sie spannt den Bogen von der Keilschrifttafel bis zur Datenbrille mit Künstlicher Intelligenz. Auf 2.500 Quadratmetern zeigen 46 Themeninseln unterschiedliche Entwicklungen und Konflikte. Einem festen Rundgang muss dabei niemand folgen: Stationen lassen sich auswählen, Querverbindungen herstellen und Themen nach eigenem Interesse vertiefen.
Die Ausstellung ist nach vier Phänomenen gegliedert: Beschleunigung, Vernetzung, Kontrolle und Teilhabe. Diese Begriffe ordnen sehr verschiedene Objekte und Medien ein. Eine Postkutsche, eine Bahnpost, eine Telefonvermittlung, ein Fernsehgerät, ein Smartphone oder ein digitaler Datensatz erzählen jeweils etwas über Geschwindigkeit, Reichweite, Überwachung, Zugang und Macht.
Ein eigener Teil der Präsentation sind interaktive Stationen. Besucher können ausprobieren, hören, vergleichen, abstimmen oder eigene Einschätzungen hinterlassen. Kommunikation wird dadurch nicht nur betrachtet, sondern im Museum selbst praktiziert.
Zur Museumsstiftung Post und Telekommunikation gehört eine große Sammlung zur Kommunikations- und Mediengeschichte. Sie umfasst über 11 Millionen Objekte. Nicht alle befinden sich in Frankfurt; zentrale Sammlungsstandorte liegen auch in Berlin-Tempelhof, Heusenstamm und Bonn. Für das Frankfurter Museum sind besonders Nachrichtentechnik, Mediengeschichte, Kunst, Grafik, Fotografie und digitale Technologien relevant.
Dauerausstellungen
Die Dauerausstellung „Mediengeschichte(n) neu erzählt!“ bildet den Kern des Museumsbesuchs. Sie behandelt Kommunikation als historische Entwicklung und als Gegenwartsfrage. Der Rundgang beginnt nicht bei Telefon oder Internet, sondern deutlich früher: bei Schrift, Zeichen, Boten, Wegen, Transport und frühen Formen der Nachrichtenübermittlung.
Der Bereich „Beschleunigung“ zeigt, wie Kommunikation immer schneller wurde. Schriftliche Nachrichten mussten getragen, geritten, gefahren oder verschifft werden. Mit Eisenbahn, Telegrafie, Telefon, Funk und digitalen Netzen verkürzten sich Übertragungszeiten. Die Ausstellung fragt dabei auch, was Beschleunigung für den Alltag bedeutet: mehr Reichweite, aber auch mehr Erwartungsdruck.
„Vernetzung“ behandelt die Ausbreitung von Kommunikationsnetzen. Schifffahrt, Eisenbahn und Telegrafie brachten Menschen, Märkte und Staaten zusammen. Heute sind digitale Netzwerke fast ständig verfügbar. Das Museum zeigt diese Entwicklung nicht als einfache Erfolgsgeschichte, sondern fragt nach Abhängigkeiten, Zugang und neuen Formen der Beziehung zwischen Menschen, Dingen und Maschinen.
„Kontrolle“ bildet einen weiteren Schwerpunkt. Kommunikation erzeugt Spuren: Briefe, Stempel, Leitungen, Daten, Profile, Bewegungen. Wer kommuniziert, gibt Informationen preis. Die Ausstellung behandelt deshalb auch Überwachung, Datenschutz, Geheimhaltung, Zensur, Identifikation und Macht über Informationen.
„Teilhabe“ fragt danach, wer kommunizieren kann und wer ausgeschlossen bleibt. Zeitungen, Radio, Fernsehen, Internet und soziale Medien ermöglichen Öffentlichkeit, aber nicht alle Menschen nutzen oder erreichen sie gleichermaßen. Sprache, Bildung, Technikzugang, Barrieren und politische Bedingungen beeinflussen, wer gehört wird.
Ergänzt wird die Dauerausstellung durch Kunsträume und Themeninseln zu Künstlicher Intelligenz. Dort erscheint Kommunikation nicht nur als technische Übermittlung, sondern auch als künstlerisches, gesellschaftliches und ethisches Thema. Die Ausstellung endet damit nicht in der Vergangenheit, sondern führt zu Fragen, die Besucher im Alltag wiederfinden.
Sammlungen
Die Sammlung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation geht auf das Reichspostmuseum des 19. Jahrhunderts zurück. Heute umfasst sie Objekte zur Kommunikations- und Mediengeschichte, zur Nachrichtentechnik, Brief- und Schreibkultur, Transportgeschichte, Digitalisierung, Kunst, Fotografie und Grafik. Diese Bestände bilden die Grundlage für Ausstellungen in Frankfurt, Berlin und Nürnberg.
