Kolumba – Kunstmuseum des Erzbistums Köln

Kolumba in Köln ist das Kunstmuseum des Erzbistums Köln und verbindet Kunst von der Spätantike bis zur Gegenwart mit der Geschichte eines Ortes, dessen bauliche Spuren bis in die Römerzeit zurückreichen. Das Museum befindet sich an der Kolumbastraße 4, auf den Überresten der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kirche St. Kolumba. Der Schweizer Architekt Peter Zumthor schuf hier einen Neubau, der mittelalterliche Mauern, archäologische Ausgrabungen und zeitgenössische Architektur zusammenführt. Zu den Beständen zählen frühchristliche Gewebe, mittelalterliche Skulpturen, Malerei und Installationen sowie Künstlerbücher.

Anders als viele Kunstmuseen zeigt Kolumba keine dauerhaft festgelegte Sammlungspräsentation. Die Werke werden jährlich neu zusammengestellt und treten über zeitliche und stilistische Grenzen hinweg miteinander in Beziehung. Zum Rundgang gehören die archäologische Ausgrabungsstätte, die Kapelle „Madonna in den Trümmern“ und Ausstellungsräume, deren Wirkung sich mit dem Tageslicht verändert.

Weil sich die Zusammenstellung jedes Jahr ändert, lohnt vorab der Blick auf die Geschichte des Ortes, die Architektur Peter Zumthors und das Ausstellungskonzept. Tickets, Preise und Eintritt sind am Ende zusammengefasst.

Geschichte

Die Geschichte von Kolumba beginnt 1853 mit der Gründung des Erzbischöflichen Diözesanmuseums durch den Christlichen Kunstverein. Zu den Initiatoren gehörten die Brüder Johann und Friedrich Baudri. Schon 1854 zeigte das Museum seine erste Ausstellung im Kölner Gürzenich, sechs Jahre später bezog es ein eigenes Gebäude mit der Thomaskapelle am heutigen Roncalliplatz.

Anfangs konzentrierte sich die Sammlung auf christliche Kunst, vor allem auf mittelalterliche Skulpturen, Gemälde und liturgische Gegenstände. Von 1891 bis 1906 betreute der Domkapitular Alexander Schnütgen das Museum als Konservator. Seine umfangreiche Privatsammlung mittelalterlicher Kunst vermachte er 1906 der Stadt Köln; sie bildete später die Grundlage des Museum Schnütgen.

Unter Direktor Jakob Eschweiler, der das Museum von 1926 bis 1938 leitete, entstanden erste Ansätze, auch moderne Kunst einzubeziehen. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Museumsgebäude schwer beschädigt, die rechtzeitig ausgelagerte Sammlung blieb jedoch erhalten.

Nach mehreren provisorischen Unterbringungen wurde das Museum 1972 im Kuriengebäude am Roncalliplatz wiedereröffnet. Eine grundlegende Neuausrichtung begann 1989 mit der Übernahme in die unmittelbare Trägerschaft des Erzbistums Köln. Der neue Museumsdirektor Joachim M. Plotzek entwickelte gemeinsam mit Katharina Winnekes, Stefan Kraus und Ulrike Surmann ein Konzept, das mittelalterliche und zeitgenössische Kunst miteinander verband.

Mit der Ausstellung „VATICANA“ 1992 und der 1993 begonnenen Reihe „Wiederbegegnung mit Unbekanntem“ erprobte das Team eine Präsentationsform, die weitgehend auf Objektbeschriftungen und Leihgaben verzichtete. Statt einer chronologischen Kunstgeschichte standen Beziehungen zwischen einzelnen Werken im Mittelpunkt.

1997 gewann Peter Zumthor den Architekturwettbewerb für den Neubau auf dem Gelände der ehemaligen Kirche St. Kolumba. 2004 erhielt das Diözesanmuseum offiziell seinen heutigen Namen. Am 14. September 2007 wurde das neue Museumsgebäude eingeweiht und am folgenden Tag für die Öffentlichkeit geöffnet. Seit 2008 leitet Stefan Kraus das Museum.

