Struwwelpeter Museum

Das Struwwelpeter Museum Frankfurt befindet sich in der Neuen Frankfurter Altstadt, nur wenige Schritte vom Römerberg entfernt. Es ist dem Kinderbuch „Der Struwwelpeter“ und seinem Autor Dr. Heinrich Hoffmann gewidmet. Das Museum zeigt Hoffmann als Frankfurter Arzt, Psychiatriereformer, Schriftsteller, Zeichner, politisch interessierten Bürger und Familienmenschen. Zugleich erzählt es, wie aus einem 1844 für ein Kind gezeichneten Bilderbuch ein international bekanntes Werk wurde.

Die Ausstellung führt seltene Buchausgaben, Porträts, Briefe, Skizzen, Parodien, Kunstwerke, Alltagsobjekte und interaktive Stationen zusammen. Kinder können die Geschichten spielerisch entdecken, Erwachsene erfahren mehr über Hoffmanns Leben, die Frankfurter Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts, die Wirkung des Buches und seine Deutungsgeschichte. Das Museum arbeitet als gemeinnütziger Inklusionsbetrieb, in dem Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen zusammen tätig sind.

Was das Haus zeigt, wie es entstand und wo es heute liegt, beschreiben die folgenden Abschnitte – gefolgt von den praktischen Angaben zu Öffnungszeiten, Tickets und Eintrittspreisen.

Geschichte

Die Geschichte des Struwwelpeter Museums beginnt bei Heinrich Hoffmann und seiner Heimatstadt. Hoffmann wurde am 13. Juni 1809 in Frankfurt geboren und starb dort am 20. September 1894. Er studierte Medizin, arbeitete als Arzt und wurde später vor allem durch sein Kinderbuch „Der Struwwelpeter“ bekannt. Weniger bekannt ist seine Rolle in der Frankfurter Psychiatriegeschichte: Hoffmann setzte sich für bessere Lebensbedingungen psychisch erkrankter Menschen ein und leitete ab 1851 die „Anstalt für Irre und Epileptische“ in Frankfurt.

Das Bilderbuch entstand in der Vorweihnachtszeit 1844. Hoffmann suchte ein Geschenk für seinen dreijährigen Sohn Carl Philipp, fand nach eigener Darstellung kein geeignetes Kinderbuch und kaufte stattdessen ein leeres Schreibheft. Darin zeichnete und dichtete er die Geschichten selbst. An Heiligabend lag das Büchlein unter dem Weihnachtsbaum.

1845 kam die erste gedruckte Ausgabe unter dem Titel „Lustige Geschichten und drollige Bilder“ auf den Markt, zunächst unter dem Pseudonym „Reimerich Kinderlieb“. Die ersten 3000 Exemplare waren schnell verkauft. Erst später setzte sich der heute bekannte Titel „Der Struwwelpeter“ durch.

Die Geschichten um Struwwelpeter, Paulinchen, den Suppenkaspar, Hanns Guck-in-die-Luft, den Zappel-Philipp oder den Daumenlutscher wurden vielfach gelesen, übersetzt, kritisiert, parodiert und neu gedeutet. Das Buch gehört zu den bekanntesten deutschsprachigen Kinderbüchern, sorgt wegen seiner drastischen Bilder und Erziehungsvorstellungen aber immer wieder für Diskussionen.

Das Museum wurde im Juli 1977 als Heinrich-Hoffmann-Museum gegründet und war lange im Frankfurter Westend untergebracht. Seit 2019 befindet es sich in der Neuen Frankfurter Altstadt, in den Häusern Alter und Junger Esslinger in der Gasse Hinter dem Lämmchen. Der Umzug brachte das Museum näher an die historische Innenstadt und damit auch an jene Orte, an denen Hoffmann lebte und arbeitete.

Träger des Museums ist die Frankfurter Werkgemeinschaft. Kulturarbeit und soziale Arbeit greifen dadurch ineinander. Das Museum bewahrt den Nachlass Hoffmanns, zeigt die Geschichte des Buches und setzt zugleich einen Gedanken fort, der zu seinem medizinischen Wirken gehört: Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Beeinträchtigungen sollen nicht ausgeschlossen, sondern einbezogen werden.

Architektur

Das Struwwelpeter Museum liegt in der Neuen Frankfurter Altstadt, einem Gebiet zwischen Dom und Römer, das nach dem Abriss des Technischen Rathauses neu bebaut wurde. Das Museum nutzt die Häuser Hinter dem Lämmchen 2–4. Sie gehören zu einem Ensemble aus rekonstruierten und neu entworfenen Altstadthäusern, in dem historische Parzellen, Fachwerkformen und heutige Museumsnutzung aufeinandertreffen.

