Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud am Kölner Rathaus bewahrt europäische Kunst vom Mittelalter bis zum frühen 20. Jahrhundert. Besonders eng ist das Haus mit der Kölner Tafelmalerei verbunden: Stefan Lochners „Muttergottes in der Rosenlaube“ zählt zu den bekanntesten Werken. Dazu kommen Gemälde von Rubens, Rembrandt, Manet, Monet, Renoir, Cézanne, van Gogh und Signac, und die Fondation Corboud ergänzt den Bestand um mehr als 170 impressionistische und postimpressionistische Gemälde.

Zur Sammlung gehört außerdem eine Graphische Sammlung mit mehr als 65.000 Blättern vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert.

Wegen einer Generalinstandsetzung ist das Museum derzeit geschlossen; reguläre Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Ticketverkauf entfallen in dieser Zeit, der digitale 360°-Rundgang durch die bisherigen Galerien bleibt aber zugänglich. Wer zuerst wissen möchte, wie aus der Sammlung eines Kölner Kanonikus ein Museum mit Rembrandt und Monet wurde, liest die Kapitel zu Geschichte, Architektur und Ausstellungen; wer vor allem planen will, findet Tickets, Preise und Eintritt am Ende der Seite.

Geschichte

Die Sammlungsgeschichte beginnt mit Ferdinand Franz Wallraf (1748–1824). Der Kölner Kanonikus und Universitätsprofessor trug Gemälde, Altäre, Zeichnungen, Bücher, Münzen und weitere Gegenstände zusammen. Während der Säkularisation bewahrte er zahlreiche Kunstwerke aus aufgehobenen Kirchen und Klöstern. In seinem Testament setzte er seine Heimatstadt Köln als Erbin ein, und nach seinem Tod am 18. März 1824 ging der umfangreiche Bestand an die Stadt.

1827 richtete Matthias Joseph de Noël im ehemaligen Quartier der Kölner Erzbischöfe in der Trankgasse das Wallrafianum als provisorischen Ausstellungsort ein. Zu einem eigenen Museumsgebäude kam es erst, nachdem der Kaufmann Johann Heinrich Richartz 1854 zunächst 100.000 Taler für den Bau gestiftet hatte. Nach Plänen des Kölner Architekten Josef Felten entstand auf dem Gelände des ehemaligen Minoritenklosters ein Neubau, der am 1. Juli 1861 als Wallraf-Richartz-Museum eröffnete.

1937 beschlagnahmten die Nationalsozialisten zahlreiche Werke als sogenannte „Entartete Kunst“. 1943 zerstörten Luftangriffe den Museumsbau; zuvor ausgelagerte Bestände blieben erhalten. 1957 eröffnete ein Neubau von Rudolf Schwarz und Josef Bernard. Weil die Bestände moderner Kunst wuchsen und die Sammlung Peter und Irene Ludwig hinzukam, wurde später das Museum Ludwig gegründet. 1986 bezogen beide Museen gemeinsam den von Peter Busmann und Godfrid Haberer entworfenen Gebäudekomplex zwischen Dom und Rhein.

Für das Wallraf beschloss die Stadt 1996 einen eigenen Neubau. Das von Oswald Mathias Ungers entworfene Haus öffnete am 19. Januar 2001. Im selben Jahr überließen Gérard J. und Marisol Corboud dem Museum mehr als 170 impressionistische und postimpressionistische Gemälde als „ewige Leihgabe“; seither trägt das Museum den Zusatz „Fondation Corboud“.

Architektur

Der heutige Museumsbau stammt von Oswald Mathias Ungers und steht im historischen Zentrum Kölns zwischen Rathaus und Alt St. Alban. Mit der Eröffnung 2001 bekam das Wallraf erstmals seit 1986 wieder ein eigenes Gebäude und trennte sich räumlich vom Museum Ludwig.

Ungers ordnete die Sammlung vertikal: Vor der Schließung führte der Rundgang durch übereinanderliegende Galerien vom Mittelalter über den Barock bis zur Kunst des 19. Jahrhunderts. Die Geschossfolge unterstützte so die chronologische Gliederung des Museums, und der digitale 360°-Rundgang bewahrt diese frühere Raumfolge auch während der Bauarbeiten.

Unmittelbar neben dem Ungers-Bau entsteht seit 2024 ein Erweiterungsgebäude des Schweizer Architekturbüros Christ & Gantenbein, das 2013 den internationalen Wettbewerb für sich entschieden hatte. Der Neubau ist als Backsteingebäude konzipiert und schafft auf drei Etagen rund 1.000 Quadratmeter zusätzliche Ausstellungsfläche. Ein unterirdischer Verbindungsgang wird beide Häuser miteinander verbinden.