Für Frankfurt spielt besonders der Standort Heusenstamm eine Rolle. Dort befindet sich ein großer Magazinstandort der Museumsstiftung. Auf rund 15.000 Quadratmetern werden Großobjekte und Bestände aufbewahrt, die nicht dauerhaft in den Museen gezeigt werden können. Dazu gehören Postkutschen, Kraftfahrzeuge, Briefverteilanlagen und andere Objekte der Brief- und Paketlogistik.
Heusenstamm beherbergt zudem Bestände aus elektrischer und elektronischer Kommunikation: Telegrafie, Telefonie, Funk, Rundfunk, Fernsehen, Computer und Internet. Auch Kunstsammlung, grafische Sammlung, Plakate, Kunstgewerbe, Spielzeugsammlung und Filmarchiv sind dort untergebracht. Der Standort zeigt, dass Kommunikationsgeschichte nicht nur aus Geräten besteht, sondern auch aus Bildern, Entwürfen, Dokumenten, Fahrzeugen und Alltagsobjekten.
Ein weiterer Bereich ist das Archiv für Philatelie in Bonn. Es bewahrt Materialien zur Briefmarken- und Postwertzeichengeschichte. Zusammen mit den Depots in Berlin-Tempelhof und Heusenstamm entsteht ein Sammlungsverbund, der klassische Postgeschichte und digitale Medienentwicklung abbildet.
Im Frankfurter Museum begegnen Besucher nur einem Ausschnitt dieser Bestände. Die Objekte sind ausgewählt, weil sie Geschichten anschaulich machen: über Erfindungen, politische Kontrolle, private Nachrichten, technische Infrastruktur, Mobilität, künstlerische Reflexion und Mediengebrauch. Die Sammlung dient damit nicht dem Zeigen möglichst vieler Dinge, sondern dem Erklären von Kommunikationsprozessen.
Bedeutung und Einordnung
Das Museum für Kommunikation Frankfurt nimmt am Museumsufer eine eigene Position ein. Es ist kein reines Technikmuseum und kein klassisches Geschichtsmuseum, sondern behandelt Kommunikation als Zusammenspiel von Technik, Kultur, Politik, Alltag und Zukunftsfragen. Dadurch berührt es Themen, die jeder Besucher aus dem eigenen Leben kennt: Schreiben, Sprechen, Hören, Senden, Empfangen, Teilen, Speichern und Kontrollieren.
Seine Herkunft als Bundespostmuseum bleibt spürbar. Sie erklärt die starken Bestände zu Post, Telegrafie, Telefonie und Fernmeldewesen. Der heutige Museumsansatz geht jedoch weiter. Kommunikation wird nicht nur als Entwicklung von Apparaten verstanden, sondern als soziale Praxis: Wer sendet Botschaften, wer empfängt sie, wer hat Zugang, wer verfügt über Daten?
Der Bau von Behnisch & Partner macht diesen Wandel sichtbar. Die transparente Architektur steht für ein Museum, das Offenheit und Austausch räumlich inszeniert. Gleichzeitig behandelt die Ausstellung die Grenzen dieser Offenheit: Kontrolle, Überwachung, Manipulation und digitale Abhängigkeit.
Für Familien ist das Museum besonders zugänglich, weil viele Themen über interaktive Stationen vermittelt werden. Kinder können ausprobieren und fragen, Erwachsene finden historische und gesellschaftliche Zusammenhänge. Die Kinderwerkstatt stärkt diesen Ansatz, weil sie Kommunikation praktisch und spielerisch behandelt.
Innerhalb Frankfurts ergänzt das Museum die Kunst-, Stadt- und Naturkundemuseen um einen Blick auf Medien und Verständigung. Wer verstehen will, wie Nachrichten, Bilder, Stimmen und Daten den Alltag geprägt haben, findet hier einen konzentrierten Zugang.
Highlights
Den Kern des Besuchs bildet die Dauerausstellung „Mediengeschichte(n) neu erzählt!“ mit ihren 46 Themeninseln auf 2.500 Quadratmetern. Die vier Leitbegriffe Beschleunigung, Vernetzung, Kontrolle und Teilhabe halten sie zusammen und sorgen dafür, dass Postkutsche, Telefonvermittlung, Fernsehbild und digitaler Datensatz nicht isoliert nebeneinanderstehen, sondern jeweils dieselben Fragen beantworten – nach Tempo, Reichweite, Zugang und Macht.