Die Lage ist mehr als eine Adresse. Die Altstadt verweist auf Heinrich Hoffmanns Frankfurt: enge Gassen, bürgerliche Wohnhäuser, den Römerberg, die Nähe zum Dom und jene Stadträume, in denen sich öffentliches, privates und literarisches Leben im 19. Jahrhundert berührten. Das Museum steht heute nicht in einem neutralen Neubau am Stadtrand, sondern in einem Viertel, das selbst über Erinnerung, Rekonstruktion und Stadtgeschichte spricht.

Die beiden Häuser geben der Ausstellung eine kleinteilige Struktur. Anders als große Ausstellungshallen arbeitet das Museum mit mehreren Räumen, Etagen, Übergängen und Blickachsen. Diese Gliederung passt zum Thema: Hoffmanns Leben, die Figuren des „Struwwelpeter“, Kinderliteratur, Buchgeschichte und Mitmachbereiche erscheinen nicht als durchgehende Linie, sondern als Folge einzelner Stationen.

Die Ausstellungsgestaltung nutzt diese räumliche Nähe. Buchvitrinen, Medienstationen, Figuren, Spielbereiche und Theaterraum sind so angeordnet, dass Erwachsene lesen und vertiefen können, während Kinder eigene Zugänge finden. Die übliche Trennung zwischen wissenschaftlicher Präsentation und Familienbesuch entfällt dadurch – beide Ebenen liegen im selben Rundgang.

Ein eigener Aspekt ist die Barrierefreiheit. Das Museum versteht sich als inklusiver Ort und ist inhaltlich wie organisatorisch darauf ausgerichtet. Die Museumsräume unterstützen diesen Anspruch, weil sie den Zugang für unterschiedliche Besuchergruppen erleichtern und Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen einbinden.

Ausstellungen und Sammlungen

Struwwelpeter Museum - Frankfurt am Main - Ausstellungsraum: Infowand mit historischen Illustrationen, Vitrinen und Aufsteller der Struwwelpeter-Figur©© Dr. Thomas Liptak, Wikimedia Commons, CC BY 4.0
Ausstellungsraum: Interaktive Stationen zum berühmten Kinderbuch

Das Struwwelpeter Museum zeigt eine Dauerausstellung zu Heinrich Hoffmann und zur Geschichte seines Bilderbuchs. Ergänzt wird sie durch Sonderausstellungen zu Kinderliteratur, Illustration, Kulturgeschichte und verwandten Themen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Zusammenspiel von Biografie, Buchgeschichte, Wirkungsgeschichte und spielerischer Vermittlung.

Ein Teil der Ausstellung widmet sich Hoffmanns Leben. Porträts, Briefe, Skizzen, Erstausgaben und Dokumente stellen ihn als Frankfurter Arzt, Psychiater, politisch interessierten Bürger und humorvollen Schriftsteller vor. Dieser Bereich hat seinen eigenen Wert, weil Hoffmann häufig auf sein Kinderbuch reduziert wird. Das Museum zeigt, dass sein Werk in ein breiteres Leben zwischen Medizin, Literatur und Stadtgesellschaft gehört.

Der zweite Schwerpunkt ist der „Struwwelpeter“ selbst. Das Museum behandelt Entstehung, Figuren, Bildsprache, frühe Ausgaben, Übersetzungen und spätere Bearbeitungen. Seltene Buchexponate zeigen, wie sich das Werk verbreitete und veränderte. Parodien, Werbeobjekte, Kitsch und Kunst machen sichtbar, wie stark die Figuren in die Populärkultur eingegangen sind.

Für Kinder ist das Museum nicht als reine Buchausstellung angelegt. Geschichten-Inseln, Spielstationen, ein Spielepfad und ein Theaterzimmer laden dazu ein, Figuren und Szenen selbst auszuprobieren. Kinder können sich verkleiden, auf einer Bühne spielen, malen, würfeln oder sich mit Figuren aus dem Buch fotografieren lassen. So wird das Museum auch zu einem Ort praktischer Kinderkultur.

Die Ausstellung ist generationenübergreifend angelegt. Erwachsene begegnen einem Buch, das sie oft aus der eigenen Kindheit kennen; Kinder entdecken die Figuren meist über Spiel und Bild. Das Museum nutzt diese doppelte Perspektive und macht deutlich, dass der „Struwwelpeter“ kein abgeschlossenes historisches Buch ist, sondern ein Werk, das immer wieder neu gelesen, kritisiert und inszeniert wird.

