Ca’ Rezzonico

Das Ca‘ Rezzonico in Venedig ist ein Museumspalast am Canal Grande und beherbergt das Museo del Settecento Veneziano, das Museum des venezianischen 18. Jahrhunderts. Der monumentale Palazzo im Sestiere Dorsoduro verbindet Architektur, Malerei, Skulptur, Mobiliar, Alltagskultur und Rauminszenierung zu einem der wichtigsten Orte für das Verständnis des venezianischen Settecento. Anders als eine reine Gemäldegalerie zeigt das Haus Kunst in einem historischen Wohn- und Repräsentationszusammenhang.

Anders als in einer klassischen Gemäldegalerie hängen die Werke hier in historischen Sälen zwischen Fresken, Möbeln und Porzellan – von Tiepolo-Deckenbildern über Pietro Longhis Alltagsszenen bis zu frühen Veduten Canalettos und den Pastellen Rosalba Carrieras. Was Geschichte, Architektur und Sammlung im Detail zeigen, folgt in den nächsten Abschnitten; Tickets, Eintrittspreise und Öffnungszeiten sind ganz am Ende zusammengefasst.

Geschichte

Die Geschichte von Ca‘ Rezzonico beginnt nicht mit der Familie Rezzonico, sondern mit der venezianischen Familie Bon. Mitte des 17. Jahrhunderts beauftragten die Bon den Architekten Baldassarre Longhena mit dem Bau eines neuen Palastes am Canal Grande. Longhena war einer der bedeutendsten Baumeister des barocken Venedig; zu seinen Werken gehören auch Ca‘ Pesaro und die Basilika Santa Maria della Salute. Das Projekt war jedoch so aufwendig, dass es die finanziellen Möglichkeiten der Auftraggeber überstieg.

Als Longhena 1682 starb, war der Bau noch nicht vollendet. Kurz darauf kamen die Arbeiten zum Stillstand, und der Palast blieb über Jahrzehnte unvollständig. Erst 1750 erhielt das Gebäude eine neue Perspektive: Giambattista Rezzonico kaufte den Palast und beauftragte Giorgio Massari mit der Fertigstellung. Die Familie Rezzonico gehörte nicht zur alten venezianischen Aristokratie – sie hatte den Adelstitel erst 1687 erworben und nutzte den Palast auch zur sichtbaren Bestätigung ihres gesellschaftlichen Aufstiegs.

Die Bauarbeiten wurden in nur sechs Jahren abgeschlossen. 1758 erreichte die Familie ihren Höhepunkt, als Carlo Rezzonico, Sohn Giambattistas, zum Papst gewählt wurde und den Namen Clemens XIII. annahm. Der Glanz der Familie war jedoch kurz: Mit Abbondio Rezzonico starb sie 1810 ohne männliche Erben aus.

Im 19. Jahrhundert wechselte der Palast mehrfach den Besitzer und verlor nach und nach seine ursprüngliche Ausstattung. Zu den bekannten späteren Bewohnern gehörte der englische Dichter Robert Browning, der hier die Sommer 1887 und 1888 verbrachte und im Dezember 1889 im Palast starb. Auch Cole Porter wohnte von 1926 bis 1927 in Ca‘ Rezzonico. 1935 kaufte die Stadt Venedig das inzwischen weitgehend entleerte Gebäude, um dort die Sammlungen zur Kunst des 18. Jahrhunderts unterzubringen.

Seitdem ist Ca‘ Rezzonico als Museo del Settecento Veneziano eingerichtet. Die Stadt brachte dort Gemälde, Möbel, Objekte des täglichen Lebens, abgenommene Fresken und Deckenbilder aus anderen venezianischen Palästen zusammen. So entstand ein Museum, das nicht nur Kunstwerke zeigt, sondern die Atmosphäre eines venezianischen Adelspalastes des 18. Jahrhunderts rekonstruiert.

Architektur

Der Palast gehört zu den großen Bauten am Canal Grande. Der ursprüngliche Entwurf stammt von Baldassarre Longhena, die Vollendung erfolgte im 18. Jahrhundert durch Giorgio Massari. Diese doppelte Baugeschichte ist wichtig, weil das Gebäude zwischen barocker Monumentalität und der repräsentativen Wohnkultur des Settecento vermittelt.

