Museum Ludwig

Wer vom Kölner Hauptbahnhof kommend nach links schaut, sieht nicht nur den Dom – sondern gleich daneben, am Heinrich-Böll-Platz, die zinkverkleideten Sheddächer des Museum Ludwig. Nur wenige Schritte trennen hier Kathedrale und Kunstmuseum, nur wenige Minuten den Rhein von einer der bedeutendsten Pop-Art-Sammlungen außerhalb der USA. Das Museum Ludwig Köln zeigt Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts und gehört zu den wichtigsten Häusern für moderne und zeitgenössische Kunst in Deutschland. Seine Sammlung verbindet Pop Art und Picasso mit Expressionismus, Neuer Sachlichkeit, Russischer Avantgarde, Fotografie, Grafik, Film, Video, Installation und Gegenwartskunst – ein Spektrum, das kaum ein anderes deutsches Museum in dieser Breite bietet.

Kaum ein deutsches Museum verdankt sein Profil so sehr privaten Schenkungen wie dieses. Die Sammlung Haubrich brachte 1946 verfolgte und beschlagnahmte Moderne zurück in die Öffentlichkeit, Peter und Irene Ludwig legten drei Jahrzehnte später den Grundstock für Pop Art und Picasso, L. Fritz und Renate Gruber ergänzten die Fotografie-Sammlung.

Wie aus diesen einzelnen Schenkungen eines der profiliertesten Museen Europas wurde, zeigt der folgende Überblick zu Geschichte, Architektur und Ausstellungen – ergänzt um praktische Hinweise zu Tickets, Preisen und Eintritt.

Geschichte

Die Geschichte des Museum Ludwig beginnt nicht erst mit seiner Gründung 1976, sondern schon 1946: Der Kölner Jurist Josef Haubrich schenkte der Stadt seine Sammlung moderner Kunst – Werke des Expressionismus und der Klassischen Moderne, die während der NS-Zeit als „entartet“ verfolgt, beschlagnahmt oder aus Museen entfernt worden waren. Zunächst hing die Sammlung Haubrich im Wallraf-Richartz-Museum. Bis heute bildet sie einen Grundstock des Museum Ludwig.

In den folgenden Jahren wuchs der Bestand weiter: 1957 kam durch das Legat von Georg und Lilly von Schnitzler eine bedeutende Gruppe von Werken Max Beckmanns hinzu, ein Jahr später erwarb die Stadt die Sammlung Strecker mit Arbeiten von Pablo Picasso, Henri Matisse, Oskar Kokoschka und Paul Klee. Schon vor der eigentlichen Museumsgründung besaß Köln damit einen Bestand moderner Kunst, der über ein klassisches Gemäldemuseum hinauswies.

Den entscheidenden Schritt machten Peter und Irene Ludwig: Am 23. Februar 1976 unterzeichnete das Ehepaar mit der Stadt Köln einen Schenkungsvertrag über 350 Werke moderner Kunst – im Gegenzug verpflichtete sich die Stadt, ein eigenes Museum für Kunst nach 1900 zu bauen. Besonders prägend war die amerikanische Pop Art, die in dieser Dichte damals in Deutschland ungewöhnlich war.

Für den Neubau zwischen Dom, Rhein und Hauptbahnhof zeichneten die Kölner Architekten Peter Busmann und Godfrid Haberer verantwortlich. Am 6. September 1986 eröffnete das Haus zunächst als „Doppelmuseum“ für Wallraf-Richartz-Museum und Museum Ludwig. Acht Jahre später, 1994, schenkten Peter und Irene Ludwig dem Museum 90 Werke aus ihrem Picasso-Besitz – unter einer Bedingung: Das Gebäude sollte künftig allein dem Museum Ludwig gehören.

Diese Bedingung erfüllte sich 2001, als das Wallraf-Richartz-Museum in einen eigenen Neubau umzog. Am 1. November desselben Jahres wurde das Museum Ludwig als alleiniger Nutzer wiedereröffnet – Irene Ludwig schenkte dem Haus zu diesem Anlass weitere 774 Picasso-Werke. Seit 2015 leitet Yilmaz Dziewior das Museum, seit 2016 ist Rita Kersting seine stellvertretende Direktorin.