Dauerausstellungen

Die Dauerausstellung beginnt mit Heinrich Hoffmann. Sie stellt seinen Lebensweg in Frankfurt vor und zeigt, wie eng seine Tätigkeit als Arzt, seine literarische Arbeit und sein politisches Interesse zusammenhingen. Hoffmann war kein hauptberuflicher Kinderbuchautor, sondern Mediziner und Bürger der Stadt. Das erklärt, warum das Museum neben der Kinderbuchgeschichte auch Frankfurter Sozial- und Psychiatriegeschichte erzählt.

Ein weiterer Bereich behandelt die Entstehung des „Struwwelpeter“. Die Geschichten wurden 1844 für Hoffmanns Sohn gezeichnet und gereimt, die erste gedruckte Ausgabe erschien 1845 unter dem Titel „Lustige Geschichten und drollige Bilder“. Später wurden Figuren, Titel und Bildsprache weiterentwickelt, bis das Buch seine heute bekannte Form erhielt.

Im Zentrum stehen die bekannten Figuren und Geschichten: Struwwelpeter, der Suppenkaspar, Paulinchen, Hanns Guck-in-die-Luft, der Zappel-Philipp, der Daumenlutscher und weitere Kinderfiguren. Das Museum zeigt, wie Hoffmann mit knappen Texten, starken Bildern und drastischen Folgen arbeitete – eine Zuspitzung, die den langen Erfolg des Buches ebenso erklärt wie seine kritische Rezeption.

Ein eigener Abschnitt gilt der weltweiten Verbreitung. Der „Struwwelpeter“ wurde in zahlreiche Sprachen übertragen, bearbeitet und in verschiedenen kulturellen Zusammenhängen gelesen. Die Ausstellung zeigt Übersetzungen, Nachdrucke, Parodien und Varianten. So wird sichtbar, wie ein Frankfurter Bilderbuch zu einem internationalen Kinderbuchphänomen wurde.

Der interaktive Teil richtet sich besonders an Kinder und Familien. Im Theaterzimmer können Besucher Kostüme anprobieren und Struwwelpeter-Szenen nachspielen. Spielstationen und Geschichten-Inseln eröffnen Zugänge, die nicht vom Lesen allein abhängen. Die Dauerausstellung wird dadurch zu einer Mischung aus Buchmuseum, Biografiemuseum und Mitmachmuseum.

Sammlungen

Die Sammlung des Struwwelpeter Museums umfasst Materialien zu Heinrich Hoffmann, seinem Kinderbuch und der Wirkungsgeschichte des „Struwwelpeter“. Dazu gehören Porträts, Briefe, Zeichnungen, Skizzen, Erstausgaben, spätere Drucke, Übersetzungen, Parodien, Illustrationen, Plakate, kunsthandwerkliche Objekte, Souvenirs und Dokumente.

Ein Kernbestand betrifft Hoffmanns Nachlass. Für die Forschung sind diese Materialien besonders ergiebig, weil sie den Autor jenseits seines bekanntesten Werks zeigen. Briefe, Skizzen und persönliche Dokumente geben Einblick in Hoffmanns Arbeitsweise, sein soziales Umfeld und seine Rolle in Frankfurt – Literaturgeschichte und Stadtgeschichte greifen hier ineinander.

Die Buchsammlung dokumentiert die lange Publikationsgeschichte des „Struwwelpeter“. Frühdrucke und verschiedene Ausgaben zeigen, wie Text, Bilder und Titel im Laufe der Zeit verändert wurden. Übersetzungen belegen die internationale Verbreitung. Parodien und Bearbeitungen zeigen, dass das Buch immer wieder politisch, satirisch, pädagogisch oder künstlerisch umgedeutet wurde.

Zur Sammlung gehören auch Objekte der Alltags- und Populärkultur. Struwwelpeter-Figuren, Spielzeug, Werbeobjekte, Kitsch und künstlerische Arbeiten zeigen, wie weit sich die Figuren vom ursprünglichen Buch gelöst haben. Sie erscheinen nicht nur auf Buchseiten, sondern in Wohnräumen, Schaufenstern, Geschenkartikeln, Karikaturen und Ausstellungen.

Die Sammlung bleibt damit nicht auf Kinderliteratur im engen Sinn beschränkt. Sie behandelt die kulturelle Laufbahn eines Buches: von der privaten Familiengabe über den Druckerfolg und die internationale Übersetzung bis zur künstlerischen und kommerziellen Weiterverwendung. Das macht das Museum auch für Buchgeschichte, Illustrationsgeschichte und Rezeptionsforschung interessant.

