Museo di Storia Naturale di Venezia

Das Museo di Storia Naturale di Venezia Giancarlo Ligabue ist das Naturkundemuseum Venedigs und liegt im Fontego dei Turchi am Canal Grande. Das Haus gehört zur Fondazione Musei Civici di Venezia und verbindet wissenschaftliche Sammlung, Forschung, Bildung und Ausstellung in einem historischen Palast des Sestiere Santa Croce. Für Besucher ist es einer der wichtigsten Orte in Venedig, um Naturgeschichte, Evolution, Fossilien, Biodiversität und die Geschichte naturwissenschaftlicher Sammlungen zu verstehen.

Im Mittelpunkt stehen umfangreiche zoologische, botanische, paläontologische, mineralogische, ethnografische und historische Sammlungen. Zu den bekanntesten Bereichen gehören die Galleria dei Cetacei, die Ausstellung zur Geschichte des Fontego dei Turchi, die paläontologische Sektion mit Ouranosaurus nigeriensis und Sarcosuchus imperator, Räume zur Entwicklung des naturkundlichen Sammelns und Ausstellungen zur Vielfalt der Lebensformen.

Mehr zur Geschichte des Fontego dei Turchi und zur Sammlung lesen Sie im Folgenden, praktische Angaben zu Tickets, Öffnungszeiten und Eintrittspreisen stehen am Ende bereit.

Geschichte

Die Geschichte des Museums reicht weit über seine eigentliche Gründung hinaus. Ihre Wurzeln liegen in der Sammlung des venezianischen Patriziers Teodoro Correr, der in seinem Haus zwischen San Zandegolà und dem Fontego dei Turchi eine umfangreiche Sammlung zusammengetragen hatte – Kunstwerke, Bücher, Handschriften, Drucke, Waffen, Münzen, Antiken und auch naturkundliche Objekte. Bereits zu Lebzeiten machte er diese Sammlung Gelehrten und Literaten zugänglich.

Nach Corrers Tod 1830 gingen seine Sammlungen, sein Haus und finanzielle Mittel testamentarisch an die Stadt Venedig, mit der klaren Bedingung, daraus ein öffentliches Museum zu machen und die Bestände zu erhalten und zu erweitern. 1836 wurde daraus das Museo Civico e Raccolta Correr. In dieser Phase begannen auch die naturkundlichen Sammlungen stärker zu wachsen, die zuvor nur einen kleineren Teil des Bestandes ausgemacht hatten.

Im 19. Jahrhundert kamen bedeutende naturwissenschaftliche Kollektionen hinzu, darunter die Sammlungen von Nicolò Contarini, Giovanni Miani, Alessandro Pericle Ninni, Giovanni Zanardini und Giovanni Battista Spinelli. Diese Bestände spiegeln die Entwicklung naturkundlicher Forschung in Venedig und im weiteren adriatischen Raum wider, reichen aber auch in außereuropäische Forschungs- und Sammlungszusammenhänge hinein.

Als die Bestände des Museo Civico weiter anwuchsen, wurde eine räumliche Neuordnung notwendig. 1920 fiel die Entscheidung, die historisch-künstlerischen Sammlungen in den Bereich des Markusplatzes zu verlegen – damit trennten sich die kunsthistorischen Bestände endgültig von den naturkundlichen und ethnografischen Sammlungen. Der frei werdende Fontego dei Turchi bot sich als Standort für ein eigenständiges Naturkundemuseum an; der Ingenieur Giorgio Silvio Coen schlug vor, dort die naturwissenschaftlichen Bestände Venedigs zusammenzuführen.

Seit 1923 ist der Fontego dei Turchi Sitz des Museo di Storia Naturale di Venezia. Seinen heutigen Namen trägt es zu Ehren Giancarlo Ligabues, dessen Forschungs- und Sammlungstätigkeit eng mit dem Haus verbunden ist – besonders die paläontologischen Funde aus den Sahara-Expeditionen, darunter Ouranosaurus nigeriensis und Sarcosuchus imperator, prägen das öffentliche Bild des Museums bis heute.