Der Haupteingang lag ursprünglich am Canal Grande. Besucher erreichten den Palast über die monumentale porta d’acqua, den Wasserzugang, der für venezianische Paläste eine zentrale Funktion hatte. Longhena entfernte sich bei der Fassadengestaltung vom älteren Schema des venezianischen Palastes, das meist aus einer betonten Mittelachse mit seitlichen Flügeln bestand. Stattdessen entwickelte er eine gleichmäßig über die gesamte Fassade geführte Ordnung, die an Motive der Procuratie Nuove am Markusplatz erinnert, aber in barocker Weise plastischer und stärker auf Licht- und Schattenwirkung ausgerichtet ist.

Auch die Raumstruktur zeigt Neuerungen. Der traditionelle venezianische portego, der ältere Paläste häufig längs vom Wasserzugang bis zur Landseite durchzog, wird hier durch einen Innenhof unterbrochen. Diese Lösung war eher aus Palästen des Festlands bekannt und wurde in Venedig selten angewandt. In Ca‘ Rezzonico erzeugt sie eine Abfolge von hellen und schattigen Zonen, die den Blick in die Tiefe des Gebäudes lenkt.

Eine wichtige Rolle spielt das große Treppenhaus von Giorgio Massari. Es führt in das piano nobile und bildet den repräsentativen Auftakt des Museumsrundgangs. Die Raumfolge im ersten und zweiten Obergeschoss bewahrt den Charakter eines venezianischen Adelspalastes: große Säle, kleinere Kabinette, Portego-Räume, Ausstattungen mit Stuck, Fresken, Möbeln und Skulpturen. Im Zusammenspiel von Architektur und Einrichtung entsteht ein Museum, das die Wohn- und Repräsentationskultur des 18. Jahrhunderts nicht nur dokumentiert, sondern räumlich erfahrbar macht.

Ausstellungen und Sammlungen

Das Haus ist als Museum des venezianischen 18. Jahrhunderts angelegt. Der Schwerpunkt liegt auf einer Epoche, in der Venedig politisch bereits an Macht verlor, kulturell aber weiterhin eine der prägenden europäischen Kunststädte blieb. Malerei, Theater, Musik, Festkultur, Porzellan, Möbelkunst, Pastellporträt, Vedute und Genremalerei bilden im Museum ein eng verbundenes Bild dieser Zeit.

Die Präsentation folgt dem Charakter eines museo d’ambiente, also eines Umgebungsmuseums. Die Werke werden nicht isoliert gezeigt, sondern in historischen Räumen, die mit Möbeln, Fresken, Skulpturen, Wandbespannungen und dekorativen Objekten zusammenwirken. Dadurch wird deutlich, dass venezianische Kunst des Settecento häufig für konkrete Räume, Familien, Feste, Hochzeiten, Paläste und soziale Praktiken geschaffen wurde.

Der Rundgang beginnt im Erdgeschoss mit den Besucherbereichen und dem Garten. Über das Mezzanino Browning mit der Collezione Mestrovich führt er in die großen Räume des ersten Obergeschosses, wo repräsentative Ausstattung, Fresken, Pastelle, Tapisserien, Skulpturen und Möbel im Mittelpunkt stehen. Im zweiten Obergeschoss folgen zentrale Werke der venezianischen Malerei des 18. Jahrhunderts, darunter Räume zu Pietro Longhi, Francesco Guardi, Canaletto und Giandomenico Tiepolo. Im dritten Obergeschoss befinden sich die historische Farmacia Ai do San Marchi und die Pinacoteca Egidio Martini.

Dauerausstellung

Die Dauerausstellung beginnt im Mezzanino Browning mit der Collezione Mestrovich. Diese Sammlung umfasst vor allem ältere Gemälde, darunter Werke von Jacopo Tintoretto, Bonifacio de‘ Pitati, Benedetto Diana, Lelio Orsi, Jacopo Amigoni, Francesco Guardi, Alessandro Longhi, Benedetto Carpaccio und Cima da Conegliano. Sie erweitert den Blick über das 18. Jahrhundert hinaus und zeigt wichtige Positionen der venezianischen und oberitalienischen Malerei.

Im ersten Obergeschoss liegt der Schwerpunkt auf der repräsentativen Welt des venezianischen Adels. Der große Ballsaal mit den Fresken von Giambattista Crosato und illusionistischer Architektur von Girolamo Mengozzi Colonna gehört zu den zentralen Räumen des Museums. Weitere Säle zeigen Tiepolo-Fresken, Pastelle von Rosalba Carriera, Tapisserien, Möbel von Andrea Brustolon, Skulpturen, Porzellan und Räume, die den Geschmack des Rokoko und der venezianischen Wohnkultur sichtbar machen.