Architektur

Museum Ludwig - Köln - Innenarchitektur: Treppenhaus über mehrere Ebenen mit Blick auf Kunstwerke©© Museum Ludwig, Alexander Fischer
Innenarchitektur: Treppenhaus mit mehrstöckige Galerie-Ebenen

Das Museum Ludwig steht an einer städtebaulich heiklen Stelle: zwischen Dom, Hauptbahnhof, Rhein, Hohenzollernbrücke und Altstadt. Der Neubau der 1970er und 1980er Jahre musste nicht nur zwei Museen unterbringen, sondern auch eine Lücke im Stadtgefüge schließen. Im selben Gebäudekomplex liegen heute die Kölner Philharmonie, die Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln und das Filmforum NRW.

Entworfen hat das 1986 eröffnete Gebäude das Architekturbüro Busmann + Haberer, ursprünglich für Wallraf-Richartz-Museum und Museum Ludwig gemeinsam. Am auffälligsten ist die bewegte Dachlandschaft aus zinkverkleideten Sheddächern: Sie gliedert die große Baumasse von außen und holt im Inneren Tageslicht in die Ausstellungsräume.

Die Dimensionen sind beachtlich – das Museum gibt den umbauten Raum mit 260.000 Kubikmetern an, ungefähr dem Volumen des Kölner Doms. Trotzdem wirkt der Bau nicht wie ein kompakter Block: Backsteinfassaden, Einschnitte, Terrassen, Wege und Sichtachsen gliedern ihn eher zu einer Stadtlandschaft als zu einem einzelnen Gebäude.

Diese Offenheit zum Stadtraum zieht sich durch den ganzen Rundgang. Immer wieder öffnen sich Blicke nach draußen – zum Dom, zum Rhein, auf den Heinrich-Böll-Platz oder zur Hohenzollernbrücke. Die Kunst bleibt nicht hinter geschlossenen Wänden, sondern tritt in Beziehung zur Stadt.

Nach dem Auszug des Wallraf-Richartz-Museums wurde das Haus 2001 umgebaut und neu eingerichtet; seither gehören die Räume ganz der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Zusätzliche Treppen und veränderte Eingangsbereiche erleichtern seither den Rundgang. Frei zugänglich – auch ohne Ticket – ist die große Treppenhalle, das Forum: Sie gibt schon vor dem eigentlichen Museumsbesuch einen ersten Eindruck vom Gebäude.

Ausstellungen und Sammlungen

Das Museum Ludwig erzählt Kunstgeschichte nicht als eine einzige, geschlossene Linie, sondern über mehrere Sammlungsstränge nebeneinander. Ihre wichtigsten Bestände verdanken sich Schenkungen, Ankäufen und jahrzehntelangem privatem Engagement – das unterscheidet das Profil des Hauses deutlich von einem klassischen, chronologisch aufgebauten Kunstmuseum.

Einen ersten Schwerpunkt bildet die Sammlung Haubrich mit Expressionismus, Neuer Sachlichkeit und Klassischer Moderne: Werke von Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, August Macke, Otto Dix, Max Beckmann, Marc Chagall, Heinrich Hoerle, Wilhelm Lehmbruck und Paula Modersohn-Becker gehören dazu. Sie stehen auch für die Wiederaneignung einer Kunst, die nach 1933 als „entartet“ verfemt worden war.

Der zweite große Schwerpunkt geht auf Peter und Irene Ludwig zurück: Ihre Schenkungen brachten amerikanische Pop Art, Werke der Russischen Avantgarde und eine umfangreiche Picasso-Sammlung nach Köln. Für die Pop-Art-Bestände stehen Roy Lichtenstein, Andy Warhol, Claes Oldenburg, James Rosenquist, Tom Wesselmann, Robert Rauschenberg, Jasper Johns und Marisol.

Dazu kommen Fotografie, Grafik, Film- und Videokunst, Installationen und Gegenwartskunst. Die fotografischen Bestände reichen von frühen Verfahren des 19. Jahrhunderts bis zu zeitgenössischen Positionen – gezeigt wird die Sammlung in wechselnden Präsentationen, nicht jedes Werk ist dauerhaft zu sehen.

Dauerausstellungen

Museum Ludwig - Köln - Ausstellung: Großer Bereich mit abstrakter Kunst der Farbfeldmalerei und einem Mobile von Alexander Calder©© Museum Ludwig, Alexander Fischer
Ausstellung mit abstrakter Kunst und Farbfeldmalerei

Die ständige Sammlung ist in wechselnden Präsentationen zu sehen und folgt keinem einfachen Rundgang von „alt“ nach „neu“. Stattdessen ordnet das Museum seine Werke nach Sammlungsbereichen, künstlerischen Bewegungen, Medien und Fragestellungen – die Schwerpunkte können sich verschieben, ohne dass die Grundstruktur des Hauses verloren geht.