Architektur

Kolumba - Kunstmuseum des Erzbistums Köln - Architektur: Unterirdischer Ausgrabungsbereich mit Holzsteg über historischen Ruinen©© Kolumba, Veit Landwehr
Architektur: Holzsteg über den historischen Ausgrabungen unter dem Museumsbau

Der Museumsbau von Peter Zumthor entstand nach zehnjähriger Planungs- und Bauzeit auf einem Gelände, dessen Geschichte bis in die römische Antike reicht. Bei Ausgrabungen zwischen 1973 und 1976 wurden Fundamente mehrerer Vorgängerkirchen sowie Reste römischer Wohngebäude freigelegt. Die ältesten nachgewiesenen Mauern stammen aus dem 1. Jahrhundert.

Zumthors Entwurf übernimmt den unregelmäßigen Grundriss der spätgotischen Kirche St. Kolumba. Die historischen Mauern blieben erhalten und wurden in den Neubau integriert. Dafür entwickelte man einen besonders flachen, warmgrauen Backstein, den sogenannten Kolumba-Stein. Er verbindet sich mit den älteren Mauerteilen aus Naturstein und Ziegeln, ohne deren unterschiedliche Entstehungszeiten zu verdecken.

Im großen archäologischen Raum stehen schlanke Stützen zwischen den freigelegten Fundamenten, ein Steg führt durch die Ausgrabungszone. Die Wände bestehen hier aus durchbrochenem Ziegelmauerwerk, dem sogenannten Filtermauerwerk. Es lässt Außenluft und gedämpftes Tageslicht einströmen und dient zugleich dem Erhalt der historischen Bausubstanz.

In den Neubau eingeschlossen ist die Kapelle „Madonna in den Trümmern“, die Gottfried Böhm 1949/50 für eine im Krieg erhalten gebliebene Marienfigur entwarf. Sie bleibt ein eigenständiger sakraler Raum.

Die darüberliegenden Ausstellungsgeschosse unterscheiden sich deutlich in ihren Proportionen. Neben kleineren Kabinetten gibt es hohe Räume mit großen Fenstern, andere Bereiche werden ausschließlich künstlich beleuchtet. Lehmputz, Terrazzo, Stahl und sorgfältig bearbeitete Oberflächen bestimmen die Materialwahl.

Auch die technische Ausstattung wurde auf die Räume abgestimmt. Geothermie und thermisch aktivierte Bauteile unterstützen die Klimatisierung, viele Installationen sind in Wände und Decken integriert. So bleiben die Räume weitgehend frei von sichtbarer Museumstechnik.

Ausstellungen und Sammlungen

Kolumba versteht sich als Kunstmuseum, das Werke unterschiedlicher Jahrhunderte und Materialien gemeinsam betrachtet. Grundlage der Ausstellungen ist überwiegend die eigene Sammlung. Mittelalterliche Andachtsbilder können neben abstrakter Malerei erscheinen, historische Kunstgegenstände neben zeitgenössischen Installationen. Die Zusammenstellung orientiert sich an inhaltlichen Beziehungen und künstlerischen Fragestellungen, nicht an einer festen zeitlichen Abfolge.

Das Museum bezeichnet sich selbst als „Museum der Nachdenklichkeit“. Dieses Konzept wurde seit den frühen 1990er-Jahren entwickelt. Besucherinnen und Besucher sollen Kunst zunächst unmittelbar betrachten können, bevor kunsthistorische Erklärungen die Wahrnehmung bestimmen. Deshalb verzichtet Kolumba in den Ausstellungsräumen weitgehend auf klassische Beschriftungstafeln.

Stattdessen erhalten Sie ein im Eintrittspreis enthaltenes Taschenbuch mit Informationen zu den ausgestellten Werken und ihrer Anordnung. Führungen sind als Gespräche vor ausgewählten Originalen angelegt.

Die große Sammlungspräsentation wird jährlich erneuert. Kleinere Interventionen, Kabinettausstellungen und Veranstaltungen können die Zusammenstellung während des Ausstellungsjahres verändern. Auch Musik, Literatur, Tanz und Performance gehören zur Museumsarbeit.

Die Architektur ist dabei fester Bestandteil der Präsentation. Lichtverhältnisse, Raumgrößen und Sichtachsen beeinflussen, wie einzelne Kunstwerke wahrgenommen werden. Manche Arbeiten stehen bewusst allein, andere in unmittelbarer Nachbarschaft zu Werken aus ganz anderen Epochen.