Das zweite Obergeschoss widmet sich stärker der Malerei. Im Portego dei dipinti hängen Werke, die wichtige Gattungen des venezianischen Settecento zeigen: Vedute, Landschaften, Capricci, Historienbilder und Figurenmalerei. Besonders wichtig sind die beiden frühen Veduten Canalettos, Il Canal Grande da Palazzo Balbi a Rialto und Rio dei Mendicanti, die nach MUVE-Angaben die einzigen öffentlich zugänglichen Canaletto-Veduten in venezianischen Sammlungen sind. Hinzu kommen Arbeiten von Francesco Guardi, Gaspare Diziani, Giambattista Piazzetta und weiteren Künstlern.

Ein eigener Bereich ist Giandomenico Tiepolo gewidmet. Die Fresken aus der Villa Zianigo wurden 1906 abgenommen, später von der Stadt Venedig erworben und 1935 nach Ca‘ Rezzonico gebracht. Sie gehören zu den persönlichsten und eigenständigsten Werken Giandomenicos und zeigen Themen wie Il Mondo Novo, Pulcinella-Szenen und religiöse Darstellungen.

Im dritten Obergeschoss ergänzt die Farmacia Ai do San Marchi den Rundgang um ein seltenes Zeugnis venezianischer Alltags- und Medizingeschichte. Die Pinacoteca Egidio Martini erweitert den Bestand um venezianische und venetische Malerei vom 15. bis 19. Jahrhundert mit Ausläufern bis ins frühe 20. Jahrhundert.

Sammlung

Die Sammlungen sind ungewöhnlich breit angelegt. Ihr Kern ist die Kunst und Kultur des venezianischen 18. Jahrhunderts, doch sie umfassen auch ältere und spätere Werke, die den kunsthistorischen Zusammenhang erweitern: Gemälde, Fresken, Möbel, Skulpturen, Porzellan, Glas, Zeichnungen, Alltagsobjekte, pharmazeutische Einrichtungen und historische Innenausstattungen.

Zu den wichtigsten Künstlern zählen Giambattista Tiepolo, Giandomenico Tiepolo, Pietro Longhi, Francesco Guardi, Canaletto, Rosalba Carriera, Giambattista Piazzetta, Gaspare Diziani, Antonio Guardi und Andrea Brustolon. Ihre Werke zeigen verschiedene Seiten des Settecento: die allegorische Deckenmalerei, das intime Pastellporträt, die Vedute, die Genremalerei, die Möbelkunst und die satirisch geprägte Spätphase der venezianischen Kunst.

Ein bedeutender Schwerpunkt liegt auf Pietro Longhi. Seine Bilder führen in die Alltagswelt der venezianischen Aristokratie und zeigen Friseure, Maskierte, Besuche, musikalische oder gesellschaftliche Szenen sowie das berühmte Bild Il Rinoceronte. Diese Werke vermitteln ein Bild der venezianischen Gesellschaft, das weniger heroisch als beobachtend ist – und gerade dadurch kulturhistorisch wertvoll bleibt.

Die Collezione Mestrovich und die Pinacoteca Egidio Martini erweitern den Rahmen des Museums. Die Mestrovich-Sammlung bringt qualitätvolle Werke älterer Malerei ein, darunter Tintoretto und Bonifacio de‘ Pitati. Die Pinacoteca Egidio Martini ist eine umfangreiche Sammlung venezianischer und venetischer Malerei vom 15. bis 19. Jahrhundert mit einzelnen späteren Positionen. Sie enthält Werke bekannter und weniger bekannter Künstler und ist besonders wichtig für das Verständnis von Entwicklungen, die in großen Überblickssammlungen oft weniger sichtbar sind.

Bedeutung und Einordnung

Innerhalb der venezianischen Museumslandschaft nimmt Ca‘ Rezzonico eine klare Sonderstellung ein. Während der Dogenpalast die politische Ordnung der Republik und die Gallerie dell’Accademia die Entwicklung der venezianischen Malerei vom Mittelalter bis zum 18. Jahrhundert zeigen, konzentriert sich dieses Haus auf eine einzige Epoche: das venezianische Settecento. Diese Fokussierung ist es, die das Museum so aussagekräftig macht – wer verstehen will, wie sich das letzte Jahrhundert der Republik anfühlte, findet hier eine Antwort in Räumen statt nur in Bildern.

