Galleria Giorgio Franchetti alla Ca‘ d’Oro

Die Galleria Giorgio Franchetti alla Ca‘ d’Oro in Venedig ist ein staatliches Kunstmuseum in einem der bekanntesten spätgotischen Paläste am Canal Grande. Die Ca‘ d’Oro befindet sich im Sestiere Cannaregio und ist schon durch ihre Fassade ein eigener Teil des Museumsbesuchs. Der Name bedeutet „Goldenes Haus“ und erinnert an die frühere farbige und vergoldete Ausstattung der Außenseite.

Im Inneren zeigt die Galleria die Sammlung des Barons Giorgio Franchetti, ergänzt durch Werke aus staatlichen Beständen, aus aufgehobenen oder abgebrochenen venezianischen Kirchen und aus anderen Museen. Zu den wichtigsten Bereichen gehören Malerei, Skulptur, Bronzen, Medaillen, Wandteppiche, Möbel, Freskenfragmente und Kunsthandwerk. Im Zentrum steht Andrea Mantegnas San Sebastiano, für den Franchetti im Palast eine eigene Marmorkapelle anlegen ließ.

Geschichte, Architektur und Sammlung der Ca‘ d’Oro stehen im Mittelpunkt der folgenden Abschnitte, ergänzt am Ende durch die praktischen Angaben zu Tickets, Öffnungszeiten und Eintrittspreisen.

Geschichte

Die Geschichte der Galleria Giorgio Franchetti alla Ca‘ d’Oro beginnt mit dem Palast selbst. Die Ca‘ d’Oro wurde zwischen 1421 und 1440 für Marino Contarini errichtet, einen reichen venezianischen Kaufmann. Am Bau arbeiteten lombardische und venezianische Werkleute, darunter Matteo Raverti, Giovanni Bon und Bartolomeo Bon. Die Fassade erhielt eine reiche farbige und vergoldete Ausstattung. Daher wurde der Palast nicht nach der Familie Contarini, sondern als Ca‘ d’Oro, also als „Goldenes Haus“, bekannt.

Im Laufe der Jahrhunderte wechselte das Gebäude mehrfach den Besitzer und wurde verändert. Teile der ursprünglichen Ausstattung gingen verloren, einzelne Architekturelemente wurden abgebaut oder verkauft. Als Giorgio Franchetti die Ca‘ d’Oro 1894 erwarb, war der Palast bereits stark verändert. Franchetti begann mit einer aufwendigen Restaurierung, um die spätgotische Wirkung des Gebäudes wieder stärker sichtbar zu machen und den Palast als Ort für seine Kunstsammlung vorzubereiten.

Giorgio Franchetti wurde 1865 in Turin geboren und starb 1922 in Venedig. Er war Sammler, Mäzen und eng mit der Geschichte der Ca‘ d’Oro verknüpft. Seine Sammlung umfasste Möbel, Gemälde, Medaillen, Wandteppiche, Bronzen und Skulpturen. 1916 schenkte er dem italienischen Staat den Palast und den Kern seiner Sammlung. Sein Ziel war ein öffentliches Museum, in dem Architektur und Kunstsammlung zusammen erfahrbar bleiben.

Nach Franchettis Tod wurde die Sammlung durch weitere Werke ergänzt. 1923 kam ein zusätzlicher Nachlass der Erben hinzu. 1927 wurde die Galleria Giorgio Franchetti alla Ca‘ d’Oro als Museum eröffnet. Seitdem bewahrt sie nicht nur die Sammlung Franchetti, sondern auch staatliche Kunstwerke, die aus venezianischen Kirchen, öffentlichen Gebäuden und anderen Museumskontexten stammen.

Die Galleria ist deshalb kein reines Sammlermuseum im privaten Sinn. Sie verbindet Franchettis persönlichen Geschmack mit einer breiteren venezianischen Kunstgeschichte, besonders der Renaissance. Der Palast selbst bleibt dabei mehr als eine Hülle: Franchettis Restaurierung, der Hof, das Mosaik, die Kapelle für Mantegna und die Raumfolge gehören zur Identität des Museums.

Architektur

Die Ca‘ d’Oro gehört zu den wichtigsten spätgotischen Palästen Venedigs. Ihre Fassade zum Canal Grande ist durch Maßwerk, Loggien, feine Steinornamente und eine auffällige Asymmetrie geprägt. Diese Asymmetrie hängt mit dem Grundstück und der Baugeschichte zusammen. Der Palast entstand auf einem älteren Bauplatz und entwickelte sich nicht als streng regelmäßiger Neubau.