Dauerausstellungen

Kolumba - Kunstmuseum des Erzbistums Köln - Ausstellung: Rauminstallation Tragedia Civile von Jannis Kounellis mit Blattgoldwand©© VG Bild-Kunst, Kolumba, Lothar Schnepf
Ausstellung: Tragedia Civile von Jannis Kounellis

Eine klassische Dauerausstellung mit unveränderlicher Objektanordnung gibt es im Kolumba nicht. Das Museum unterscheidet bewusst nicht zwischen einer permanenten Sammlungsschau und zeitlich begrenzten Wechselausstellungen. Nur einige Kunstwerke bleiben dauerhaft an ihrem Platz.

Ein fester Bestandteil des Besuchs ist die archäologische Zone im Erdgeschoss. Hier lassen sich die unterschiedlichen Bauphasen des Geländes nachvollziehen: Reste römischer Wohnhäuser, frühmittelalterliche Fundamentstrukturen und die Mauern der späteren Pfarrkirche. Der Rundgang führt über einen Steg durch diesen Bereich und erlaubt den Blick auf die freigelegten Bauteile.

Zum historischen Bestand gehört auch die Kapelle „Madonna in den Trümmern“. Sie entstand nach der Kriegszerstörung der Kirche und bewahrt die spätgotische Marienfigur, die in den Trümmern erhalten geblieben war. Die Kapelle wird weiterhin für Gottesdienste genutzt.

Im Museumshof befindet sich Hans Josephsohns Skulptur „Große Liegende“. Sie gehört zu den wenigen permanent präsentierten Werken und steht zwischen Bäumen vor den erhaltenen Resten der Kirchenmauer.

In den übrigen Museumsräumen verändern sich Auswahl und Zusammenstellung der Kunstwerke. Die Ausstellungen erschließen sich über ihre räumliche Anordnung, das Taschenbuch und das Gespräch mit den Mitarbeitenden. Wer Kolumba mehrfach besucht, kann dadurch dieselben Sammlungsbereiche in unterschiedlichen Zusammenhängen kennenlernen.

Sammlungen

Kolumba - Kunstmuseum des Erzbistums Köln - Innenhof: Skulptur Große Liegende von Hans Josephsohn©© Kolumba, Lothar Schnepf
Innenhof: Skulptur Große Liegende von Hans Josephsohn

Die Sammlung von Kolumba umfasst Kunst von der Spätantike bis zur Gegenwart. Ihr historischer Schwerpunkt liegt auf christlicher Kunst des Mittelalters, insbesondere auf Skulptur, Tafelmalerei, Goldschmiedearbeiten und liturgischen Gegenständen. Zu den frühen Beständen gehören koptische Textilien und Objekte der christlichen Volksfrömmigkeit.

Unter den mittelalterlichen Werken befinden sich das „Herimannkruzifix“ mit seinem römischen Kopf aus Lapislazuli, der romanische „Kruzifix aus Erp“ und Stefan Lochners „Madonna mit dem Veilchen“. Letztere ist eine Dauerleihgabe des Erzbischöflichen Priesterseminars. Ein weiteres Hauptwerk ist ein romanisches Elfenbeinkruzifix aus dem 12. Jahrhundert, das 1999 mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder und weiterer Förderer erworben wurde.

Seit 2010 besitzt Kolumba außerdem das „Heilig-Geist-Retabel“, einen Nürnberger Flügelaltar aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Die Sammlung umfasst auch umfangreiche Bestände an Rosenkränzen, Andachtsbildern und religiöser Gebrauchskunst. Durch die Schenkung Härle gelangten 1996 zahlreiche mittelalterliche und barocke Skulpturen in das Museum.

Für die Klassische Moderne stehen unter anderem Arbeiten von Andor Weininger, der am Bauhaus in Weimar und Dessau tätig war. Die zeitgenössischen Bestände umfassen Werke und Werkgruppen verschiedener Künstlerinnen und Künstler, darunter raumbezogene Arbeiten von Jannis Kounellis. Ein Schwerpunkt liegt auf Kunst, die Fragen menschlicher Existenz und Wahrnehmung behandelt.

Auch angewandte Kunst gehört zum Sammlungskonzept. Die Werk- und Formensammlung Schriefers und die Keramiksammlung Egner erweiterten den Bestand um zahlreiche Gebrauchsgegenstände und Designobjekte des 20. Jahrhunderts.

Einen eigenen Bereich bildet das Buch als künstlerisches Medium. Die Sammlung Renate König mit mittelalterlichen Handschriften und Buchmalerei wurde 2017 als Schenkung übernommen. Hinzu kommen Künstlerbücher aus der Sammlung Edith und Steffen Missmahl sowie Arbeiten der Leipziger Buchkinder. Seit 2025 gehört auch das verlegerische Gesamtwerk von Josef Kleinheinrich zum Bestand.