Bedeutung und Einordnung

Das Struwwelpeter Museum nimmt in Frankfurt eine besondere Rolle ein. Es behandelt ein Werk, das in der Stadt entstanden ist und weit über Frankfurt hinaus bekannt wurde. Viele Museen zeigen Stadtgeschichte über Gebäude, Politik, Kunst oder Handel; dieses Haus zeigt sie über ein Bilderbuch und seinen Autor.

Dabei geht es nicht um Nostalgie. „Der Struwwelpeter“ ist ein schwieriges, viel diskutiertes Buch. Seine drastischen Strafen, seine moralischen Botschaften und seine Bildsprache wirken heute anders als im 19. Jahrhundert. Das Museum zeigt deshalb nicht nur, warum das Buch bekannt wurde, sondern auch, warum es bis heute Fragen auslöst. Darin liegt ein Teil seiner Relevanz.

Heinrich Hoffmanns Biografie erweitert diesen Blick. Er war Arzt, Psychiater, Autor, Zeichner und politisch aktiver Frankfurter. Medizin-, Literatur- und Sozialgeschichte treffen im Museum entsprechend aufeinander. Besonders der Bezug zur Psychiatriegeschichte gibt dem Haus eine Ebene, die über Kinderliteratur hinausreicht.

Die Trägerschaft durch die Frankfurter Werkgemeinschaft und die Arbeit als Inklusionsbetrieb machen diesen Bezug gegenwärtig. Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen arbeiten im Museum zusammen. Hoffmanns sozialreformerisches Erbe wird damit nicht nur beschrieben, sondern im heutigen Museumsbetrieb aufgegriffen.

Für Familien ist das Museum ein zugänglicher Einstieg in Literaturgeschichte. Erwachsenen bietet es einen konzentrierten Blick auf ein Buch, das viele kennen, aber selten genauer betrachten. Und für Frankfurt ist es ein Ort, an dem ein lokaler Autor, ein internationales Kinderbuch und die Neue Altstadt zusammenkommen.

Highlights

Der Rundgang lebt vom Wechsel zwischen zwei Ebenen. Auf der einen Seite steht Heinrich Hoffmann selbst: Porträts, Briefe, Skizzen und Dokumente stellen ihn als Arzt, Psychiater, Autor und Bürger der Stadt vor und zeigen, warum sein Leben nicht auf den „Struwwelpeter“ reduziert werden sollte. Auf der anderen Seite steht die Karriere des Buches – von den frühen Ausgaben unter dem Titel „Lustige Geschichten und drollige Bilder“ über internationale Übersetzungen bis zu Parodien, Werbeobjekten und künstlerischen Bearbeitungen, an denen sich ablesen lässt, wie weit sich die Figuren vom Original gelöst haben.

Für Kinder ist das Museum ein anderer Ort als für Erwachsene. Struwwelpeter, Paulinchen, Suppenkaspar, Zappel-Philipp und Hanns Guck-in-die-Luft begegnen ihnen zuerst als Figuren zum Anfassen und Nachspielen, während Erwachsene stärker die Erziehungsbilder des 19. Jahrhunderts wahrnehmen. Das Theaterzimmer mit Kostümen und Bühne ist dabei der aktivste Bereich, ergänzt um Geschichten-Inseln und einen Spielepfad, die auch ohne Lesekenntnisse funktionieren.

Wer das Struwwelpeter Museum besucht, sollte diese Bereiche einplanen:

  • Heinrich Hoffmann als Frankfurter Arzt und Autor
  • Frühe Ausgaben des „Struwwelpeter“
  • Die bekannten Figuren und Geschichten
  • Internationale Übersetzungen und Bearbeitungen
  • Parodien, Kitsch und künstlerische Umdeutungen
  • Das Theaterzimmer mit Kostümen und Bühne
  • Geschichten-Inseln und Spielepfad
  • Die Neue Altstadt zwischen Dom, Römer und Paulskirche

Wer den Besuch thematisch erweitern möchte, kann das Struwwelpeter Museum gut mit dem Historischen Museum Frankfurt verbinden. Dort wird die Stadtgeschichte breiter erzählt, während das Struwwelpeter Museum einen einzelnen Frankfurter Autor und sein weltweit bekanntes Buch in den Mittelpunkt stellt.