Der Bau verbindet venezianische Palastform mit dekorativer Steinbearbeitung. Besonders die offenen Loggien, die schlanken Säulen, die Vierpässe und die feinen Durchbrechungen zeigen den Charakter der venezianischen Spätgotik. Die ursprüngliche Wirkung war farbiger als heute. Rote, blaue, schwarze, weiße und goldene Akzente verstärkten die Architektur und gaben dem Palast seinen Namen.

Für das Innere prägend ist die Struktur der venezianischen casa fondaco. Diese Bauform verband Wohnen, Repräsentation, Warenverkehr und Zugang zum Wasser. Die Ca‘ d’Oro bewahrt diese Grundstruktur noch im Gesamtaufbau. Das Erdgeschoss öffnet sich zum Canal Grande, während die oberen Geschosse repräsentative Räume aufnehmen.

Ein eigener Schwerpunkt ist der Hof. Giorgio Franchetti ließ ihn im Zuge seiner Restaurierung neu ordnen und mit einem Bodenmosaik aus antiken Marmoren gestalten. Das Mosaik ist in opus sectile gearbeitet und erinnert an frühchristliche, byzantinische und kosmateske Vorbilder. Franchetti entwarf und realisierte große Teile dieses Bodens selbst. Der Hof ist dadurch nicht nur architektonischer Zwischenraum, sondern ein sehr persönlicher Teil seines Museumsprojekts.

In diesem Hof befindet sich auch die originale vera da pozzo, der Brunnenkopf von Bartolomeo Bon aus dem Jahr 1427. Franchetti kaufte ihn auf dem Kunstmarkt zurück und brachte ihn wieder an seinen ursprünglichen Ort. Im Atrium ruhen unter einem Porphyrstein die Aschen Giorgio Franchettis. Damit verbindet der Palast seine mittelalterliche Baugeschichte unmittelbar mit der Geschichte seines modernen Stifters.

Ausstellungen und Sammlungen

Die Galleria Giorgio Franchetti alla Ca‘ d’Oro zeigt Kunstwerke aus mehreren Gattungen und Epochen. Der Kern ist die Sammlung Franchetti, doch der Bestand wurde seit der Eröffnung 1927 erweitert. Hinzu kamen Renaissancewerke aus aufgehobenen oder abgebrochenen Kirchen, staatliche Kunstwerke und Sammlungsgruppen aus anderen venezianischen Museen.

Der Rundgang führt über zwei Hauptgeschosse. Im ersten Obergeschoss stehen Franchettis Sammlung, Renaissance-Skulptur, Bronzen und Mantegnas San Sebastiano im Vordergrund. Im zweiten Obergeschoss begegnen Besucher Gemälden, Freskenfragmenten und einem größeren Bestand niederländischer und flämischer Malerei. Die Räume verbinden die Präsentation der Kunst mit dem Blick auf den Canal Grande und die Architektur des Palastes.

Das Museum steht in engem Bezug zum venezianischen Renaissancekontext. Es zeigt nicht nur Gemälde, sondern auch Skulpturen, Reliefs und Fragmente, die ursprünglich für Kirchen, Fassaden, Grabmäler oder andere architektonische Zusammenhänge geschaffen wurden. So wird Kunst nicht als isoliertes Objekt präsentiert, sondern als Teil einer Stadt, deren Gebäude einst stark mit Malerei und Skulptur ausgestattet waren.

Ein eigener Bereich sind die Freskenfragmente im portego des zweiten Obergeschosses. Sie dokumentieren eine heute weitgehend verlorene Praxis: Fassadenmalerei im Venedig des 16. Jahrhunderts. Zu den bedeutendsten Fragmenten gehören die Reste der Fresken, die der junge Tizian 1508 an der Seitenfassade des Fondaco dei Tedeschi ausführte. Nach ihrem Abnehmen im Jahr 1967 wurden sie in der Ca‘ d’Oro aufbewahrt.

Seit 1992 besitzt die Galleria zudem eine Abteilung zur venezianischen Keramik im benachbarten Palazzo Duodo. Damit erweitert sich der Blick vom Sammeln von Gemälden und Skulpturen auf Kunsthandwerk und materielle Kultur.

Dauerausstellungen

Die Dauerausstellung ist stark von Giorgio Franchettis Sammlungs- und Museumsverständnis geprägt. Sein zentrales Werk war Andrea Mantegnas San Sebastiano. Für dieses Gemälde ließ Franchetti eine eigene Kapelle mit Marmorverkleidung schaffen. Das Bild steht nicht einfach in einer Gemäldegalerie, sondern in einem architektonisch gefassten Raum, der seine isolierte, konzentrierte Wirkung verstärkt.