Bedeutung und Einordnung

Kolumba unterscheidet sich innerhalb der Kölner Museumslandschaft durch die enge Verbindung von Kunstsammlung, historischem Bauplatz und zeitgenössischer Architektur. Während das Museum Ludwig seinen Schwerpunkt auf Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts legt und das Museum Schnütgen vor allem mittelalterliche Kunst zeigt, führt Kolumba Werke aus diesen Epochen bewusst in gemeinsamen Ausstellungen zusammen.

Das Sammlungskonzept geht auf die Neuausrichtung des früheren Diözesanmuseums seit 1990 zurück. Die kirchliche Trägerschaft bestimmt dabei keinen ausschließlich religiösen Ausstellungsrahmen. Auch abstrakte Malerei, Künstlerbücher und Installationen werden einbezogen, wenn sie Fragen nach menschlicher Erfahrung, Wahrnehmung oder gesellschaftlichen Zusammenhängen aufwerfen.

Architekturgeschichtlich ist das Museum ein Beispiel für das Weiterbauen an einem historischen Ort. Peter Zumthor ließ die mittelalterlichen Mauern und archäologischen Befunde bestehen und machte sie zum Ausgangspunkt des neuen Gebäudes. Die Kapelle von Gottfried Böhm blieb ebenfalls erhalten. Zwei architektonische Positionen des 20. und 21. Jahrhunderts stehen damit in direkter Verbindung zur älteren Baugeschichte.

2013 erhielt Kolumba die „Große Nike“ und die „Nike für Atmosphäre“ des Bundes Deutscher Architekten. Im selben Jahr zeichnete die deutsche Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbandes AICA das Haus als „Museum des Jahres“ aus.

Zum Profil gehört auch ein ressourcenschonender Ausstellungsbetrieb. Das Museum verzichtet weitgehend auf internationale Leihgaben und aufwendig wechselnde Ausstellungsarchitektur. Vorhandenes Mobiliar wird wiederverwendet, die regelmäßige Neuordnung der eigenen Bestände bildet den Ausgangspunkt der Museumsarbeit.

Highlights

In Kolumba lohnt es sich, neben einzelnen Kunstwerken besonders auf die historischen Räume und ihre Verbindung zur Architektur zu achten:

  • Archäologische Ausgrabungszone
    Im Erdgeschoss sind Fundamente aus römischer, frühmittelalterlicher und mittelalterlicher Zeit erhalten. Der Steg durch die Ausgrabung macht die verschiedenen Bauphasen unmittelbar sichtbar.
  • Kapelle „Madonna in den Trümmern“
    Gottfried Böhm entwarf die Kapelle nach dem Zweiten Weltkrieg für eine erhalten gebliebene spätgotische Marienfigur. Sie ist bis heute ein eigenständig genutzter Andachtsraum innerhalb des Museumsgebäudes.
  • Romanisches Elfenbeinkruzifix
    Das Kreuz aus dem 12. Jahrhundert gehört zu den zentralen Werken der Sammlung. Es wurde 1999 erworben und nimmt nach dem Sammlungskonzept des Museums in den Ausstellungen eine besondere Stellung ein.
  • Mittelalterliche Malerei und Skulptur
    Stefan Lochners „Madonna mit dem Veilchen“, das „Herimannkruzifix“ und das „Heilig-Geist-Retabel“ gehören zu den kunsthistorisch wichtigen Beständen. Welche Werke ausgestellt sind, hängt von der jeweiligen Präsentation ab.
  • Filtermauerwerk und Lichtführung
    Die durchbrochenen Ziegelwände erzeugen im archäologischen Raum ein wechselndes Lichtmuster. In den oberen Geschossen bestimmt der Einfall des Tageslichts ebenfalls die Wirkung der Kunstwerke.
  • Handschriften und Künstlerbücher
    Die Sammlung Renate König umfasst mittelalterliche Buchmalerei. Zusammen mit zeitgenössischen Künstlerbüchern zeigt sie, wie unterschiedlich das Buch als Bildträger und Kunstobjekt verwendet wird.
  • Museumshof mit Hans Josephsohns „Großer Liegender“
    Der Hof befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Kirchhofs. Die Skulptur und die erhaltenen Mauern lassen sich hier abseits der Ausstellungsräume betrachten.