Architektur

Das Museum befindet sich im Fontego dei Turchi, einem der auffälligsten historischen Gebäude am Canal Grande. Der Bau ist ein typisches Beispiel einer venezianischen casa-fondaco, also eines Gebäudetyps, der Wohn-, Handels- und Lagerfunktionen miteinander verband. Errichtet wurde der Fontego in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts von Giacomo Palmieri, dem Stammvater der späteren Familie Pesaro.

Die erste gesicherte Beschreibung des Palastes stammt aus dem Jahr 1381, damals im Zusammenhang mit dem Verkauf durch die Pesaro an die Republik Venedig erwähnt. Es handelte sich um eine große patrizische Residenz mit Wasserzugang, Hof, Brunnen, Treppen, Mezzaninen und Bereichen für Bedienstete. Spätere Berichte beschreiben eine reiche Ausstattung mit Marmor, Brunnen, Säulen und kostbaren Objekten.

Seinen heutigen Namen erhielt der Fontego dei Turchi durch eine wichtige Nutzungsphase ab 1621: Die Republik Venedig wies das Gebäude türkischen Kaufleuten als Wohn- und Handelsort zu, die es bis 1838 nutzten. In dieser Zeit wurde das Gebäude stark verändert, um die Nutzung durch die Kaufleute räumlich zu organisieren und von der venezianischen Stadtbevölkerung zu trennen. Im Erdgeschoss lagen Lagerbereiche, außerdem gab es Räume für Gebet, Alltag und rituelle Reinigung.

Als der Palast 1859 Eigentum der Stadt Venedig wurde, befand er sich in schlechtem Zustand. Ab 1860 wurde er unter der Leitung des Ingenieurs Federico Berchet umfassend wiederhergestellt. Dabei wurden Elemente des mittelalterlichen Erscheinungsbildes rekonstruiert, darunter die beiden seitlichen Türme und die Bekrönung der Fassade – als Grundlage dienten historische Darstellungen, unter anderem Pläne und Drucke früherer Jahrhunderte.

Als Museumsgebäude ist der Fontego dei Turchi besonders wirkungsvoll, weil seine Architektur selbst Teil des Rundgangs ist. Die Fassade, der Bezug zum Canal Grande und die Geschichte als Handels- und Repräsentationsort verbinden sich mit dem naturkundlichen Inhalt des Museums. Das Gebäude erinnert daran, dass wissenschaftliche Sammlungen in Venedig nicht isoliert entstanden, sondern aus Handel, Reisen, Sammeln, städtischer Bildung und bürgerlicher Museumsgründung hervorgingen.

Ausstellungen und Sammlungen

Das Museum versteht sich nicht nur als Ausstellungsort, sondern als wissenschaftliche Einrichtung. Ausgangspunkt sind die eigenen Sammlungen, die durch Forschung, Restaurierung, Präparation, Katalogisierung und Vermittlung erschlossen werden. Es arbeitet mit Fachpersonal verschiedener naturwissenschaftlicher Disziplinen und bietet Bildungsangebote, Beratung, Forschung und wissenschaftliche Dienste an.

Die Ausstellung ist modern aufgebaut und richtet sich an unterschiedliche Besuchergruppen. Sie verbindet klassische Originalobjekte mit didaktischen Elementen, räumlichen Inszenierungen, taktilen Zugängen und multimedialen Vermittlungsformen. Dadurch werden Themen wie Evolution, Biodiversität, Fossilien, Sammelgeschichte, Anpassung, Wissenschaftsgeschichte und venezianische Naturforschung verständlich gemacht.

Der Rundgang beginnt im Erdgeschoss mit zwei wichtigen Bereichen. Die Galleria dei Cetacei zeigt das Skelett einer Finnwalart und eines jungen Pottwals. Der zweite Bereich widmet sich dem Fontego dei Turchi selbst und erklärt die Geschichte des Gebäudes, auch durch eine taktile Erkundung – der Besuch beginnt also nicht nur mit Naturgeschichte, sondern auch mit der Geschichte des Ortes.