In der Sammlung Haubrich geht es um Expressionismus, Neue Sachlichkeit und Klassische Moderne. Ernst Ludwig Kirchners „Halbakt mit Hut“, Otto Dix‘ „Porträt des Doktor Hans Koch“ oder Arbeiten von August Macke, Karl Schmidt-Rottluff, Max Beckmann und Marc Chagall zeigen unterschiedliche Antworten auf Großstadt, Körper, Kriegserfahrung, Porträt und gesellschaftliche Umbrüche.

Besonders besucherstark ist die Pop-Art-Sammlung. Roy Lichtensteins „M-Maybe – A Girl’s Picture“, Claes Oldenburgs „Soft Washstand“, Tom Wesselmanns „Great American Nude No. 98″ oder Arbeiten von Andy Warhol, Robert Rauschenberg und James Rosenquist zeigen, wie Werbung, Konsum, Comic und Massenmedien in den 1960er Jahren Eingang in die Kunst fanden.

Die Picasso-Bestände reichen von Gemälden über Skulpturen und Keramiken bis zu Zeichnungen und Druckgrafik – das Museum besitzt zudem alle drei großen druckgrafischen Zyklen Picassos: „Suite Vollard“, „Suite 345″ und „Suite 156″. So wird er nicht nur als Maler sichtbar, sondern als Künstler, der in fast jedem Medium arbeitete.

Ein konzentrierter Gegenpol zur westlichen Moderne ist die Russische Avantgarde mit Werken aus Kubofuturismus, Suprematismus und Konstruktivismus. Natalia Gontscharowa, Michail Larionow, Alexandra Exter, Ljubow Popowa, Kasimir Malewitsch und Alexander Rodtschenko dachten hier Form, Farbe, Raum und Gesellschaft radikal neu.

Sammlungen

Museum Ludwig - Köln - Ausstellung: Galerie mit Gemälden des Informel und Expressionismus im Obergeschoss©© Museum Ludwig, Alexander Fischer
Ausstellung mit expressionistischen Meisterwerken

Die Sammlung des Museum Ludwig ist das Ergebnis mehrerer privater und städtischer Sammlungsgeschichten, die sich über Jahrzehnte verzahnt haben. Die Sammlung Haubrich war nach 1945 ein Signal für die Rückkehr der Moderne in die Öffentlichkeit – deutsche Expressionisten, Neue Sachlichkeit und weitere Positionen der Klassischen Moderne gehören dazu.

Die Pop-Art-Sammlung geht wesentlich auf Peter und Irene Ludwig zurück und gilt als größte Sammlung amerikanischer Pop Art außerhalb der USA. Roy Lichtenstein, Andy Warhol, Claes Oldenburg, James Rosenquist, Robert Rauschenberg, Jasper Johns, Tom Wesselmann und Marisol sind vertreten. Köln wurde dadurch zu einem der wichtigsten Orte für amerikanische Kunst der 1960er Jahre in Europa.

Die Picasso-Sammlung entstand durch mehrere Schenkungen der Ludwigs und gilt nach Paris und Barcelona als drittgrößte Picasso-Sammlung weltweit. Neben Gemälden zählen Keramiken, Skulpturen, Zeichnungen und Druckgrafik dazu – die drei großen Druckgrafik-Suiten machen den Bestand auch für grafisch interessierte Besucherinnen und Besucher relevant.

Die Grafische Sammlung umfasst rund 3.000 Zeichnungen und knapp 10.000 Druckgrafiken, mit Schwerpunkten auf Expressionismus und Picasso, ergänzt um Editionen und zeitgenössische Positionen. Die Sammlung Fotografie kommt auf rund 70.000 Werke – von frühen Daguerreotypien über künstlerische Fotografie bis zu zeitgenössischer Fotografie und Medienkunst.