Moderne und zeitgenössische Kunst ist der Schwerpunkt des Museum Ludwig, das sich als Ergänzung zum Besuch anbietet. Dort stehen unter anderem Pop Art, Picasso, Expressionismus und Kunst nach 1945 im Mittelpunkt.

Tickets, Preise und Angebote

Das Museum bleibt während der jährlichen Umbauphase im Spätsommer sowie an einzelnen Feiertagen geschlossen. Dazu gehören die Tage von Weiberfastnacht bis einschließlich Aschermittwoch, der 24. und 25. Dezember sowie Silvester und Neujahr. Weitere Abweichungen sind bei Veranstaltungen möglich.

Der Eintritt in das Kolumba Kunstmuseum in Köln kostet 8,00 € für Erwachsene, ermäßigt zahlen Sie 5,00 €. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre haben freien Eintritt. Eine reguläre Gruppenermäßigung gibt es nicht. Im Eintrittspreis ist das Kolumba-Taschenbuch mit Informationen zu den ausgestellten Werken enthalten.

Mit der offiziellen City Card – KölnCard erhalten Sie den ermäßigten Eintrittspreis von 5,00 €. Alternativ bietet das Museum eine Jahreskarte für 30,00 € beziehungsweise ermäßigt 20,00 € an.

Für den Rundgang durch die Kunstsammlung, die archäologische Ausgrabungsstätte und die Architektur sollten Sie ausreichend Zeit einplanen. Wer die Werke in Ruhe betrachten möchte, kann den Besuch entsprechend ausdehnen.

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Adresse, Öffnungszeiten und Kontaktinfos

Um Ihren Besuch im Museum zu planen, finden Sie hier alle wichtigen Informationen zur Adresse, zu den Öffnungszeiten und zu den Kontaktmöglichkeiten vom Kolumba – Kunstmuseum des Erzbistums Köln.

Adresse

Kolumba – Kunstmuseum des Erzbistums Köln
Kolumbastraße 4
50667 Köln Deutschland

Öffnungszeiten

  • Montag
    12:00 – 17:00 Uhr
  • Dienstag geschlossen
  • Mittwoch bis Sonntag
    12:00 – 17:00 Uhr

Kontakt

Häufige Fragen zum Kolumba Köln

Die folgenden Antworten erläutern das Ausstellungskonzept, den Besuch mit Kindern und weitere praktische Fragen zum Museum.

Gibt es im Kolumba eine Dauerausstellung?

Kolumba besitzt keine Dauerausstellung im herkömmlichen Sinn. Die Werke der eigenen Sammlung werden jährlich neu zusammengestellt, während die archäologischen Ausgrabungen, die historische Kapelle und einzelne Kunstwerke dauerhaft zum Museum gehören.

Welche Kunstwerke sind im Kolumba besonders bekannt?

Zu den zentralen Sammlungswerken gehören das romanische Elfenbeinkruzifix, das „Herimannkruzifix“, Stefan Lochners „Madonna mit dem Veilchen“ und das „Heilig-Geist-Retabel“. Da die Präsentation wechselt, sind nicht alle Werke jederzeit ausgestellt.

Ist das Kolumba für Kinder und Familien geeignet?

Ja. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre haben freien Eintritt. Für Kinder- und Jugendgruppen bietet das Museum nach vorheriger Anmeldung kostenlose Führungen und Vermittlungsangebote an.

Kann man im Kolumba fotografieren?

Fotografieren ist für private Zwecke erlaubt. Blitzlicht und Stative sind zum Schutz der Kunstwerke nicht gestattet. Für andere Verwendungszwecke benötigen Sie eine Genehmigung des Museums.

Werden im Kolumba Führungen angeboten?

Das Museum bietet öffentliche und individuell buchbare Führungen an. Geführte Gruppenrundgänge finden grundsätzlich außerhalb der regulären Öffnungszeiten statt und müssen vorab vereinbart werden. Informationen zur Anmeldung finden Sie auf der offiziellen Website.

Ist das Kolumba barrierefrei?

Das Museum ist weitgehend barrierefrei zugänglich. Ein Aufzug verbindet die Ausstellungsgeschosse, die Ausgrabungszone ist über einen Steg erreichbar. Einzelne Räume, darunter das Armarium (Raum 9), sind für Rollstuhlfahrende nur eingeschränkt oder nicht zugänglich. Eine barrierefreie Toilette sowie ein Leihrollstuhl und ein Rollator sind vorhanden.