Im zweiten Obergeschoss befinden sich drei Hauptbereiche, die jeweils wie ein eigenes kleines Museum funktionieren. Sulle tracce della vita behandelt Fossilien und Paläontologie. Raccogliere per stupire, raccogliere per studiare erklärt die Entwicklung des naturkundlichen Sammelns und die Entstehung wissenschaftlicher Museologie. Le strategie della vita widmet sich der Vielfalt der Lebensformen und den Anpassungsstrategien von Organismen.

Dauerausstellung

Im Erdgeschoss führt die Galleria dei Cetacei in die Welt der Meeressäuger ein. Die Skelette eines großen Wals und eines jungen Pottwals machen die Dimensionen dieser Tiere anschaulich und stellen zugleich eine Verbindung zum Meer her, das für Venedig und die Lagune seit jeher grundlegend ist.

Der Bereich zum Fontego dei Turchi erklärt die Geschichte des Gebäudes – nicht nur als Hülle des Museums, sondern als historisches Objekt für sich. Besucher erfahren, wie aus einer mittelalterlichen Handels- und Wohnarchitektur ein Museum wurde und wie sich die verschiedenen Nutzungsphasen in der Geschichte des Gebäudes niederschlagen.

Ein zentraler Abschnitt ist Sulle tracce della vita. Dieser Bereich folgt der Geschichte des Lebens über Fossilien und geologische Zeiträume, von frühen sichtbaren Lebensformen bis zum Menschen. Besonders bekannt ist die Abteilung zur Expedition Giancarlo Ligabues in den Ténéré, im Gebiet Gadoufaoua im Niger. Die Expedition von 1972/73, in Zusammenarbeit mit Philippe Taquet vom Pariser Naturkundemuseum, brachte bedeutende Funde ans Licht: ein fast vollständiges Skelett von Ouranosaurus nigeriensis und den Schädel des riesigen Krokodil-Verwandten Sarcosuchus imperator.

Der Bereich Raccogliere per stupire, raccogliere per studiare widmet sich der Geschichte des Sammelns: wie aus Wunderkammern, kuriosen Objektsammlungen und Reisen allmählich wissenschaftlich geordnete Naturkundesammlungen wurden. Venezianische Forscher und Sammler wie Giovanni Miani, Giuseppe De Reali und Giancarlo Ligabue spielen dabei eine wichtige Rolle.

Le strategie della vita erklärt die Vielfalt der Organismen und ihre Anpassung an Umweltbedingungen – Ernährung, Energiefluss, Fotosynthese, Nahrungsketten, Räuber, Pflanzenfresser und Zersetzer im Zusammenhang mit den Überlebensstrategien des Lebens. Der Abschnitt zeigt, wie unterschiedlich Lebewesen auf ähnliche biologische Probleme reagieren.

Sammlung

Die Sammlungen bilden den Kern des Museums – Grundlage nicht nur der Ausstellung, sondern auch der Forschung, Katalogisierung, Präparation und Bildungsarbeit. Insgesamt umfasst der wissenschaftliche Bestand mehr als zwei Millionen Objekte, zusammengesetzt aus historischen Sammlungen, späteren Schenkungen, Deposita, Erwerbungen und Forschungsbeständen.

Ein großer Teil geht auf lokale Naturforschung zurück. Diese Bestände dokumentieren die Naturgeschichte Venedigs, der Lagune, des Veneto und angrenzender Räume und sind wichtige Zeugnisse für die Veränderung von Landschaften, Tier- und Pflanzenwelt im Laufe der Zeit. Andere Sammlungen stammen aus Reisen und Expeditionen und haben paläontologischen, ethnologischen, anthropologischen oder geografischen Charakter.