Im portego des ersten Obergeschosses werden bedeutende Renaissance-Skulpturen gezeigt. Dazu gehören Tullio Lombardos Doppio ritratto, der Busto di fanciullo von Gian Cristoforo Romano und Jacopo Sansovinos Relief Madonna del bacio. Diese Werke zeigen unterschiedliche Formen der Renaissanceplastik: Porträt, Andachtsbild, Relief und Bezug auf antike Vorbilder.

Auch die Bronzen gehören zu den bedeutenden Beständen. Hervorzuheben sind Reliefs von Andrea Riccio aus der Kirche Santa Maria dei Servi sowie der Apollo von Pier Jacopo Bonacolsi, genannt l’Antico. Gerade bei den Bronzen wird deutlich, wie stark sich die Renaissance mit Antike, Kleinplastik, Sammlerkultur und technischer Präzision auseinandersetzte.

Im zweiten Obergeschoss stehen Malerei und Freskenfragmente stärker im Mittelpunkt. Neben den Tizian-Fragmenten vom Fondaco dei Tedeschi sind dort Werke zu sehen, die die venezianische und oberitalienische Kunstgeschichte aus unterschiedlichen Perspektiven ergänzen. Die Sammlung umfasst auch toskanische und mittelitalienische Tafelbilder, die für venezianische öffentliche Sammlungen eher selten sind.

Ein eigener Bestand gilt der niederländischen und flämischen Malerei. Dieser Bereich kam als Ergänzung zur Sammlung des Barons in die Ca‘ d’Oro. Zu den bekannten Werken gehören die kleine Crocifissione, die Jan van Eyck zugeschrieben wird, sowie Anthonis van Dycks Ritratto di Marcello Durazzo. Ergänzt wird die Pinakothek durch Tizians Venere allo specchio, Paris Bordones Venere dormiente und zwei venezianische Veduten von Francesco Guardi.

Sammlungen

Die Sammlung der Galleria Giorgio Franchetti alla Ca‘ d’Oro ist aus mehreren Schichten entstanden. Die erste Schicht ist der persönliche Bestand Giorgio Franchettis. Er sammelte nicht enzyklopädisch, sondern mit Blick auf die Wirkung der Kunst im Palast. Viele Werke wurden so ausgewählt und platziert, dass sie mit Architektur, Raum und Material zusammenarbeiten.

Die zweite Schicht besteht aus staatlichen Werken, die nach der Eröffnung des Museums hinzukamen. Dazu gehören Skulpturen, Bronzen, Medaillen, Fresken, Gemälde und Kunsthandwerk. Viele dieser Werke stammen aus venezianischen Kirchen oder aus Gebäuden, die aufgehoben, verändert oder zerstört wurden. Die Ca‘ d’Oro wurde damit zu einem Ort, an dem verstreute Zeugnisse der venezianischen Kunstgeschichte erhalten blieben.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Renaissance-Skulptur. Tullio Lombardo, Jacopo Sansovino, Gian Cristoforo Romano, Andrea Riccio und Pier Jacopo Bonacolsi zeigen unterschiedliche Richtungen der Bildhauerei und Kleinplastik zwischen Venedig, der Lombardei, Mittelitalien und antiken Vorbildern. Dieser Bestand macht die Galleria zu einem bedeutenden Ort für Skulptur in Venedig.

Die Malerei reicht von italienischen Tafelbildern bis zu venezianischen, niederländischen und flämischen Werken. Der Bestand ist nicht so groß wie in den Gallerie dell’Accademia, aber er ist konzentriert und durch mehrere Einzelwerke von hoher kunsthistorischer Bedeutung geprägt. Mantegna, Tizian, Paris Bordone, Francesco Guardi, Van Dyck und die Jan van Eyck zugeschriebene Crocifissione bilden dabei die bekanntesten Bezugspunkte.

Zur Sammlung gehören auch Medaillen, Möbel, Wandteppiche, Bronzetti und dekorative Künste. Der medaillistische und numismatische Bestand richtet sich vor allem an Spezialisten; die Keramikabteilung im Palazzo Duodo erweitert den Blick auf venezianische Produktion jenseits der Malerei. Die Galleria ist damit kein reines Gemäldemuseum, sondern ein Haus für Kunst, Sammlungsgeschichte und venezianische Objektkultur.

Bedeutung und Einordnung

Die Galleria Giorgio Franchetti alla Ca‘ d’Oro nimmt in Venedig eine eigene Position ein. Sie ist kleiner und konzentrierter als große Häuser wie die Gallerie dell’Accademia, verbindet aber drei Ebenen sehr eng: spätgotische Architektur, private Sammlung und staatliche Museumsgeschichte.