Tickets, Preise und Angebote

Der Eintritt ins Struwwelpeter Museum kostet 8,00 € für Erwachsene, der ermäßigte Eintritt beträgt 4,00 €. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Eine Familienkarte für zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder kostet 20,00 €. Tickets können vorab online gebucht werden.

Mit der Frankfurt Card erhalten Besucher den ermäßigten Eintrittspreis von 4,00 € statt 8,00 €. Die Karte kann sich besonders lohnen, wenn zusätzlich der öffentliche Nahverkehr und weitere Vergünstigungen in Frankfurt genutzt werden.

Für den Rundgang durch die Ausstellung zu Heinrich Hoffmann und dem Struwwelpeter sollten 1 bis 1,5 Stunden eingeplant werden.

Museen in der Umgebung vom Struwwelpeter Museum

Das Museum steht mitten in der 2018 fertiggestellten Neuen Altstadt, deren Gassen zwischen Dom und Römer historische Parzellen nachzeichnen. In diesem dicht bebauten Viertel liegen weitere Museen und historische Bauten unmittelbar nebeneinander, sodass sich der Besuch ohne längere Wege zu einem Rundgang durch Frankfurts Innenstadt ausbauen lässt.

Entfernung: 0,20 km

Historisches Museum - Frankfurt am Main - Außenansicht: Rote Sandsteinfassade mit Rautenmuster und Eingangsbereich
Historisches Museum Frankfurt - Außenansicht

Entfernung: 0,89 km

Museum für Kommunikation Frankfurt - Außenansicht: Moderne Glasarchitektur und Eingangsbereich am Frankfurter Museumsufer
Museum für Kommunikation Frankfurt - Außenansicht

Entfernung: 1,10 km

Städel Museum - Frankfurt am Main - Außenansicht: Historische Fassade des Kunstmuseums am Schaumainkai
Städel Museum - Außenansicht

Adresse, Öffnungszeiten und Kontaktinfos

Um Ihren Besuch im Museum zu planen, finden Sie hier alle wichtigen Informationen zur Adresse, zu den Öffnungszeiten und zu den Kontaktmöglichkeiten vom Struwwelpeter Museum in Frankfurt am Main.

Adresse

Struwwelpeter Museum
Hinter dem Lämmchen 2-4
60313 Frankfurt am Main
Deutschland

Öffnungszeiten

  • Montag
    geschlossen
  • Dienstag bis Sonntag
    11:00 – 18:00 Uhr

Kontakt

Häufige Fragen zum Struwwelpeter Museum

Vor dem Besuch stellen sich meist dieselben Fragen – zur Adresse, zur Eignung für Kinder und zur Person hinter dem bekanntesten Frankfurter Kinderbuch. Die folgenden Antworten fassen die wichtigsten Punkte zusammen.

Was ist das Struwwelpeter Museum Frankfurt?

Das Struwwelpeter Museum Frankfurt ist ein Museum zu Heinrich Hoffmann und seinem Kinderbuch „Der Struwwelpeter“. Es zeigt Hoffmanns Leben, die Entstehung des Buches, seltene Ausgaben, Übersetzungen, Parodien und interaktive Stationen für Kinder.

Wo befindet sich das Struwwelpeter Museum?

Das Museum befindet sich in der Neuen Frankfurter Altstadt. Die Adresse lautet Hinter dem Lämmchen 2-4, 60311 Frankfurt am Main.

Wer war Heinrich Hoffmann?

Heinrich Hoffmann war ein Frankfurter Arzt, Psychiater, Autor und Zeichner. Er lebte von 1809 bis 1894 und schrieb 1844 die Geschichten, aus denen der „Struwwelpeter“ hervorging.

Wann erschien „Der Struwwelpeter“?

Hoffmann zeichnete und dichtete die ersten Geschichten 1844 als Weihnachtsgeschenk für seinen Sohn. Die erste Ausgabe erschien 1845 unter dem Titel „Lustige Geschichten und drollige Bilder“.

Ist das Struwwelpeter Museum für Kinder geeignet?

Ja. Das Museum richtet sich ausdrücklich auch an Kinder und Familien. Geschichten-Inseln, Spielepfad, Theaterzimmer, Kostüme und Mitmachführungen machen die Ausstellung anschaulich.

Was sollte man im Struwwelpeter Museum nicht verpassen?

Dazu zählen die frühen Ausgaben des „Struwwelpeter“, die Bereiche zu Hoffmanns Leben, die internationalen Übersetzungen, die Parodien und das Theaterzimmer, in dem Besucher die Geschichten selbst nachspielen können.