Gleichzeitig wird der inzwischen 25 Jahre genutzte Ungers-Bau technisch und baulich instandgesetzt. Nach derzeitiger Planung sollen beide Gebäude Ende 2028 als gemeinsames Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud eröffnen.

Ausstellungen und Sammlungen

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud - Köln - Mittelalterliche Malerei: Besucher betrachten einen großformatigen gotischen Flügelaltar der Kölner Malerschule©© Raimond Spekking, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Gotischer Flügelaltar der Kölner Malerschule

Das Wallraf konzentriert sich auf europäische Kunst vom Mittelalter bis zum frühen 20. Jahrhundert. Den Ausgangspunkt bildet die mittelalterliche Malerei, vor allem die Kölner Tafelmalerei: Werke von Stefan Lochner, dem Meister der Heiligen Veronika, dem Meister des Bartholomäus-Altars und weiteren Kölner Werkstätten lassen sich innerhalb eines umfangreichen Bestands miteinander vergleichen.

Die Barockabteilung weitet den Blick auf das 17. und 18. Jahrhundert. Peter Paul Rubens, Rembrandt, Frans Hals, Gerrit van Honthorst, Jacob van Ruisdael und François Boucher stehen für unterschiedliche Schulen und Bildgattungen. Neben großformatigen Historienbildern und Porträts gehören Landschaften, Stillleben und kleinformatige Kabinettstücke zum Bestand.

Für das 19. und frühe 20. Jahrhundert reicht das Spektrum von deutscher Romantik und Realismus bis zu Impressionismus, Neoimpressionismus und Postimpressionismus. Die Fondation Corboud verstärkt vor allem den französischen Schwerpunkt mit Werken von Monet, Renoir, Morisot, Cézanne, Gauguin und Signac. Das Museum selbst bezeichnet seine Bestände als umfangreichste Sammlung impressionistischer und neoimpressionistischer Kunst in Deutschland.

Neben den Gemälden bewahrt das Wallraf mehr als 65.000 Arbeiten auf Papier: Miniaturen, Handzeichnungen, Aquarelle, Druckgraphik, Skizzenbücher und Werkmappen vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert.

Dauerausstellungen

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud - Köln - Mittelalterliche sakrale Kunst: Ausstellungsraum mit dunkelblauen Sternenwänden, Tafelbildern und Prozessionskreuzen in Vitrinen©© Raimond Spekking, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Mittelalterliche sakrale Kunst mit Tafelbildern und Altarkreuzen

Bis zur Schließung gliederte sich die ständige Sammlung in drei große Galeriebereiche. Das Mittelalter zeigte Kölner und europäische Tafelmalerei vom 13. bis zum 16. Jahrhundert; Stefan Lochners „Muttergottes in der Rosenlaube“, der „Kreuz-Altar“ des Meisters des Bartholomäus-Altars und Albrecht Dürers „Pfeifer und Trommler“ gehörten zu den zentralen Werken.

Im Barock standen flämische, niederländische und weitere europäische Schulen nebeneinander. Rubens’ „Juno und Argus“ und Rembrandts „Selbstbildnis“ zählen zu den bekannten Bildern dieses Bereichs, François Bouchers „Ruhendes Mädchen“ führt in die französische Kunst des 18. Jahrhunderts.

Die Galerie des 19. Jahrhunderts reichte von Caspar David Friedrich, Carl Blechen und Adolf von Menzel zu Manet, Monet, Renoir, Cézanne, Gauguin, van Gogh, Signac, Ensor und Munch. Einen eigenen Schwerpunkt bei Impressionismus und Neoimpressionismus setzt darin die Fondation Corboud.

Während der Schließung sind diese Räume vor Ort nicht zugänglich. Der 360°-Rundgang bildet die drei Galeriebereiche digital ab und ergänzt ausgewählte Werke um Kurztexte sowie Audio- und Videobeiträge.

Sammlungen

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud - Köln - Stefan Lochner Saal: Muttergottes in der Rosenlaube in der Glaskassette vor roter Lilien-Wandbespannung©© Raimond Spekking, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Muttergottes in der Rosenlaube von Stefan Lochner

Der mittelalterliche Bestand geht wesentlich auf Wallrafs Sammeltätigkeit zurück. Viele Gemälde waren ursprünglich für Kölner Kirchen und Klöster geschaffen worden, sodass sich die Entwicklung der Kölner Malerei über mehrere Generationen nachvollziehen lässt. Lochners „Muttergottes in der Rosenlaube“ entstand um 1440 bis 1442 und wurde mit Stereomikroskopie, Infrarot und Röntgenstrahlen kunsttechnologisch untersucht.