Die Ca‘ d’Oro selbst gehört zu den bedeutendsten Palastbauten am Canal Grande. Sie zeigt eine Form venezianischer Spätgotik, die mit Licht, Durchbrechung, Farbe und repräsentativer Wasserlage arbeitet. Schon der Bau macht deutlich, wie eng Architektur und Handelsreichtum im Venedig des 15. Jahrhunderts zusammenhingen.

Giorgio Franchettis Rolle ist für das Museum zentral. Er behandelte den Palast nicht nur als Gebäude, sondern als zukünftiges Museum. Seine Restaurierung, seine Rückkäufe, der Hof mit Mosaik, die Platzierung des Brunnenkopfes und die Kapelle für Mantegna zeigen ein Sammlungsverständnis, das Kunst und Raum bewusst zusammendenkt.

Für die venezianische Kunstgeschichte ist die Galleria auch deshalb bedeutend, weil sie Werke bewahrt, die aus verlorenen oder veränderten Zusammenhängen stammen. Die Freskenfragmente vom Fondaco dei Tedeschi und die Skulpturen aus kirchlichen Kontexten machen sichtbar, dass Venedig früher stärker mit Wandmalerei, Außenbildern und plastischer Ausstattung geprägt war, als es heute im Stadtbild noch erkennbar ist.

Im Vergleich zu anderen venezianischen Museen bietet die Galleria Giorgio Franchetti alla Ca‘ d’Oro einen kompakten, aber vielschichtigen Zugang. Sie ist Kunstmuseum, Palastmuseum und Denkmal zugleich. Wer Venedig über Malerei hinaus verstehen möchte, findet hier einen Ort, an dem Architektur, Sammlung, Restaurierung und Erinnerung dicht zusammenliegen.

Highlights

Zu den Höhepunkten der Galleria Giorgio Franchetti alla Ca‘ d’Oro gehören Werke, Räume und Sammlungsteile, die den Charakter des Museums besonders klar zeigen:

  • Die Ca‘ d’Oro am Canal Grande
    Die spätgotische Fassade mit Loggien, Maßwerk und feiner Steinbearbeitung gehört zu den bekanntesten Palastansichten Venedigs. Der Name erinnert an die ursprüngliche Farb- und Goldfassung.
  • Andrea Mantegnas San Sebastiano
    Das Gemälde ist das Zentrum der Sammlung Franchetti. Der eigens dafür geschaffene Marmorraum verstärkt die Wirkung des isolierten Heiligenbildes.
  • Der Hof mit Bodenmosaik
    Giorgio Franchetti gestaltete den Hof mit antiken Marmoren als Verweis auf frühchristliche, byzantinische und kosmateske Vorbilder. Der Raum zeigt, wie stark Franchetti Architektur, Material und Sammlung zusammendachte.
  • Die vera da pozzo von Bartolomeo Bon
    Der Brunnenkopf von 1427 gehört zur ursprünglichen Ausstattung des Palastes. Franchetti kaufte ihn zurück und brachte ihn wieder in die Ca‘ d’Oro.
  • Renaissance-Skulpturen im ersten Obergeschoss
    Tullio Lombardos Doppio ritratto, Sansovinos Madonna del bacio und der Busto di fanciullo von Gian Cristoforo Romano gehören zu den bedeutenden plastischen Werken des Hauses.
  • Bronzen und Kleinplastik
    Werke von Andrea Riccio und Pier Jacopo Bonacolsi zeigen die Verbindung von Renaissancekunst, Antikenrezeption und Sammlerkultur.
  • Freskenfragmente vom Fondaco dei Tedeschi
    Die Fragmente der 1508 von Tizian geschaffenen Fassadenmalerei dokumentieren eine heute weitgehend verlorene Seite der venezianischen Stadtgestaltung.
  • Flämische und niederländische Malerei
    Werke wie die kleine Crocifissione, die Jan van Eyck zugeschrieben wird, und Van Dycks Ritratto di Marcello Durazzo erweitern den Blick über die venezianische Kunst hinaus.

Wer den Besuch kunsthistorisch erweitern möchte, kann die Galleria Giorgio Franchetti alla Ca‘ d’Oro gut mit den Gallerie dell’Accademia verbinden. Dort steht die Entwicklung der venezianischen Malerei breiter im Mittelpunkt, während die Ca‘ d’Oro Sammlung, Palastarchitektur und einzelne Werke in einem konzentrierten historischen Zusammenhang zeigt.

Tickets, Preise und Angebote

Tickets für die Galleria Giorgio Franchetti alla Ca‘ d’Oro in Venedig kosten 6,00 € für Erwachsene, ermäßigt 2,00 €.