Besonders stark vertreten sind zoologische Sammlungen: entomologische Bestände, darunter eine bedeutende Sammlung von Hautflüglern, außerdem ornithologische und malakologische Sammlungen. In der Botanik sind historische Herbarien, Algen und eine Pilzsammlung von Bedeutung. Diese Bestände zeigen die Breite naturwissenschaftlicher Sammlungspraxis vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Zu den historischen Beständen gehören unter anderem Sammlungen von Olivi, Contarini, Nardo, Trois, Spinelli, Zanardini, Innocente sowie Alessandro Pericle Ninni und Emilio Ninni. Später kamen bedeutende Sammlungen hinzu, darunter die entomologische Sammlung Giordani Soika, die Sammlung Bisacco Palazzi, die malakologische Sammlung Cesari, die Sammlung Ligabue und die ornithologische Sammlung Perale.

Auch ethnologische Bestände gehören zum Museum, darunter afrikanische Sammlungen von Giovanni Miani, Giuseppe De Reali und Forin. Sie sind historisch bedeutsam, müssen aber zugleich im Kontext von Forschungsgeschichte, Reisen, kolonialen Strukturen und Sammlungspraktiken gelesen werden. Das Museum macht dadurch nicht nur Natur, sondern auch die Geschichte des Sammelns selbst zum Thema.

Bedeutung und Einordnung

Innerhalb der venezianischen Museumslandschaft nimmt das Naturkundemuseum eine besondere Stellung ein. Während viele Museen der Stadt Kunst, Architektur, Palastkultur oder politische Geschichte behandeln, konzentriert sich dieses Haus auf Naturgeschichte, wissenschaftliche Sammlung und die Beziehungen zwischen Mensch, Umwelt und Forschung.

Seine Bedeutung liegt zunächst im Umfang und in der Breite der Sammlungen. Mit mehr als zwei Millionen Objekten besitzt es einen Bestand, der Forschung, Lehre und Ausstellung gleichermaßen trägt. Die Sammlungen dokumentieren lokale Naturgeschichte ebenso wie internationale Expeditionen und spiegeln damit unterschiedliche Formen wissenschaftlicher Arbeit: Beobachtung, Klassifikation, Präparation, Vergleich und Interpretation.

Der Standort im Fontego dei Turchi verstärkt diese Bedeutung. Das Gebäude erzählt selbst von Handel, Mobilität, kulturellem Austausch und städtischer Geschichte. In Verbindung mit den naturkundlichen und ethnografischen Sammlungen entsteht ein Museum, das Venedig nicht nur als Kunststadt zeigt, sondern als Ort von Forschung, Handel, Reisebewegungen und wissenschaftlicher Institutionenbildung.

Wichtig ist auch die Verbindung von historischer Sammlung und aktueller Arbeit. Das Museum bewahrt und restauriert Objekte, katalogisiert seine Bestände, betreibt Forschung, unterhält ein Labor für biologische Präparationen und bietet wissenschaftliche Bildung an. Es ist damit kein reines Schaumuseum, sondern eine aktive naturwissenschaftliche Einrichtung innerhalb der Musei Civici di Venezia.

Für Besucher bietet es einen deutlichen Gegenpol zu den klassischen Kunstmuseen Venedigs: Fossilien, Skelette, Tiere, Pflanzen, Sammlungsräume und naturwissenschaftliche Ordnungssysteme erweitern das Verständnis der Stadt. Venedig erscheint hier nicht nur als Zentrum von Kunst und Architektur, sondern auch als Ort, an dem Natur, Wissenschaft, Lagune, Meer und globale Sammelgeschichte zusammenkommen.