Ebenso prägend ist das Gebäude selbst. Der angeschnittene Glaskegel von Behnisch & Partner und der Lichthof darunter machen Transparenz zum räumlichen Prinzip statt zur bloßen Materialwahl. Auf dem Dach arbeitet eine Funkstation, die Kommunikation im Museum technisch fortsetzt statt sie nur historisch zu zeigen. In den Kunsträumen wiederum behandeln Werke Medien, Zeichen und Sprache aus künstlerischer Perspektive.
Wer das Museum für Kommunikation besucht, sollte diese Bereiche einplanen:
- Die Dauerausstellung „Mediengeschichte(n) neu erzählt!“
- Die vier Leitphänomene Beschleunigung, Vernetzung, Kontrolle und Teilhabe
- Die Themeninseln zu Künstlicher Intelligenz
- Der Lichthof und der Glaskegel des Neubaus
- Die Funkstation auf dem Dach
- Die Kunsträume mit Kommunikationsbezug
- Die Kinderwerkstatt im ersten Obergeschoss
- Die interaktiven Mitmachstationen im Rundgang
Wer den Besuch thematisch erweitern möchte, kann das Museum für Kommunikation Frankfurt gut mit dem DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum oder dem Historischen Museum Frankfurt verbinden. Das eine vertieft den Blick auf Bewegtbild und Medienkultur, das andere ordnet Kommunikation stärker in die Stadtgeschichte ein.
Tickets, Preise und Angebote
Der Eintritt ins Museum für Kommunikation kostet 9 € für Erwachsene, ermäßigt 5 €. Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren zahlen 3 €, Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Ermäßigungen gelten unter anderem für Schüler, Studierende, Auszubildende, Freiwilligendienstleistende, Arbeitslose und Menschen mit einer Beeinträchtigung. Alle Tickets können vorab online kaufen.
Tipp: Mit der Frankfurt Card gibt es 50 % Rabatt auf den Eintritt. Außerdem sind Fahrten mit Bus und Bahn im Frankfurter Stadtgebiet inklusive Flughafen enthalten.
Für den Rundgang durch die Dauerausstellung zur Geschichte der Kommunikation sollten 1 bis 2 Stunden eingeplant werden.
Museen in der Umgebung vom Museum für Kommunikation Frankfurt
Der Schaumainkai reiht auf gut einem Kilometer ein Museum ans nächste – kaum irgendwo in Deutschland stehen so viele Häuser so dicht beieinander. Vom Eingang aus sind mehrere davon zu Fuß in wenigen Minuten erreichbar, und der Uferweg zwischen Eisernem Steg und Friedensbrücke führt ohnehin an ihnen vorbei.
Adresse, Öffnungszeiten und Kontaktinfos
Um Ihren Besuch im Museum zu planen, finden Sie hier alle wichtigen Informationen zur Adresse, zu den Öffnungszeiten und zu den Kontaktmöglichkeiten vom Museum für Kommunikation in Frankfurt.
Häufige Fragen zum Museum für Kommunikation Frankfurt
Vor dem Besuch tauchen meist dieselben Fragen auf – zur Adresse am Museumsufer, zum Inhalt der Dauerausstellung und zur Eignung für Kinder. Die folgenden Antworten fassen die wichtigsten Punkte zusammen.
Das Museum für Kommunikation Frankfurt ist ein Museum zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Kommunikation. Es behandelt Schrift, Post, Telegrafie, Telefon, Rundfunk, Fernsehen, Internet, soziale Medien und digitale Technologien.
Die Dauerausstellung „Mediengeschichte(n) neu erzählt!“ zeigt auf 2.500 Quadratmetern die Entwicklung der Kommunikation von der Keilschrifttafel bis zur Datenbrille mit Künstlicher Intelligenz. Sie ist nach Beschleunigung, Vernetzung, Kontrolle und Teilhabe gegliedert.
Das Museum wurde am 31. Januar 1958 als Bundespostmuseum eröffnet. Seit 1995 gehört es zur Museumsstiftung Post und Telekommunikation.
Der Neubau wurde vom Architekturbüro Behnisch & Partner entworfen und 1990 eröffnet. Prägend sind Glas, Aluminium, der angeschnittene Glaskegel und der zentrale Lichthof.
Ja. Das Museum bietet interaktive Stationen und eine Kinderwerkstatt. Dadurch eignet es sich gut für Familien, Schulklassen und Besucher, die Kommunikation praktisch ausprobieren möchten.
Ja. Das Museum liegt am Schaumainkai zwischen mehreren Häusern des Museumsufers, sodass sich mehrere Besuche an einem Tag kombinieren lassen.