Der Rundgang führt durch den gotischen Palazzo am Canal Grande und die Sammlung Giorgio Franchettis. Wer den Besuch mit einem weiteren staatlichen Museum verbinden möchte, kann das Kombiticket mit dem Museo di Palazzo Grimani wählen.

Für die den Besuch im Ca‘ d’Oro sollten Sie etwa 1 bis 1,5 Stunden einplanen.

Museen in der Umgebung von der Galleria Giorgio Franchetti alla Ca‘ d’Oro

Die Ca‘ d’Oro liegt an der Strada Nuova, der belebten Fußgängerachse, die Cannaregio mit der Rialtobrücke verbindet. Wenige Gehminuten oder eine Vaporetto-Station trennen den Palast von weiteren Museen und historischen Bauten des Sestiere, sodass sich der Besuch gut in einen längeren Rundgang durch das Viertel einbauen lässt.

Entfernung: 0,17 km

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Museo di Storia Naturale di Venezia Giancarlo Ligabue - Außenansicht

Adresse, Öffnungszeiten und Kontaktinfos

Um Ihren Besuch im Museum zu planen, finden Sie hier alle wichtigen Informationen zur Adresse, zu den Öffnungszeiten und zu den Kontaktmöglichkeiten vom Galleria Giorgio Franchetti alla Ca‘ d’Oro in Venedig.

Adresse

Galleria Giorgio Franchetti alla Ca‘ d’Oro
Calle Ca‘ d’Oro 3934
30121 Venedig
Italien

Öffnungszeiten

  • Aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen

Kontakt

Häufige Fragen zur Galleria Giorgio Franchetti alla Ca‘ d’Oro

Wer einen Besuch plant oder sich für venezianische Palastarchitektur, Renaissancekunst und Sammlungsgeschichte interessiert, hat häufig ähnliche Fragen. Die folgenden Antworten geben einen schnellen Überblick über die wichtigsten Informationen zur Galleria Giorgio Franchetti alla Ca‘ d’Oro.

Ist die Galleria Giorgio Franchetti alla Ca‘ d’Oro aktuell geöffnet?

Nein. Das Museum ist seit April 2025 wegen umfassender Restaurierungsarbeiten geschlossen. Die Wiedereröffnung ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen. Vor einer Reiseplanung lohnt sich ein Blick auf die offizielle Website für aktuelle Informationen.

Was ist die Galleria Giorgio Franchetti alla Ca‘ d’Oro?

Die Galleria Giorgio Franchetti alla Ca‘ d’Oro ist ein staatliches Kunstmuseum in Venedig. Es befindet sich in der Ca‘ d’Oro am Canal Grande und zeigt die Sammlung Giorgio Franchettis sowie weitere staatliche Kunstwerke.

Wo befindet sich die Galleria Giorgio Franchetti alla Ca‘ d’Oro?

Das Museum befindet sich in der Ca‘ d’Oro im Sestiere Cannaregio. Die Adresse lautet Calle Ca‘ d’Oro, Cannaregio 3932, 30121 Venedig.

Wer war Giorgio Franchetti?

Giorgio Franchetti war ein Sammler und Mäzen. Er kaufte die Ca‘ d’Oro 1894, restaurierte den Palast und schenkte ihn 1916 zusammen mit dem Kern seiner Sammlung dem italienischen Staat.

Was ist das wichtigste Werk der Sammlung?

Das bekannteste Werk ist Andrea Mantegnas San Sebastiano. Giorgio Franchetti ließ dafür im Palast eine eigene Marmorkapelle anlegen.

Warum heißt der Palast Ca‘ d’Oro?

Der Name bedeutet „Goldenes Haus“. Er geht auf die frühere farbige und vergoldete Gestaltung der Fassade zurück, die dem Palast im 15. Jahrhundert seine besondere Wirkung gab.

Was sieht man in der Galleria Giorgio Franchetti alla Ca‘ d’Oro?

Der Rundgang umfasst Malerei, Skulptur, Bronzen, Medaillen, Wandteppiche, Möbel, Freskenfragmente, Keramik und den historischen Palast selbst. Dazu gehören auch der Hof mit Bodenmosaik und die vera da pozzo von Bartolomeo Bon.

Was sollte man in der Ca‘ d’Oro nicht verpassen?

Dazu zählen die spätgotische Fassade am Canal Grande, Mantegnas San Sebastiano, der Hof mit Mosaik, der Brunnenkopf von Bartolomeo Bon, die Renaissance-Skulpturen und die Freskenfragmente vom Fondaco dei Tedeschi.