Der Barockbestand wuchs durch Ankäufe und Schenkungen. Rubens’ „Juno und Argus“ kam 1894 als Geschenk Kölner Kunstfreunde ins Museum, Rembrandts spätes „Selbstbildnis“ wurde 1936 mit der Sammlung Carstanjen erworben. Niederländische Landschaften, Stillleben und Genrebilder ergänzen die flämische, italienische, spanische und französische Malerei.

Im 19. Jahrhundert reicht die Sammlung von deutscher Romantik bis zu den unterschiedlichen Richtungen der französischen Moderne. Van Goghs „Die Zugbrücke“ von 1888, Manets „Spargelbündel“ und Signacs „Capo di Noli“ markieren verschiedene Entwicklungen jenseits der akademischen Malerei; „Capo di Noli“ gehört zur Fondation Corboud.

Die Graphische Sammlung umfasst mehr als 65.000 Blätter, darunter Werke von Leonardo da Vinci, Dürer, Rubens, Rembrandt, Ingres, Rodin, Munch, Liebermann und Corinth. Ihre historischen Wurzeln liegen sowohl in Wallrafs Bestand als auch in der noch älteren Sammlung des Kölner Jesuitenkollegs.

Bedeutung und Einordnung

Das Wallraf ist eng mit der Geschichte des öffentlichen Sammelns in Köln verbunden. Wallrafs Nachlass bewahrte zahlreiche Werke mittelalterlicher Kunst in der Stadt, Richartz ermöglichte mit seiner Stiftung den ersten eigenen Museumsbau, und spätere Schenkungen und Dauerleihgaben erweiterten das Spektrum bis zum frühen 20. Jahrhundert.

Neben der Präsentation gehört die Erforschung der Werke zu den Aufgaben des Hauses. Kunsthistoriker, Restauratoren und Kunsttechnologen untersuchen Materialien, Unterzeichnungen, Maltechnik, Erhaltungszustände und Restaurierungsgeschichte. Bei Lochners „Muttergottes in der Rosenlaube“ konnten einzelne Herstellungsschritte rekonstruiert werden, ein weiteres Forschungsprojekt analysierte rund 75 impressionistische und postimpressionistische Gemälde.

Die Fondation Corboud hat seit 2001 vor allem den Bereich des 19. Jahrhunderts verändert. Wegen der begrenzten Ausstellungsfläche ließ sich bislang nur ein Teil dieses Bestands gleichzeitig zeigen. Der Erweiterungsbau schafft rund 1.000 zusätzliche Quadratmeter und soll die Präsentationsmöglichkeiten des gesamten Hauses neu ordnen.

Wallraf und Museum Ludwig sind historisch und institutionell eng verbunden, setzen heute aber unterschiedliche zeitliche Schwerpunkte: Das Wallraf führt vom Mittelalter bis zum frühen 20. Jahrhundert, das Museum Ludwig setzt die Entwicklung mit Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts fort.

Highlights

Von der Kölner Tafelmalerei bis zum Neoimpressionismus: sieben Werke und Bestände, die das Wallraf prägen.

  • Muttergottes in der Rosenlaube (Stefan Lochner, um 1440–1442)
    Das Tafelbild gehört zu den bekanntesten Werken der Kölner Malerei. Moderne Untersuchungsverfahren haben Details seiner Herstellung und Unterzeichnung sichtbar gemacht.
  • Kreuz-Altar (Meister des Bartholomäus-Altars, um 1490–1495)
    Der Altar zählt zu den Hauptwerken der spätmittelalterlichen Sammlung.
  • Juno und Argus (Peter Paul Rubens, um 1610)
    Das großformatige Gemälde kam 1894 als Geschenk Kölner Kunstfreunde ins Museum.
  • Selbstbildnis (Rembrandt)
    Das späte Selbstbildnis gehört zu den zentralen Werken der Barockabteilung. Pastoser Farbauftrag und ein schwer deutbarer Gesichtsausdruck bestimmen seine Wirkung.
  • Die Zugbrücke (Vincent van Gogh, 1888)
    Van Gogh malte das Motiv bei Arles, das Wallraf erwarb das Gemälde 1911.
  • Capo di Noli (Paul Signac, 1898)
    Das Gemälde gehört zur Fondation Corboud und zeigt Signacs divisionistische beziehungsweise pointillistische Malweise.
  • Graphische Sammlung (mehr als 65.000 Arbeiten)
    Sie erweitert den Gemäldebestand um Werke auf Papier vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert.

Wo das Wallraf endet, beginnt das Museum Ludwig: Es setzt die Entwicklung mit Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts fort und liegt nah genug, um beide Besuche gut zu verbinden.