Highlights

Zu den besonderen Höhepunkten des Museums gehören Exponate und Räume, die Naturgeschichte, Forschung und die Geschichte des Sammelns besonders anschaulich machen. Besonders sehenswert sind:

  • Ouranosaurus nigeriensis
    Das fast vollständige Skelett des Dinosauriers gehört zu den bekanntesten Exponaten des Museums. Es stammt aus den Sahara-Funden der Ligabue-Expedition und macht die paläontologische Bedeutung des Hauses sichtbar.
  • Sarcosuchus imperator
    Der Schädel des riesigen ausgestorbenen Krokodil-Verwandten gehört zu den eindrucksvollen Funden aus dem Gebiet Gadoufaoua im Niger. Zusammen mit dem Ouranosaurus bildet er einen zentralen Schwerpunkt der paläontologischen Ausstellung.
  • Galleria dei Cetacei
    Die Skelette eines großen Wals und eines jungen Pottwals führen in die Welt der Meeressäuger ein. Der Bereich verbindet Naturgeschichte mit dem maritimen Kontext Venedigs und der Lagune.
  • Fontego dei Turchi
    Das Gebäude selbst gehört zu den wichtigsten Teilen des Besuchs. Die mittelalterliche casa-fondaco am Canal Grande erzählt von Handel, Repräsentation, osmanischen Kaufleuten und der späteren Umwandlung in ein Museum.
  • Raccogliere per stupire, raccogliere per studiare
    Dieser Bereich zeigt, wie sich aus Wunderkammern und kuriosen Sammlungen eine wissenschaftliche Museologie entwickelte. Er ist besonders wichtig, um die Geschichte naturkundlicher Museen zu verstehen.
  • Sammlungen von Miani, De Reali und Ligabue
    Die Bestände dieser Forscher und Sammler verbinden Venedig mit Reisegeschichte, Expeditionen, Ethnografie und wissenschaftlicher Sammlungspraxis. Sie zeigen, wie stark Naturkunde auch mit historischen Blickweisen auf außereuropäische Räume verbunden war.
  • Le strategie della vita
    Dieser Ausstellungsbereich erklärt Anpassung, Ernährung, Energiefluss und Biodiversität. Er macht biologische Zusammenhänge nicht abstrakt, sondern über konkrete Beispiele und Sammlungsobjekte nachvollziehbar.

Wer den naturwissenschaftlichen Blick auf Venedig erweitern möchte, kann den Besuch gut mit dem Museo del Vetro auf Murano oder dem Museo Correr verbinden. Das Museo del Vetro zeigt Material-, Technik- und Handwerksgeschichte, während das Museo Correr einen historischen Zugang zur städtischen Sammlungstradition eröffnet, aus der auch die naturkundlichen Bestände hervorgegangen sind.

Tickets, Preise und Angebote

Tickets für das Museo di Storia Naturale di Venezia Giancarlo Ligabue in Venedig kosten 15,00 € für Erwachsene. Ermäßigte Eintrittskarten sind für 7,50 € erhältlich. Die Ermäßigung gilt für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 14 Jahren sowie für Studierende. Ihre Tickets können Sie bequem vorab online kaufen. Beim Kauf müssen Sie ein festes Zeitfenster für Ihren Besuch auswählen.

Wenn Sie den Besuch des Naturhistorischen Museums mit weiteren Sehenswürdigkeiten verbinden möchten, empfiehlt es sich, den offiziellen Museum Pass – Musei Civici di Venezia zu kaufen. Er umfasst neben dem Eintritt in das Museo di Storia Naturale auch den Zugang zu weiteren städtischen Museen in Venedig und lohnt sich insbesondere für Besucher, die mehrere Museen besichtigen möchten. Eine gute Alternative ist der Turbopass Venedig. Er eignet sich besonders für Besucher, die neben Museen auch weitere Sehenswürdigkeiten besichtigen sowie an verschiedenen Sightseeing-Angeboten und Touren in Venedig teilnehmen möchten.

Für den Rundgang durch das Museum sollten Sie etwa 1 bis 1,5 Stunden einplanen.

Museen in der Umgebung vom Museo di Storia Naturale di Venezia

Wer nach Dinosauriern und Walskeletten den Kopf wieder auf venezianische Kunst und Geschichte einstellen möchte, muss dafür kaum die Straßenseite wechseln. Rund um das Museum liegen weitere Häuser, die einen ganz eigenen Blick auf die Lagunenstadt eröffnen – von Kunstgeschichte bis Alltagskultur.