Zur Gegenwartskunst gehören Werke aus Europa, den USA und dem Rheinland ebenso wie aus Afrika, Asien und Lateinamerika: Joseph Beuys, Gerhard Richter, Sigmar Polke, Rosemarie Trockel, Martin Kippenberger, Andreas Gursky, Candida Höfer, Haegue Yang, Alexander Calder, Teresa Burga, Xu Bing und Georges Adéagbo sind einige der Namen. Die Sammlung ist damit nicht abgeschlossen, sondern wird laufend ergänzt und neu gelesen.

Bedeutung und Einordnung

Für Köln ist das Museum Ludwig deshalb so wichtig, weil es die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts an einem Ort bündelt, der unmittelbar neben Dom, Rhein und Hauptbahnhof liegt. Die Lage macht das Museum zu einem sichtbaren Teil der Innenstadt und verbindet moderne Kunst mit einem der historisch dichtesten Räume der Stadt.

Wie stark private Schenkungen eine Museumslandschaft prägen können, zeigt sich hier besonders deutlich: Josef Haubrich, Peter und Irene Ludwig, L. Fritz und Renate Gruber, Günther und Carola Peill sowie weitere Sammlerinnen, Sammler und Stiftungen haben das Profil des Hauses geformt. Das Museum Ludwig erzählt damit auch eine Geschichte bürgerlichen und privaten Engagements für öffentliche Kunst.

Kunsthistorisch ist das Haus durch mehrere Schwerpunkte relevant: Die Sammlung Haubrich bewahrt Werke der Klassischen Moderne, die nach 1933 in Deutschland verfolgt oder verdrängt wurde. Die Pop-Art-Bestände zeigen, wie eine amerikanische Kunst Konsum, Medien und Alltagsbilder in den Museumsraum holte. Die Picasso-Sammlung wiederum ermöglicht einen breiten Blick auf verschiedene Werkphasen und Techniken – vom Maler bis zum Grafiker.

Auch die Sammlung Fotografie gehört zum Profil des Hauses und macht deutlich: Moderne und zeitgenössische Kunst besteht längst nicht mehr nur aus Malerei und Skulptur. Fotografie, Video, Installation und performative Arbeiten erweitern den Kunstbegriff und prägen den Charakter des Museums bis heute.

Dabei steht das Museum Ludwig nicht nur für bekannte Namen. Es arbeitet auch daran, seine eigene Sammlungsgeschichte neu zu befragen – nach Herkunft, Kanon, Geschlechterrollen, globalen Perspektiven und zeitgenössischen Positionen. So bleibt die Sammlung beweglich, obwohl viele ihrer Hauptwerke längst zum festen Bestand gehören.

Highlights

Im Museum Ludwig treffen sehr unterschiedliche Bereiche aufeinander: Pop Art auf Picasso, Nachkriegsmoderne auf Fotografie, Architektur auf Stadtraum. Sieben Ausgangspunkte für den Besuch:

  • Pop Art
    Roy Lichtensteins „M-Maybe – A Girl’s Picture“ steht exemplarisch für eine Sammlung, in der Comic, Werbung, Konsum und Alltagsästhetik in den Museumsraum gelangen.
  • Picasso in der Breite
    Nicht nur die Menge der Werke lohnt einen Blick, sondern die Spannweite der Medien – Gemälde, Keramik, Skulptur, Zeichnung und Druckgrafik zeigen, wie vielseitig Picasso arbeitete.
  • Deutsche Moderne nach 1945
    In der Sammlung Haubrich wird sie besonders greifbar. Werke von Kirchner, Dix, Beckmann, Macke oder Chagall stehen für Kunst, die während der NS-Zeit angegriffen oder aus Museen entfernt wurde.
  • Russische Avantgarde
    Ein konzentrierter Gegenpol zur westlichen Moderne. Arbeiten von Malewitsch, Popowa, Exter, Gontscharowa, Larionow und Rodtschenko zeigen, wie radikal Form und Farbe zwischen 1905 und 1935 neu gedacht wurden.
  • Fotografie
    Mit rund 70.000 Werken ist dieser Bestand kein Nebenschauplatz, sondern reicht von frühen fotografischen Verfahren bis zu zeitgenössischen Positionen.
  • Das Gebäude selbst
    Sheddächer, die große Treppenhalle und die Ausblicke auf Dom, Rhein, Heinrich-Böll-Platz und Hohenzollernbrücke verbinden Sammlung und Stadtraum – ein Rundgang durch das Museum ist auch ein Rundgang durch Köln.
  • Für Familien und Schulklassen
    Führungen, Workshops und Vermittlungsangebote machen das Haus zugänglich. Pop-Art-Werke und großformatige Installationen bieten oft einen leichteren Einstieg als abstrakte kunsthistorische Kategorien.