Tickets, Preise und Angebote

Tickets für das Wallraf-Richartz-Museum in Köln kosten 10,00 € für Erwachsene, ermäßigt zahlen Sie 7,00 €. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

Eintrittskarten lassen sich online kaufen. Mit der KölnCard erhalten Sie 20 % Rabatt auf den regulären Eintritt, Sonderausstellungen ausgenommen. Die Karte ermöglicht außerdem die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in Köln und bietet Ermäßigungen bei weiteren Sehenswürdigkeiten.

Für den Rundgang durch die Gemäldesammlung mit Werken vom Mittelalter bis zum Impressionismus sollten Sie etwa 1,5 bis 2 Stunden einplanen.

Museen in der Umgebung vom Wallraf-Richartz-Museum

Mitten im historischen Zentrum, zwischen Rathaus und Alt St. Alban, ist die Auswahl groß: Weitere Museen und Kulturorte der Kölner Innenstadt lassen sich bequem erreichen, und Sammlungen zur Kunst-, Stadt- und Kulturgeschichte ergänzen den Schwerpunkt auf europäische Malerei und Grafik.

Entfernung: 0,40 km

Museum Ludwig - Köln - Haupteingang: Moderne Fassade mit markantem Schriftzug und verglastem Eingangsbereich©© Museum Ludwig, Alexander Fischer
Museum Ludwig

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Römisch-Germanisches Museum - Köln - Außenansicht: Das Museumsgebäudes am Roncalliplatz neben dem Kölner Dom©© Raimond Spekking, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Römisch-Germanisches Museum

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Schokoladenmuseum Köln - Außenansicht: Moderne Gebäude-Architektur am Rheinauhafen mit dem charakteristischen Lindt-Goldhasen auf dem Dach©© Schokoladenmuseum Köln
Schokoladenmuseum Köln

Adresse, Öffnungszeiten und Kontaktinfos

Um Ihren Besuch im Museum zu planen, finden Sie hier alle wichtigen Informationen zur Adresse, zu den Öffnungszeiten und zu den Kontaktmöglichkeiten vom Wallraf-Richartz-Museum in Köln.

Aktueller Hinweis zur Schließung

Das Wallraf-Richartz-Museum ist seit dem 3. August 2026 wegen einer Generalinstandsetzung geschlossen. Parallel entsteht auf dem Nachbargrundstück der Erweiterungsbau von Christ & Gantenbein. Der sanierte Ungers-Bau und der Neubau sollen Ende 2028 gemeinsam wiedereröffnen. Einen Ersatzstandort für die Sammlung gibt es während der Schließung nicht.

Adresse

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Obenmarspforten 40
50667 Köln
Deutschland

Öffnungszeiten

  • Aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen

Kontakt

Häufige Fragen zum Wallraf-Richartz-Museum

Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud – von der Schließung über die Highlights der Sammlung bis hin zum digitalen Rundgang.

Ist das Wallraf-Richartz-Museum derzeit geöffnet?

Nein. Das Museum ist seit dem 3. August 2026 wegen einer Generalinstandsetzung geschlossen. Der sanierte Ungers-Bau und der Erweiterungsbau sollen Ende 2028 gemeinsam wiedereröffnen.

Werden die Kunstwerke während der Schließung an einem Ersatzstandort gezeigt?

Nein. Das Museum richtet während der Schließung keinen Ersatzstandort für seine Sammlung ein. Für neue Ausleihen gilt seit Juni 2026 außerdem ein Leihmoratorium; bereits verbindlich zugesagte Leihgaben werden erfüllt.

Was sollte man im Wallraf-Richartz-Museum besonders sehen?

Zu den bekannten Werken gehören Lochners „Muttergottes in der Rosenlaube“, der „Kreuz-Altar“ des Meisters des Bartholomäus-Altars, Rubens’ „Juno und Argus“, Rembrandts „Selbstbildnis“, van Goghs „Die Zugbrücke“ und Gemälde der Fondation Corboud.

Welche Epochen zeigt das Wallraf?

Der Schwerpunkt reicht von mittelalterlicher Malerei über Barock und Kunst des 18. Jahrhunderts bis zum 19. und frühen 20. Jahrhundert. Die Fondation Corboud erweitert vor allem Impressionismus und Neoimpressionismus.

Was ist die Fondation Corboud?

Gérard J. und Marisol Corboud überließen dem Museum 2001 mehr als 170 Gemälde als „ewige Leihgabe“. Der Schwerpunkt liegt auf Impressionismus und Neoimpressionismus; vertreten sind unter anderem Monet, Renoir, Morisot, Cézanne, Signac und Gauguin.

Kann man die Sammlung während der Schließung online ansehen?

Ja. Der digitale 360°-Rundgang umfasst die bisherigen Galerien für Mittelalter, Barock und 19. Jahrhundert. Zu ausgewählten Werken gibt es Kurztexte sowie Audio- und Videobeiträge.