Entfernung: 0,27 km

Ca’ Pesaro - Venedig - Außenansicht: Die prachtvolle barocke Fassade der Galleria Internazionale d'Arte Moderna direkt am Canal GrandeKIKI-modifiziert
Ca’ Pesaro - Außenansicht

Entfernung: 0,31 km

Fondazione Prada Venezia - Außenansicht: Die elegante Barockfassade des historischen Palastes Ca' Corner della Regina direkt am Canal Grande.KIKI-modifiziert
Fondazione Prada Venezia (Ca' Corner della Regina) - Außenansicht

Entfernung: 0,46 km

Galleria Giorgio Franchetti alla Ca' d'Oro - Venedig - Außenansicht: Die prächtige gotische Marmorfassade des historischen Palastes direkt am Canal Grande©© Tajchman, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Galleria Giorgio Franchetti alla Ca' d'Oro - Außenansicht

Adresse, Öffnungszeiten und Kontaktinfos

Um Ihren Besuch im Museum zu planen, finden Sie hier alle wichtigen Informationen zur Adresse, zu den Öffnungszeiten und zu den Kontaktmöglichkeiten vom Museo di Storia Naturale di Venezia.

Adresse

Museo di Storia Naturale di Venezia Giancarlo Ligabue
Santa Croce 1730
30135 Venedig
Italien

Öffnungszeiten

  • 01.06. – 31.09.
    10:00 – 18:00 Uhr
  • 01.10. – 31.05.
    10:00 – 17:00 Uhr

Kontakt

Häufige Fragen zum Museo di Storia Naturale di Venezia

Wer einen Besuch plant oder sich für Naturgeschichte, Fossilien und wissenschaftliche Sammlungen interessiert, stößt meist auf ähnliche Fragen. Die folgenden Antworten geben einen schnellen Überblick über die wichtigsten Informationen zum Naturkundemuseum Venedig.

Was ist das Museo di Storia Naturale di Venezia?

Das Naturkundemuseum Venedigs. Es zeigt Fossilien, Tierpräparate, botanische, zoologische, paläontologische und ethnografische Sammlungen sowie Ausstellungen zur Evolution und Biodiversität.

Wo befindet sich das Naturkundemuseum Venedig?

Im Fontego dei Turchi am Canal Grande im Sestiere Santa Croce. Die Adresse lautet Santa Croce 1730, 30135 Venedig.

Warum enthält das Museum den Namen Giancarlo Ligabue?

Der Name erinnert an Giancarlo Ligabue, dessen Forschungs- und Sammlungstätigkeit eng mit dem Haus verbunden ist. Besonders bekannt sind die paläontologischen Funde aus Niger, darunter Ouranosaurus nigeriensis und Sarcosuchus imperator.

Was sollte man in dem Museum nicht verpassen?

Besonders sehenswert sind Ouranosaurus nigeriensis, Sarcosuchus imperator, die Galleria dei Cetacei, der Bereich zur Geschichte des Fontego dei Turchi und die Ausstellung zur Entwicklung naturkundlicher Sammlungen.

Ist das Museum für Kinder geeignet?

Ja. Viele Themen werden anschaulich über Fossilien, Skelette, Tiere, Modelle, Räume und didaktische Stationen vermittelt, was das Haus gut für Familien und Kinder macht.

Welche Sammlungen besitzt das Museum?

Mehr als zwei Millionen Objekte, darunter zoologische, botanische, paläontologische, malakologische, entomologische, ornithologische, ethnografische und historische Sammlungen.

Gehört das Museum zu den Musei Civici di Venezia?

Ja. Das Museo di Storia Naturale di Venezia Giancarlo Ligabue ist Eigentum der Stadt Venedig und Teil der Fondazione Musei Civici di Venezia.