Das 18. Jahrhundert war für Venedig eine Zeit kultureller Intensität und politischer Schwäche zugleich. Die Republik bestand weiter, doch ihre wirtschaftliche und machtpolitische Stellung hatte sich verändert. Gleichzeitig blieb Venedig ein europäisches Zentrum der Kunst, der Musik, des Theaters, der Festkultur und des Reisens. Ca‘ Rezzonico zeigt genau diese Spannung zwischen Glanz, Gesellschaft, Inszenierung und dem späten Bewusstsein einer untergehenden Ordnung.

Kunsthistorisch ist das Museum wichtig, weil es Hauptwerke und Raumensembles des venezianischen 18. Jahrhunderts in einem passenden architektonischen Rahmen versammelt. Die Fresken der Tiepolo-Familie, Longhis Alltagsszenen, Guardis Bilder der venezianischen Gesellschaft, Canalettos Veduten und Rosalba Carrieras Pastelle vermitteln ein vielschichtiges Bild dieser Zeit. Der Palast selbst verstärkt diese Wirkung, weil er nicht nur Ausstellungsort, sondern historisches Dokument der venezianischen Adelskultur ist.

Für Besucher ist Ca‘ Rezzonico deshalb mehr als ein Kunstmuseum. Es zeigt, wie Menschen im Venedig des 18. Jahrhunderts wohnten, repräsentierten, feierten, sammelten, spielten, beobachtet wurden und sich selbst inszenierten – und wird dadurch zu einem Schlüsselort für das Verständnis der letzten großen kulturellen Epoche der Republik.

Highlights

Zu den besonderen Höhepunkten von Ca‘ Rezzonico gehören Räume, Kunstwerke und Sammlungen, die das venezianische 18. Jahrhundert besonders anschaulich machen. Besonders sehenswert sind:

  • Der Ballsaal
    Der monumentale Salone da ballo gehört zu den wichtigsten Räumen des Palastes. Die Fresken von Giambattista Crosato und die illusionistische Architektur von Girolamo Mengozzi Colonna zeigen den repräsentativen Anspruch der Familie Rezzonico.
  • Giambattista Tiepolo in den Rezzonico-Räumen
    Mehrere Säle bewahren Werke Tiepolos und seines Umfelds. Besonders die Allegoria nuziale und weitere allegorische Darstellungen zeigen, wie eng Malerei, Familienrepräsentation und gesellschaftlicher Aufstieg miteinander verbunden waren.
  • Giandomenico Tiepolos Fresken aus der Villa Zianigo
    Die nach Ca‘ Rezzonico übertragenen Fresken gehören zu den eigenständigsten Werken Giandomenico Tiepolos. Szenen wie Il Mondo Novo und die Pulcinella-Darstellungen verbinden Ironie, Gesellschaftsbeobachtung und das Ende des venezianischen 18. Jahrhunderts.
  • Pietro Longhis Alltagsszenen
    Longhis Werke zeigen die intime Welt der venezianischen Gesellschaft: Masken, Besuche, Frisuren, häusliche Szenen und öffentliche Vergnügungen. Besonders Il Rinoceronte gehört zu den bekanntesten Bildern des Museums.
  • Canalettos frühe Veduten
    Die beiden Gemälde Il Canal Grande da Palazzo Balbi a Rialto und Rio dei Mendicanti zeigen Canaletto am Beginn seiner Entwicklung als Vedutenmaler. Sie sind für das Verständnis der venezianischen Stadtansicht besonders wichtig.
  • Rosalba Carriera und die Pastellmalerei
    Die Pastelle zeigen eine Technik, die im 18. Jahrhundert besonders geschätzt wurde. Rosalba Carriera führte das Pastellporträt zu europäischer Bedeutung und prägte das Bild der venezianischen Gesellschaftskultur.
  • Farmacia Ai do San Marchi
    Die historische Apotheke im dritten Obergeschoss ist ein ungewöhnlicher Teil des Museums. Ihre Räume, Gefäße, Möbel und Glasobjekte geben Einblick in Pharmazie, Handel und Alltagskultur des 17. und 18. Jahrhunderts.

Wer die venezianische Malerei in einem größeren historischen Bogen betrachten möchte, kann den Besuch gut mit den Gallerie dell’Accademia verbinden. Dort steht die Entwicklung der venezianischen Malerei vom 14. bis zum 18. Jahrhundert im Mittelpunkt, während Ca‘ Rezzonico das Settecento als Lebenswelt und Raumkultur erfahrbar macht.

Tickets, Preise und Angebote

Tickets für Ca’ Rezzonico in Venedig kosten 15,00 € für Erwachsene. Ermäßigte Eintrittskarten sind für 7,50 € erhältlich, Kinder bis 5 Jahre erhalten freien Eintritt. Ein Audioguide ist im Eintrittspreis enthalten. Tickets können Besucher online oder direkt an der Museumskasse kaufen.