Wer den Besuch thematisch erweitern möchte, kombiniert das Museum Ludwig gut mit dem Wallraf-Richartz-Museum oder dem Römisch-Germanischen Museum. Das Wallraf-Richartz-Museum führt tiefer in die ältere Malerei; das Römisch-Germanische Museum ergänzt den Blick auf die antike Geschichte Kölns.

Tickets, Preise und Angebote

Der Eintritt ins Museum Ludwig kostet 13,50 € für Erwachsene, ermäßigt zahlen Sie 9,50 €. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Der Preis gilt für die Sammlung und alle Sonderausstellungen des Museums. Tickets können Sie online vorab kaufen.

Mit der KölnCard zahlen Sie in den städtischen Museen 20 % weniger. Wer mehrere Häuser in Köln besuchen möchte, kann alternativ die Kölner MuseumsCard kaufen – sie gilt an zwei aufeinanderfolgenden Tagen für alle städtischen Museen.

Für den Rundgang durch die Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst sollten Sie etwa 2 bis 3 Stunden einplanen.

Museen in der Umgebung vom Museum Ludwig

Rund um das Museum Ludwig lässt sich der Kunstbesuch leicht mit weiteren Stationen in der Kölner Altstadt verbinden. Museen und historische Sehenswürdigkeiten in unmittelbarer Nähe eröffnen unterschiedliche Blickwinkel auf Kölns Kunst- und Kulturgeschichte.

Adresse, Öffnungszeiten und Kontaktinfos

Um Ihren Besuch im Museum zu planen, finden Sie hier alle wichtigen Informationen zur Adresse, zu den Öffnungszeiten und zu den Kontaktmöglichkeiten vom Museum Ludwig in Köln.

Adresse

Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz
50667 Köln
Deutschland

Öffnungszeiten

  • Montag geschlossen
  • Dienstag bis Sonntag
    10:00 – 18:00 Uhr

Kontakt

Häufige Fragen zum Museum Ludwig

Die folgenden Fragen orientieren sich an typischen Suchanfragen rund um das Museum Ludwig: Sammlung, Picasso, Pop Art, Führungen, Familienbesuch und Barrierefreiheit.

Was ist das Museum Ludwig Köln?

Das Museum Ludwig Köln ist ein Museum für Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts am Heinrich-Böll-Platz, direkt neben dem Kölner Dom. Gezeigt werden unter anderem Pop Art, Picasso, Expressionismus, Russische Avantgarde, Fotografie, Grafik, Medienkunst und Gegenwartskunst.

Warum ist das Museum Ludwig bekannt?

Bekannt ist das Haus vor allem für seine Pop-Art-Sammlung, die als größte außerhalb der USA gilt, für seine Picasso-Bestände, die Sammlung Haubrich mit Expressionismus und Klassischer Moderne sowie die umfangreiche Fotografie-Sammlung.

Wie groß ist die Picasso-Sammlung im Museum Ludwig?

Sie gilt nach Paris und Barcelona als drittgrößte Picasso-Sammlung weltweit und umfasst Gemälde, Skulpturen, Keramiken, Zeichnungen und Druckgrafik – darunter die drei großen druckgrafischen Zyklen „Suite Vollard“, „Suite 345″ und „Suite 156″.

Was zeigt die ständige Sammlung?

Werke aus Pop Art, Expressionismus, Neuer Sachlichkeit, Russischer Avantgarde, abstrakter Kunst, Fotografie, Medienkunst und Gegenwartskunst. Da die Präsentation wechselt, ist nicht jedes Werk zu jedem Zeitpunkt ausgestellt.

Ist das Museum Ludwig für Kinder und Familien geeignet?

Ja. Das Museum bietet Familienführungen, Kinderprogramme und Angebote für Schulklassen. Pop Art, große Installationen und farbintensive Werke eignen sich oft als leichter Einstieg.

Ist das Museum Ludwig barrierefrei?

Laut Museum sind die Ausstellungsräume rollstuhlgeeignet und über Aufzüge erreichbar. Es gibt Leihrollstühle und rollstuhlgerechte Toiletten; weitere Details finden Sie auf der offiziellen Barrierefreiheitsseite des Museums.