Wer den Eintritt mit weiteren Museen verbinden möchte, kann den offiziellen Museum Pass der Musei Civici di Venezia nutzen. Darin ist Ca’ Rezzonico enthalten, zusammen mit weiteren städtischen Museen in Venedig.

Für den Rundgang durch das Museo del Settecento Veneziano im Palazzo am Canal Grande sollten Besucher etwa 1,5 bis 2 Stunden einplanen.

Museen in der Umgebung vom Ca’ Rezzonico

Der Canal Grande direkt vor der Tür macht Ca‘ Rezzonico zu einem naheliegenden Ausgangspunkt für weitere Erkundungen – ob zu Fuß durch die Gassen Dorsoduros oder mit dem Vaporetto entlang des Kanals. Gleich mehrere bedeutende Häuser lassen sich von hier aus verbinden, jedes mit einem eigenen Blick auf Kunst, Architektur und Geschichte der Stadt.

Entfernung: 0,29 km

Gallerie dell'Accademia - Venedig - Außenansicht: Die historische Fassade der ehemaligen Kirche und Bruderschaft mit dem Haupteingang des Kunstmuseums
Gallerie dell’Accademia Venedig

Entfernung: 0,36 km

Scuola Grande di San Rocco - Venedig - Außenansicht: Die prächtige Renaissance-Fassade des Museums
Scuola Grande di San Rocco

Entfernung: 0,39 km

Da Vinci Interactive Museum - Venedig - Außenansicht: Die klassizistische Fassade der Kirche San Barnaba am Campo San Barnaba mit Gondeln auf dem Kanal
Da Vinci Interactive Museum

Adresse, Öffnungszeiten und Kontaktinfos

Um Ihren Besuch im Museum zu planen, finden Sie hier alle wichtigen Informationen zur Adresse, zu den Öffnungszeiten und zu den Kontaktmöglichkeiten vom Ca’ Rezzonico in Venedig.

Adresse

Ca’ Rezzonico
Dorsoduro 3136
30123 Venedig
Italien

Öffnungszeiten

  • 01.04. – 31.10.
    10:00 – 18:00 Uhr
  • 01.11. – 31.03.
    10:00 – 17:00 Uhr

Kontakt

Häufige Fragen zu Ca’ Rezzonico

Wer einen Besuch plant oder sich für venezianische Kunst, Paläste und das 18. Jahrhundert interessiert, stößt meist auf ähnliche Fragen. Die folgenden Antworten geben einen schnellen Überblick über die wichtigsten Informationen zu Ca‘ Rezzonico in Venedig.

Was ist Ca‘ Rezzonico?

Ein Palastmuseum am Canal Grande in Venedig. Es beherbergt das Museo del Settecento Veneziano und zeigt Kunst, Möbel, Fresken, Alltagsobjekte und Raumensembles des venezianischen 18. Jahrhunderts.

Wo befindet sich Ca‘ Rezzonico?

Im Sestiere Dorsoduro am Canal Grande. Die Adresse lautet Dorsoduro 3136, 30123 Venedig.

Warum ist Ca‘ Rezzonico bedeutend?

Weil es das venezianische 18. Jahrhundert in einem historischen Palastkontext zeigt. Das Museum verbindet Malerei, Architektur, Möbel, Fresken, Porzellan, Skulptur und Alltagskultur zu einem umfassenden Bild des Settecento.

Welche Werke sollte man nicht verpassen?

Besonders sehenswert sind die Fresken von Giambattista und Giandomenico Tiepolo, Pietro Longhis Il Rinoceronte, Canalettos frühe Veduten, Rosalba Carrieras Pastelle, die Räume mit Möbeln von Andrea Brustolon und die Farmacia Ai do San Marchi.

Ist Ca‘ Rezzonico ein Kunstmuseum oder ein Palast?

Beides. Das Museum zeigt bedeutende Kunstwerke des 18. Jahrhunderts, bewahrt aber zugleich den Charakter eines venezianischen Adelspalastes und ist als Museo d’ambiente eingerichtet.

Lässt sich Ca‘ Rezzonico mit anderen Museen verbinden?

Ja. Besonders sinnvoll ist die Verbindung mit den Gallerie dell’Accademia, der Peggy Guggenheim Collection oder dem Dogenpalast. So lassen sich venezianische Malerei, moderne Kunst und politische Geschichte Venedigs gut miteinander vergleichen.